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Firstlook T-Mobile G1 mit Android

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Fazit

Datenraten bis zu 7,2 MBit/s und ein Prozessor mit 528 MHz und 256 MByte RAM sowie bis zu 8 GByte Flash-Speicherplatz in gerade mal 158 Gramm - das ist schon enorm. Das passte vor 10 Jahren gerade mal in einen Desktop-PC, aber mit 56k-Modem.

Die schon so kurz nach dem Start vielfältige verfügbare Software macht das Produkt dann so richtig interessant. Die Kinderkrankheiten der Software-Module sollten dank offenen Standards hoffentlich schnell behoben sein.

T-Mobile G1 mit Kurzanleitung (gedruckt), Langanleitung (CD) und Aufklebern zum "Anhübschen". (Bild: W.D.Roth)

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red

Zum mobilen Arbeiten kann das G1 natürlich kein Netbook oder gar Notebook ersetzen kann und leider ist es nicht erlaubt, ein solches beispielsweise über Bluetooth an das flotte und gut empfangende HDSPA-Datenmodem des G1 anzukoppeln. Gebührentechnisch sollte dies eigentlich egal sein, da die Flatrate beim Überschreiten des Datenlimits ohnehin gedrosselt wird. Aber T-Mobile will dies nun einmal nicht – vielleicht, um sich den eigenen Markt mit Netbooks und Notebooks mit integrierter UMTS-Lösung nicht zu verderben.

T-Mobile G1 mit USB-Kabel, Kopfhörer, Ladegerät und Schutzhülle (Bild: W.D.Roth)

Das Google-Handy hält jedenfalls im Gegensatz zu den Google-Offices, was versprochen war. Es dürfte ebenso interessant für Internet-affine Partygänger sein, wie für die offiziell angepeilten Manager. Für den, der noch keine Telefon-Flatrate hat und sowieso eine möchte, sind die nicht geringen monatlichen Gebühren dennoch akzeptabel, wenn es denn dieses Handy sein soll. Im Ausland sollte man sich den Einsatz gut überlegen, da es keinerlei Kostenkontrolle gibt.

Das einzig Unangenehme am T-Mobile G1 ist eigentlich, dass wir es nun wieder zurückgeben müssen. Wenn man bereit ist, die Macken vorerst zu tolerieren, kann man sich wirklich dran gewöhnen. Es hat seinen Charme und kombiniert verschiedene Elemente wie GPS, Kamera und mobiles Internet recht effizient. Schade nur, dass es nicht ohne T-Mobile-Vertrag zu kriegen ist. Die Frage, ob Google als Betriebssystem-Entwickler vertrauenswürdiger ist als Microsoft muss jeder für sich entscheiden.

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