Hubert und der Preis des Ruhmes
Netzwerksicherheit
Hubert und der Preis des Ruhmes
Am nächsten Tag
Am Montagabend meldete sich um 17:15 Outlook mit der Erinnerung: "Erste Ergebnisse Jugendinitiative, Konferenzraum. In 15 Minuten."
Hubert hatte seine Firebox-Protokolle den ganzen Tag über im Auge behalten. Die neue E-Commerce-Anwendung war um Mitternacht von der Entwicklungs- auf die aktive Seite übertragen worden. Die K/S-Werbung war wohl ein voller Erfolg gewesen, denn der HTTP-Verkehr auf Port 80 war den ganzen Tag über in rekordverdächtigem Volumen verlaufen. Es schien keine Schwierigkeiten zu geben. Hubert hatte einen Freund in der Marketingabteilung, der meinte, der K/S-Online-Shop mache eine Menge Umsatz. Vielleicht hatte Karl doch Recht und die Welt brauchte mehr griffige Sticker und Poster.
Neugierig geworden, traf er schon vorzeitig im Konferenzraum ein und sah gerade noch, wie Thomas mit dem Projektor kämpfte. "Wie war es so?", begrüßte Hubert ihn.
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Thomas wirkte gequält. "Ich sehe gerade nach. Ein verrückter Tag. Diese Kampagne ist genau auf die letzte Quartalswoche gefallen, und so war ich an allen Fronten gleichzeitig gefordert – na endlich!" Der Inhalt von Thomas Laptop-Display wurde an die Wand hinter dem Tischende projiziert. "Schauen wir mal ...", murmelte er mehr zu sich selbst und hämmerte auf die Tastatur ein. "Bericht ... ok, nein ... Anzahl bewegter Einheiten. Eingabe."
An der Wand erschien eine ordentliche Tabelle mit Zahlen, in der die seit Mitternacht verkauften Einheiten pro Stunde dargestellt waren. "Sieh dir das an!", begeisterte sich Thomas. "Über siebentausend Posten! Das ist eine phänomenale Reaktion von zwei Universitäten!"
Hubert war beeindruckt. So wenig, wie er von den Stickern und T-Shirts gehalten hatte, hätte er auf unter zweihundert verkaufte Einheiten getippt.
"Und nun zum echten Spaßfaktor", murmelte Thomas Fleißig "Hier ... Gesamteinnahmen! Eingabe!"









