Computex 2004 Taipei Digital Lifestyle

Computex 2004 Taipei
Digital Lifestyle Computer im Fernsehkleid
Hoch hinaus will die taiwanesische IT-Industrie mit ihren Digital-Lifestyle-Produkten. Das höchste Gebäude der Welt, Taipei 101, ist jedoch erst bis Stockwerk Nummer sechs begehbar.
Der PC ist tot, der PC lebt – im Unsichtbaren
Die Computex 2004 in Taipeh offenbart, welche Geschäftsfelder künftig noch Gewinn für Computerprodukte versprechen – digitale Unterhaltungselektronik, Konvergenztechnologien und die eine klare Ausrichtung auf das vernetze Heim, kurz: Homenetworking. Nachdem die größte Computermesse Asiens im Vorjahr wegen SARS in den Herbst verlegt worden war, konnte sie 2004 rund 26.000 Aussteller anziehen – mehr als 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die bereits zur CeBit offenbar gewordenen Trends – digital Lifestyle, Digital Home, Homenetworking (per WLAN) und Telefonie über das Internet (VoIP/SIP) – fanden sich in verstärkter Form auch in den vier Messehallen rund um den welthöchsten Wolkenkratzer Taipeh 101 wieder. Treibende Kraft hinter der neuen Funktions- und Formenvielfalt sind embedded PCs, die mehr oder weniger unsichtbar den modernen Designer-Stücken Leben einhauchen, sei es in der MediaBox von Insight Solutions, bekannt als Prototyp des HiFi-PC, im Wireless Digital Home Server MHS300 von Arcadyan, im Flachfernseher CE PC von FIC oder im PC als Henkelmann, wie ihn ASUS unter dem Namen s-Presso der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt hatte. Hinzu kommen Konvergenzprodukte wie der Notebook-TV-Tuner AVerTV CardBus – eine Weltneuheit – oder die WLAN-G-Festplatte WL-HDD von ASUS, drahtlose PC-TV-Brücken wie der Wireless Digital Media Receiver MLR100 von Arcadyan und die Digital Terrestrial TV Set-Top-Box DVB-T STB3 von AVerMedia. Und für die Mobile Generation hält ASUS ein Schmankerl in Form des Tri-Band-PDA-Telefons P505 von ASUS. Doch der Reihe nach...









