Report - HeyWow

HeyWow
Jini ist aus der Flasche!
Einleitung
Heywow! Endlich denkt 'mal jemand an den Endverbraucher, der im Dschungel der drahtlosen Kommunikationsmöglichkeiten so langsam den Überblick zu verlieren droht. Denn eigentlich soll und möchte es ihm, der schlussendlich die Zeche zahlt, ganz gleichgültig sein, welche Funktechnologie, welches Netz und welcher Provider ihn drahtlos mit Informationen versorgt - Hauptsache, er erhält den jeweils günstigsten Tarif und muss sich keine intellektuellen Verrenkungen abwiden, um mit dem nächsten drahtlosen Zugangspunkt - neudeutsch: "Wireless Public Hot Spot" in Kontakt zu treten. Ob dabei die erwünschten Nutzinformationen via Bluetooth, per 802.11-WLAN (in seiner ganzen Dialektvielfalt) oder über das klassische GSM-Netz und dessen Weiterungen GPRS oder gar UMTS auf PDA, Smartphone oder Notebook gelangen, kann ihm ja eigentlich gleichgültig sein.
Das Heywow!-Access-Netzwerk des DLR verbindet den Anwender automatisch mit dem günstigsten Zugriffspunkt - wahlweise via Bluetooth oder via Mobilfunk (GSM/GPRS/UMTS).
Das Institut für Kommunikation und Navigation am DLR setzt bei der Software-Entwicklung auf die von SUN Microsystems im Rahmen der Open-Source-Bewegung bereitgestellte Programmiersprache JAVA und die Connectivity-Middleware JINI (www.jini.org). Denn immer mehr tragbare Geräte wie Handys, SmartPhones oder PDAs - Notebooks ohnehin - verfügen zunehmend leistungsfähige Prozessoren und ausreichend Arbeitsspeicher, um Java-Applikationen auszuführen. Ein solches WID (Wireless Information Device) ist das Smartphone P800 von Sony-Ericsson, das beim DLR für den Testbetrieb gewählt wurde. Es wird nicht lange alleine bleiben - die neuen Multimedia-Dienste erfordern leistungsfähigere und vor allem programmierbare Elektronik in den tragbaren Kommunikationsgeräten.







