iSCSI im Praxistext
iSCSI im Praxistest
Daten speichern über Netzwerke
Netzwerkspeicherlösungen per iSCSI im Test
Wer sich im Unternehmensumfeld schon einmal mit Server- und Netzwerkadministration beschäftigt hat, kennt sicher folgende Aufgabenstellung: Es geht oft darum, vorhandene Infrastrukturen mit zusätzlichem Speicherplatz aufzuwerten – und das möglichst reibungslos. Das Ergebnis erfüllt zwar meist seinen Zweck, ist aber recht teuer und nur selten flexibel.
19"-Systeme bieten oft nicht den Platz, um zusätzliche Festplatten zu installieren. Es können also höchstens zusätzliche Speicher-Module im 19"-Rack per SCSI-Schnittstelle oder Fibrechannel an passende Server angebunden werden. Jedoch ist es nicht immer ratsam, wichtige Fileserverfunktionen und andere Funktionalitäten zu mischen.
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Sind große Towergehäuse im Einsatz, so können zusätzliche Festplatten und gegebenenfalls ein Controller nachgerüstet werden. Doch wieder werden Server und der Speicherplatz dadurch eng verbunden. Vom Arbeitsaufwand für die Installation sprechen wir noch nicht einmal.
Eine möglichst flexible Speicherlösung für Unternehmen müsste sich leicht und zudem an verschiedenen Orten sowie verschiedenen Systemen in Betrieb nehmen lassen und skalierbar sein. Die Performance sollte dabei allerdings nicht nennenswert leiden. Die Antwort auf all diese Anforderungen lautet iSCSI (Internet SCSI). Dabei wird das SCSI-Protokoll in TCP/IP-Pakete eingebettet, um vorhandene Netzwerkinfrastruktur zu verwenden – man spricht von Konsolidierung der Speichersubsysteme.














