Mobiles Testgerät für strukturierte Verkabelung

Report Fluke Networks NetTool-Series II
Das wachende Auge
Verbindungprobleme
Öfter als erwartet leiden Netzwerke unter Verbindungproblemen, die auf den ersten Blick gar nicht zu identifizieren sind. Vermöge immer intelligenterer Übertragungsprotokolle wie TCP/IP bleiben lokale Schäden oftmals unsichtbar und äußern sich bestenfalls in "unerklärlichen" Performance-Einbrüchen.
Denn nicht jede Netzwerkinstallation hält sich stingent an die bestehhenden Normen für eine strukturierte Gebäudeverkabelung – schließlich setzte sich erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts die Idee einer universell nutzbaren LAN-Verkabelung durch. In den beiden Jahrzehnten davor waren Verkabelungen anwendungsspezifisch entwickelt und realisiert worden. Eine anwendungsneutrale Verkabelung sollte dagegen eine preiswerte Infrastruktur für alle vorhandenen Informationsdienste und Protokolle in von Gebäuden respektive Gebäudekomplexen bieten.
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Vor zwölf Jahren entstand die erste international abgestimmte Norm zur strukturierten Gebäudeverkabelung unter (ISO/IEC 11801), die in wesentlichen Teilen von der europäischen EN 50173 übernommen wurde. Ebenfalls 1995 wurde unter dem Titel "Anwendungsneutrale Kommunikationskabelanlagen" die die deutsche Industrie-Norm DIN EN 50173 veröffentlicht.
Netzwerkprobleme lassen sich mit dem Inline-Tester NetTool Series II auch vor Ort am Arbeitplatz identifizieren.
Die derzeit gültigen Standards für die strukturierte Gebäudeverkabelung sind:
- ISO/IEC 11801:2002(internationale Norm)
- EN 50173-1:2002(europäische Norm)
- TIA/EIA 568:2002(amerikanische Norm)
Verkabelungsstrukturen gemäß ISO/IEC 11801 und EN 50173 unterscheiden drei Bereiche
In der strukturierten Gebäudeverkabelungen kommen heute im Wesentlichen nur noch zwei Kabeltypen zum Einsatz: Glasfaserkabel für den Campus- und Backbonebereich sowie Twisted-Pair-Kupferkabel für den Etagenbereich.
Im Etagenbereich dürfen Kabel eine Maximallänge von 100 m erreichen, wobei Kabel und Verbindungselemente in Kategorien eingeteilt werden, die gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Komponenten definieren:
Bei der Kupferverkabelung herrscht der RJ 45-Stecker vor, der auch mit "Western"-Stecker bezeichnet wird. Er findet wird als Buchse ("Weibchen") in Verteilerfeldern von Switchen und Routern sowie in Anschlussdosen eingesetzt und als Stecker ("Männchen") an Verbindungs-, Anschluß- und Patchkabel konfektioniert.
Gerade bei RJ-45-Steckern führen Fertigungstoleranzen und Materialermüdung häufig zur Beeinträchtigung der Signalwege, zumal sich die Industrie nicht scheut, Gigabit-Ethernet-Komponenten mit schlichten Cat.6-Kabeln anzubieten.
Um derartigen Problemen abzuhelfen, gibt es leistungsfähige Testgeräte, die auch für den mobilen Einsatz vor Ort geeignet sind, etwa das NetTool Series II von Fluke Netzworks.
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