Bullguard Backup 8.0

Report Online-Backups
Datenspeicher im Internet
Online sichern statt lokal speichern
Viele auf Festplatte gespeicherte Dateien sind schlicht und einfach unersetzlich. Dazu zählen zwar im weitesten Sinne auch der Bootsektor und das Windows-Verzeichnis, gemeint sind aber vielmehr persönliche Dokumente. Das können Fotos von Kindergeburtstagen, Videos aus dem letzten Skiurlaub oder die mühsam zusammengetragene Musiksammlung sein. Geht hier etwas verloren, ist ein Drama meistens vorprogrammiert. Denn ebenso wie die Unikate auf Festplatte ist auch der Datenträger meistens einmalig ? und kaum jemand macht sich die Mühe, eine Sicherheitskopie davon anzufertigen. Doch selbst wer fleißige Backups auf DVD oder CD brennt, könnte am Ende ohne Daten da stehen ? diese Medien altern oftmals schneller als man glaubt: Ohne regelmäßiges, am besten jährliches, Umkopieren auf einen neuen Rohling sind Datensicherungen auf Selbstgebrannten keine Bestandsgarantie.
Bei Online-Backups werden die zu sichernden Daten üblicherweise durch eine verschlüsselte Internet-Verbindung zum Backup-Server transportiert, der sie optional verschlüsselt ablegt. (©Stepping Stone)
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Vor dem leidigen Thema Backups drücken sich viele Anwender mehr oder minder erfolgreich. Verabschiedet sich der Original-Datenträger aber tatsächlich einmal ins digitale Nirwana, existiert aber nur selten ein halbwegs aktuelles Backup.
Warum die Daten also nicht kurzerhand über das Web sichern? Dann genügen wenige Mausklicks, um von jedem Ort mit Internetzugang auf wichtige Daten wie Fotos, Arbeitsdokumente oder Musikfiles zuzugreifen. Zudem entziehen sich Anwender damit der lästigen Pflicht, selbst für die passenden Sicherungsmedien sorgen zu müssen. Stattdessen können sie die Verantwortung abgeben und in die Hände von Online-Backup-Anbietern legen ? etwa mit dem (Online-) Sicherungstool Bullguard Backup 8.0, das Tom?s Networking Guide Deutschland in einem Firstlook genauer unter die Lupe genommen hat.
Doch Vorsicht! Anders als lokale Backup-Programme wie Acronis True Image oder Norton Ghost sichern die Anbieter von Online-Backups lediglich einzelne Dateien oder Ordner, fertigen jedoch keineswegs ein 1:1-Abbild von einer Festplatten-Partition an. Im Schadensfall muss der Anwender also zuerst wieder sein System aufsetzen, bevor er die online gesicherten Daten darauf zurückkopieren kann.
Selbst Branchen-Schwergewichte wie Microsoft oder Google haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen jeweils schon bald einen virtuellen Festplattendienst an den Start bringen. Bei Google sickerte beispielsweise schon durch, worum es bei dem möglicherweise mit "GDrive" titulierten Produkt gehen soll, nämlich um persönliche Files wie Arbeitsdokumente, Musikdateien, Videoclips und Fotos. Einmal online gestellt, sollen sich diese per Webfreigabe problemlos mit Freunden und Arbeitskollegen teilen lassen. Aufs Teilen versteht sich gleichfalls der 1&1 Home Server, ein Netzwerkserver für Home-Entertainment, der gegen Aufpreis 100 GByte Online-Speicherplatz bietet.








