TELI Display-Technologien

Display-Technik-Trends im HD-Zeitalter
Flache Riesen in der Rundfunk-Praxis
Flache Scheiben, scharfe Bilder?
Am 29. September 2008 hatte die TEchnisch-LIterarische Journalistenvereinigung TELI wieder einmal zu einem hochkarätigen technischen Vortrag in den Münchner Presseclub geladen. Angekündigt war unter dem Titel "Flache Scheiben, scharfe Bilder?" ein erster Blick auf aktuelle Bildschirmtechnologien, "frisch von der Internationalen Funkausstellung und der Society for Display Information", vor allem für das hochaufgelöste Fernsehen HDTV.
TELI-Jour-Fixe im Münchner PresseClub mit Friedrich Gierlinger vom Institut für Rundfunktechnik. (©Smartmedia PresService)
Im Vortrag von Dipl.-Ing. (FH) Friedrich Gierlinger vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) ging es jedoch keineswegs nur um einen Messebericht von der IFA, die inzwischen ja nicht mehr "Internationale Funkausstellung" heißen will. Vielmehr bot Gierlinger einen technischen Vergleich der unterschiedlichen Bildschirmtechnologien von aus der Sicht eines Ingenieurs, der am IRT die "Produktionssysteme Fernsehen" betreut und somit selbst täglich mit Sendebetrieb, Farbtemperaturen und Studiotechnik zu tun hat.

Immerhin hatte das IRT früher echte Hardwareentwicklung betrieben, so Friedrich Gierlinger, und da hätte man sich vielleicht sogar einen Bildschirm-Prototypen gebaut. Heute, im SMD-Zeitalter (Surface Mounted Device), nehme in seinem Haus niemand mehr so gerne einen Lötkolben in die Hand, wobei Ausnahmen wie der Selbstbau eines DAB-Senders für 600 ? in Erinnerung bleiben. Verblieben sind jedoch Software-Entwicklung und Normung.
Seit dem Jahr 1926 wird die Braunschen Röhre zum Fernsehen genutzt, ab 1935 gab es in Deutschland ebenfalls regelmäßige Fernsehübertragungen, wenngleich mit überschaubarer Empfängerzahl. Die ersten Farbbilder wurden 1953 in den USA gezeigt, nach Deutschland kam das Farbfernsehen als PAL im Jahr 1967.
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