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TELI-Experten-Gespräch: Diagnose per Laser

TELI-Experten-Gespräch zur Laser 2009

Viren- und Bakteriendiagnose mit Lasern

So funktioniert die Raman-Spektroskopie

Laut Wikipedia wird mit "Raman-Streuung (auch Raman-Effekt oder Smekal-Raman-Effekt) die inelastische Streuung von Licht an Atomen oder Molekülen bezeichnet. Sie ist nach Chandrasekhara Raman benannt, der den Effekt 1928 erstmals nachweisen konnte. Das emittierte Streulicht ist bei der Raman-Streuung spezifisch und besitzt eine höhere oder niedrigere Frequenz als die des einfallenden Lichtstrahls."

Die Frequenzverschiebung rührt von der Bewegung der Atome in einem Molekül her, die je nach Art der Verbindung unterschiedlich ausfällt. Den nach ihm benannten Effekt hatte Sir C.V. Raman im Jahr 1920 in einem Experiment entdeckt, in dem er einen Liter Tetrachlormethan (CCL4) 40 Stunden lang mit der 435,8-Nanometer-Linie aus einer Quecksilberdampflampe bestrahlt und die Streuung photochemisch aufgezeichnet hatte. Heute genügen dagegen bereits ein Mikroliter und eine Belichtungszeit von einer Zehntel Sekunde ...

Das Laserlicht wird über den halbdurchlässigen Spiegel ST1 in den Strahlengang des Mikroskops eingekoppelt und über ST2 einem Spektrometer zugeführt. (Grafik: IPHT, Jena)

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Am Institut für Physikalische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Frau Dr Rösch hat den Raman-Effekt mit einem Licht-Mikroskop kombiniert, das den Laserstrahl aus einem Neodym-YAG-Laser auf weniger als einen Mikrometer auf die Probe fokussiert. Damit ist es ihr gelungen, dem "optischen Fingerabdruck" eines Bakteriums einen "spektralen Fingerabdruck" zuzuordnen, über den sich die Bakterien ebenfalls identifizieren lassen ? nur eben wesentlich schneller.

Die Raman-Streuung des Laserlichts an Zellbestandteilen wie DNS, RNS, Proteinen, Polysacchariden und Lipiden reagieren liefert charakteristische Spektren ... (Grafik: IPHT, Jena)

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