Test - Innominate mGuard
Innominate mGuard
Sicherheit zum Mitnehmen
Unkonventionelle Form
Bereits in der Form unterscheidet sich das mGuard von allen anderen Sicherheits-Appliances: Die geschwungenen Linien und Rundungen passen eher zu einer Computer-Maus, die knallrote Farbe eher zu Lifestyle-Accessoires. Doch lassen Sie sich von diesen Äußerlichkeiten nicht täuschen, dieses faustgroße Etwas hat es in sich: einen richtigen Linux-Server und ein komplettes Sicherheitspaket Made in Germany. Doch werfen wir erst einmal einen Blick in die Innereien.
Das Gehäuse des Innominate mGuard misst ganze 15 x 8 x 3 cm.
Das von Innominate konfigurierte embedded Linux läuft auf einem speziellen Netzwerkprozessor mit X-Scale-Kern von Intel (IXP 425 mit 266 MHz), der über 32 MByte RAM und 16 MByte Flash-Speicher verfügen kann. Für den Datenverkehr weist mGuard zwei 10/100-MBit-Ethernetschnittstellen auf: Die "innere", also zu dem zu schützenden Rechner weisende ist als eine rund 25 cm lange Kabelpeitsche mit RJ-45-Stecker ausgeführt, am anderen andere prangt eine RJ-45-Buchse. Damit lässt sich das mGuard als eine art intelligentes Patch-Kabel einfach und ohne zusätzliches Kabelgewirr anschließen.
Die Stromversorgung hat Innominate geradezu genial gelöst: Aus dem mGuard ragt eine zweite Kabelpeitsche mit einem USB-Anschlussstecker, von dem aber lediglich die Stromkontakte belegt sind. Nahezu allen gängigen PCs und Notebooks weisen neben einer Ethernet- auch eine USB-Schnittstelle auf, und die kann die vom mGuard benötigten maximal 500 mA an 5 V locker bereit stellen. Vorteil dieser Art der Stromversorgung: mGuard wird automatisch mit dem zu schützenden Rechner ein- und ausgeschaltet. Für die seltenen Fälle, in welchen kein USB-Port nutzbar ist, liefert Innominate ein Steckernetzteil mit.


