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Test CA ARCserv Backup r12

Test CA ARCserv Backup r12

Backups zentral verwalten

Im Betrieb

Nach der Installation findet sich im Startmenü eine CA ARCserve-Programmgruppe mit sehr vielen Einträgen. Das liegt daran, dass das Produkt mit etlichen Wizards arbeitet, die sich alle entweder über die Management-Konsole oder einzeln aufrufen lassen. Wir gehen in diesem Test zunächst auf die Verwaltungskonsole selbst ein, die sich durch einen Klick auf den Eintrag "Manager" starten lässt. Diese kommt zunächst mit einem Welcome-Screen hoch, der eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum ersten Backup anbietet. Dazu müssen die Anwender zuerst ein File-System-Device (also ein Backup-Ziel auf Festplatte) anlegen und dann mit den dafür vorgesehenen Wizards einen Backup- beziehungsweise einen Restore-Vorgang durchführen. Nach dem Abschluss dieses "First Backup" landet der Administrator dann in der normalen Verwaltungsübersicht, die bei zukünftigen Programmaufrufen standardmäßig anstelle des Willkommensbildschirms erscheint.

Die Jobübersicht stellt die zentrale Anlaufstelle für Administratoren dar, die wissen möchten, was konkret in ihrer Umgebung vor sich geht.

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In dieser Übersicht zeigt das Produkt ein Fenster an, das Informationen zu Domäne, Default Server (mit einer Möglichkeit, den Server zu wechseln) und Benutzername sowie einen Daily-Backup-Statusreport enthält. Darunter findet sich eine Rubrik namens "News and Support" mit Links zum Hersteller, so genannten E-News, dem technischen Support und zur Liste der unterstützten Backup-Geräte. Eine weitere Rubrik - "Quick Reference" – bietet eine Readme-Datei und eine Release-Zusammenfassung. Am rechten Rand der Übersichtsseite finden sich Links zu den einzelnen Programmfunktionen. Diese sind auch direkt über eine Navigation am oberen linken Fensterrand erreichbar. Auf diese Weise sorgt der Hersteller dafür, dass alle Features ständig zugänglich sind und nicht nur über die Übersichtsseite.

Das erste Funktionsmenü nennt sich "Quick Start" und es enthält Befehle zum Einsehen des Job Status, zum Backup, zum Restore und zur Administration des Servers. Die Job-Status-Übersicht präsentiert die aktuelle Job-Warteschlange, eine nach Job-Typ (Backup, Restore etc.) geordnete Job History und ein nach Zeit geordnetes Aktivitätslog. Alle Job-Einträge bestehen immer aus einer Detailübersicht zum jeweiligen Job und einem Job-Log. Mit diesen Informationen erhalten die Benutzer stets detailgenaue Informationen zu den Aktionen von CA ARCserve Backup. Abgesehen davon haben sie in der Jobübersicht die Möglichkeit, die Ansicht zu filtern (zum Beispiel nach Status) beziehungsweise Jobs zu drucken, zu löschen, hinzuzufügen, zu modifizieren und neu zu planen.

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Backups

Backups führt die Software nach der Angabe der Quelle (also der zu sichernden lokalen oder entfernten Dateien), der Staging-Parameter (mit Staging-Gruppen zum Konfigurieren des Disk-to-Tape-Backups), des Ziels (Bandlaufwerk oder anderes Medium beziehungsweise Gruppe) und des Zeitplans durch. Mit Hilfe des Zeitplans lässt sich der Job entweder sofort starten oder automatisch regelmäßig ausführen. Zu den einzelnen Backup-Jobs können die Anwender noch diverse Optionen angeben, wie etwa die gewünschte Verschlüsselung oder vor oder nach dem Job abzuarbeitende Befehle. Außerdem gehören eine Verify-Funktion, Alertmeldungen und ein Virenschutz mit zu den verfügbaren Features. An gleicher Stelle geben die IT-Mitarbeiter auch an, ob die Software Zielbänder überschreiben oder die neuen Daten an das jeweilige Band anhängen soll. Bei den Backups lassen sich zudem Dateien nach bestimmten Mustern (wie etwa Dateiendung beziehungsweise Attributen, Modifikationsdaten und ähnlichem) ausschließen.

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Restores

Restore-Vorgänge laufen vergleichbar ab. Hier fragt das System nach der Quelle (zu finden über die Position im Backup-Baum, die Backup-Sitzung, eine Datenbankabfrage, über ein Image oder über das Medium) sowie nach Ziel und Zeitplan. Auch hier gibt es wieder Optionen wie Pre- und Post-Befehle, Timeouts, Logs, Alerts und Funktionen zum Überschreiben von Daten auf dem Zielmedium (nie, immer, nur ältere Dateien etc.). Beim Restore lassen sich ebenfalls Datei-Pattern ausschließen.

Über die Server Administration verwalten die IT-Verantwortlichen die Server der Backup-Domäne. Dabei haben sie die Option, alle Dienste zu starten oder zu stoppen, die installierten Komponenten anzuzeigen, das Backup-Systemkonto festzulegen, Lizenzen hinzuzufügen, einzusehen und zu verwalten, zusätzliche Komponenten, wie zum Beispiel die Tape-Library-Option, zu installieren oder zu entfernen sowie Konfigurationsparameter wie das Datenbank-Polling-Intervall, die Buffer-Größe beziehungsweise die Größe des Message-Logs zu beeinflussen. Insgesamt hinterließ der Quick-Start-Bereich im Test einen sehr aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck.

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