Test ACMP Container und Client-Commands 3.5
Test ACMP Container und Client-Commands 3.5
Computermanagement vom Feinsten
Installation
Die Installation der Server-Seite der ACMP-Suite läuft – wie unter Windows üblich – mit Hilfe eines Setup-Assistenten ab, der neben allgemeinen Angaben wie etwa dem Installationspfad des Weiteren die zu installierenden Komponenten, die Kommunikationsports (standardmäßig 2106 und 2107) und die zu verwendende Datenbank wissen möchte.
Als Datenbank für kleinere Netze mit bis zu 50 Systemen liefert der Hersteller die MSDE mit; soll ACMP in einem größeren Netzwerk zum Einsatz kommen, so müssen die Administratoren auf den Microsoft SQL-Server 2000 beziehungsweise den Microsoft SQL-Server 2005 zurückgreifen. Laut Aagon ergeben sich in Netzen mit bis zu 1000 Clients beim Einsatz der kostenlosen SQL-Server-2005-Express-Version keine Schwierigkeiten, die meisten Anwender müssen also nicht zwingend eine Datenbank-Lizenz erwerben.
Nach der Angabe eines Administrations- und eines Datenbank-Passworts läuft die Installation ohne weitere Nachfragen durch.
In der ACMP-Konsole lassen sich Client-Commands mit bestimmten Containern verknüpfen. (©Smartmedia PresSservice)
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Nach dem Abschluss des Setups findet sich auf dem Desktop ein Icon, das auf die ACMP-Management-Konsole verweist. Rufen die zuständigen Mitarbeiter diese Konsole zum ersten Mal auf, führt das Produkt zuallererst ein Online-Update durch, um sich selbst auf den aktuellen Stand zu bringen. Danach erst startet der Client-Installer und sucht nach Arbeitsgruppen, Domänen und den darin vorhandenen Rechnern. Er erlaubt es den Verantwortlichen, die Systeme auszuwählen, auf denen die Client-Komponente zum Einsatz kommen soll. Anschließend fragt der Wizard nach dem für die Installation zu verwendenden Konto, überprüft, ob dessen Rechte für das Durchführen des Setups ausreichen und führt eine Push-Installation des Agenten auf den Ausgewählten Client-Rechnern durch.
Ob das Setup erfolgreich war, erfahren die Administratoren im Client-Management-Center im Unterpunkt "Client Distribution". Während der Client-Verteilung erhalten die IT-Mitarbeiter ferner die Gelegenheit, gleich ihre erste Abfrage zu erstellen und auf diese Weise Daten
in Erfahrung zu bringen. Die Ergebnisse der Abfragen lassen sich jederzeit durch Filter einschränken, so dass die zuständigen Mitarbeiter selbst in großen Netzen stets einen übersichtlichen Einblick in ihre Systeme erhalten. Die Abfragen sind im laufenden Betrieb übrigens eine wichtige Methode zur Selektion von Client-Systemen.
Möchten die IT-Verantwortlichen beispielsweise den Adobe Reader 9 auf alle Rechner verteilen, die ein GByte RAM oder mehr haben, so können sie eine Abfrage starten, die sich auf den Arbeitsspeicher bezieht, dann die gefundenen Systeme selektieren und diese zum Schluss mit dem Befehl zur Installation des Adobe Readers verknüpfen. Auf diese Weise sind sie dazu in der Lage, schnell und einfach die richtigen Zielsysteme auszuwählen.











