Vergleichstest Home-NAS
Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2
Medienzentralen für Heimnetzwerke
Vergleichstest Heim-NAS-Laufwerke
NAS-Laufwerke spielen im privaten Umfeld eine immer größere Rolle. Sie empfehlen sich dabei durch allerlei Funktionen, die oftmals weit über das geforderte Maß hinausgehen. Neben den üblichen Aufgaben, nämlich Daten zu speichern und sie Netzwerk-Teilnehmern zentral zur Verfügung zu stellen, punktet die aktuelle Generation einerseits mit teilweise sehr umfassenden Einstellungen für RAID-Level, Netzwerk-Freigaben und Backup-Möglichkeiten. Manche NAS-Laufwerke sind gleichzeitig wahrer Unterhaltungskünstler und fungieren beispielsweise als iTunes-Lieferant, hosten Webseiten und Bildergalerien oder laden selbstständig Files per Bittorrent aus dem Internet.
Besonders im Heim-Bereich fehlt es den NAS-Laufwerken dabei oft an der hierfür erforderlichen Prozessorleistung, was die eigentlich schnelle Gigabit-Ethernet-Schnittstelle deutlich ausbremst. Müssen die Laufwerke neben Netzwerk-Freigaben weitere Aufgaben wie Dateidownloads übernehmen oder als Webserver fungieren, beansprucht das die CPU zusätzlich und bremst die Netzwerk-Performance. Die höhere Leistung eines Intel Atom N270 macht dieses Funktions-Plus zu einem Kinderspiel, zieht jedoch einen entsprechend deutlichen Preisaufschlag nach sich.
Kompakt: Das Iomega Home Media Network Drive ist das kleinste NAS-Laufwerk im Test und nur so groß wie eine externe 3,5-Zoll-Festplatte. (Bild: Iomega)
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Abhängig vom Aufstellort sind zudem die Anforderungen an das Gerät andere. Steht das NAS-Laufwerk im Server-Raum ist die Lärmentwicklung und das Aussehen nebensächlich. Im Büro auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmerschrank spielt hingegen vor allem die Geräuschentwicklung eine wichtige Rolle. Ähnlich wichtig ist ein schickes Gehäuse, Multimedia-Features und einfache Bedienung. Ein gutes Allround-NAS erzielt im Idealfall in fast jeder Disziplin Bestnoten und überzeugt bei moderaten Anschaffungskosten sowohl durch hohe Performance als auch durch umfangreiche Ausstattung.
Tom´s Networking Guide lotet in diesem Vergleichstest aus, welche Leistung aktuelle NAS-Laufwerke aus dem Heimgebrauch abliefern. Sechs Laufwerke gehen in jedem der beiden Bereiche an den Start. Im ersten Teil haben wir uns mit den KMU-Geräten beschäftigt. Der zweite Teil des Vergleichstests nimmt nun aktuelle Heim-NAS-Laufwerke unter die Lupe: An den Start gehen:
- Cisco Linksys Media Hub NMH305
- D-Link DNS-323
- Iomega Home Media Network Hard Drive
- Lacie 2Big Network 2TB
- Tranquil PC SQA-5H 2000 (mit Windows Home-Server-Technik)
- Zyxel NSA-220 Plus.
Alle zwölf Testkandidaten durchlaufen einen Benchmark-Testparcours mit dem bewährten Open-Source-Benchmark Iozone und treten in den Kategorien Ausstattung, Installation, Betrieb und Bedienung gegeneinander an. Um die Stärken und Schwächen der einzelnen Laufwerke deutlicher herauszuarbeiten, haben wir die Testkandidaten nicht getrennt voneinander in Einzeltexten besprochen, sondern vergleichen ihre Features direkt innerhalb der fünf einzelnen Kategorien miteinander.
Schönheitspreis: Das Lacie 2Big Network 2TB macht optisch einiges her. Die blaue Leuchte an der Gehäusevorderseite dient als Backup-Taste. (Bild: Lacie)










<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
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