Vergleichstest Home-NAS
Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2
Medienzentralen für Heimnetzwerke
Software-Ausstattung
Multimedia-Features und Heim-NAS-Laufwerke gehen mittlerweile fast immer Hand in Hand. Bis auf den Tranquil PC fungieren alle Testkandidaten explizit als iTunes-Server und stellen ihre Netzwerk-Freigaben per UPnP zur Verfügung. Der SQA-5H 2000 stellt Audiofiles alternativ per SqeezeCenter-Funktion bereit.
Das Web-Interface verrät es: Die Stärke des Zyxel NSA-220 Plus liegt eindeutig im verwalten und bereitstellen von Multimedia-Freigaben. (©Smartmedia PresSservice)
In Sachen Software-Ausstattung hat der Zyxel NSA-220 Plus die Nase vorn. Der Hersteller hat sein nach DLNA-Norm 1.5 zertifiziertes Gerät zum einen mit allerlei aufs traute Heim gemünzten Features ausgestattet. Mit an Bord ist neben dem obligatorischen iTunes-Server eine Uploadmöglichkeit für Filme und Bilder auf YouTube und Flickr sowie eine Broadcatching-Funktion zum automatischen Download von Mediendaten per RSS-Feed. Zum verfügt der NSA-220 Plus ebenso wie das Lacie 2Big Network 2TB über einen integrierten Bittorrent-Client samt Download-Dienst. Zur Ausstattung gehört auch eine Direkteinwahl ins Internet per PPPoE, allerdings ist dieses Feature mangels Firewall nur mäßig sinnvoll.
Ebenfalls sehr einfach gelingt der Zugriff auf die Multimedia-Dateien beim Cisco Linksys Media Hub NMH305. Das Gerät präsentiert die Startseite seines Web-Interface im Stile eines Windows Media Center und ermöglichen dort direkten Zugriff auf die Rubriken Musik, Video und Bilder. Dazu gesellen sich eine Upload-Funktion sowie ein Dateibrowser für den Zugriff auf das Share-Verzeichnis und die dort angelegten Default-Ordner. Wer den NMH305 nicht über das Web-Interface mit Daten füttern will, greift alternativ zum Programm "Media Importer". Der Anwender wählt damit Verzeichnisse aus, deren Multimedia-Inhalte auf den Netzwerkspeicher übertragen werden sollen. Das Tool sitzt in der Taskleiste und wird automatisch mit Windows gestartet.
Reduziert: Das Iomega Home Media Network Hard Drive unterstützt lediglich Freigaben per iTunes und UPnP ? weitere Dienste beherrscht das NAS nicht. (©Smartmedia PresSservice)
Abseits vom Multimedia-Allerlei nimmt die Funktionsvielfalt der Testkandidaten teilweise sehr schnell ab. So unterstützt das Iomega Home Media Network Hard Drive ausschließlich iTunes UPnP ? weitere Multimedia-Features fehlen, auch andere Dienste wie FTP oder DynDNS sind Fehlanzeige. Auf letzteren verstehen sich ohnehin nur die Testkandidaten von Cisco Linksys und D-Link. Die Printserver-Funktion, eine der Kernfunktionen eines Samba-Servers, wird ebenfalls recht stiefmütterlich behandelt. USB-Drucker funktionieren nur am D-Link DNS-323, dem Zyxel-Gerät sowie am Tranquil PC. Wer einen Webserver mit seinem NAS betreiben will, wird bei den Heimgeräten erst gar nicht fündig und muss zu den Büro-Boliden von QNAP oder Synology greifen. Immerhin gibt es mit dem Lacie 2Big Network 2TB einen Heimnetzwerker, der sich auf Active Directory versteht.









<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
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