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Vergleichstest Home-NAS

Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2: Medienzentralen für Heimnetzwerke

Betrieb

Im Gegensatz zu lärmigen KMU-Boliden wie dem Iomega Storcenter Pro ix4-200r sind die Heimgeräte durchwegs leise und passen damit ohne weiteres auf den Schreibtisch oder in ruhige Umgebungen. Wer es besonders ohrenschonend haben will, ist mit dem Iomega Home Media Network Hard Drive am besten beraten, das im Betrieb ausschließlich über das Metallgehäuse gekühlt wird. Auch das Lacie 2Big Network 2TB agiert besonders leise, da sein Aktivlüfter erst bei einer bestimmten Temperaturschwelle anspringt – im Test tritt das trotz heißer Sommertemperaturen jedoch nicht ein.

Verschlossen: Lediglich zwei LEDs informieren über den Betriebszustand des Iomega Home Media Network Hard Drive. (©Smartmedia PresSservice)

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Bei der Gehäuse-Ausstattung reihen sich die Heim-Netzwerkspeicher klar hinter ihre KMU-Kollegen ein. Während die meisten Profigeräte ihre Statusinformationen auf LC-Displays darstellen, teilen sich die Testkandidaten fast ausschließlich über LEDs mit. Dieses Prinzip ist beim Tranquil PC dennoch gut gelöst. Die Lämpchen des SQA-5H 2000 leuchten nach dem Ampelprinzip. Bei grün ist alles in Ordnung, orange signalisiert einen nicht systemkritischen Fehler und rot weist auf ein ernstes Problem hin. Die entsprechenden Warnmeldungen zeigt der Testkandidat zudem in seiner Konsole an.

Nahezu völlig im Unklaren über den Status bleiben Anwender beim Iomega-NAS, das bis auf zwei fahle Leuchten an der rechten Gehäuseseite auf jegliches optische Feedback verzichtet. Immerhin lässt sich die LED-Helligkeit im Web-Interface nachträglich etwas erhöhen. Was sich im Inneren des Geräts abspielt und ob Probleme auftreten, bleibt dem Admin allerdings verborgen. Zwar verfügt der Iomega über eine Fehlerkorrekturfunktion für seine Festplatte, wird aber erst auf Knopfdruck aktiv und gibt sich dabei wenig mitteilsam. Zudem fehlt eine SMART-Unterstützung. Beim Cisco Linksys Media Hub beschränkt sich die Statusmeldung der Laufwerke zwar auf ein kurzes OK oder bestanden. Im Gegensatz zum Iomega überprüft der NMH305 wie die Konkurrenz seine Festplatten automatisch.

Lagebericht: Als einziges Heim-NAS im Test verschickt der D-Link DNS-323 Warnungen und Informationen zu Systemereignissen wahlweise per E-Mail. (©Smartmedia PresSservice)

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Freilich nutzen bunte Leuchten und ausführliche Web-Interface-Meldungen wenig, wenn sie kein Anwender sieht. Im Ernstfall ist deshalb dasjenige NAS im Vorteil, das seine Probleme remote melden kann, zum Beispiel per E-Mail. Im Heim-Testfeld beherrscht das nur der D-Link und meistert diese Aufgabe so gut wie manches KMU-Gerät. Administratoren legen beim DNS-323 fest, über welche Systemereignisse sie informiert werden wollen und haben die Auswahl aus sechs Optionen, darunter zu hohe Systemtemperatur, geändertes Administratorkennwort und wenig freier Speicherplatz.

Update-Komfort: Bei aktiviertem Windows Update-Dienst nimmt der Tranquil PC SQA-5H 2000 Systemaktualisierungen automatisch vor. (©Smartmedia PresSservice)

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Je weniger sich Anwender um die Wartung ihres Heim-Netzwerkspeichers kümmern müssen, desto besser. Ein gutes NAS sollte im Idealfall Firmware-Updates herunterladen und installieren oder den Nutzer zumindest auf eine neue Version seines Samba Servers hinweisen. Der Tranquil PC löst diese Aufgabe am Besten und lädt bei aktiviertem Windows-Update-Dienst Patches für den Windows Home Server vollautomatisch herunter. Beim Cisco Linksys Media Hub NMH305 braucht es dafür zwar einen Mausklick im Web-Interface, doch anschließend übernimmt das NAS die Firmware-Suche und deren Installation. Die anderen Testkandidaten sind wenig entgegenkommend und verweisen Anwender zwecks Firmware-Upgrade auf die Webseite des Herstellers.

Verglichen mit der Leistungsaufnahme von Profi-Geräten spielen Energiesparoptionen bei den Heim-NAS-Laufwerken keine entscheidende Rolle. Dennoch lässt sich mit unnötig laufenden Festplatten einiges an Energie verschwenden. Ein Idle-Modus für die Laufwerke ist deshalb sinnvoll, lässt sich aber nur beim D-Link DNS-323 und dem Zyxel NSA-220 Plus frei festlegen. Obendrein arbeitet der Zyxel als einziges Testgerät wahlweise mit festen Ein- und Ausschaltzeiten, die Anwender bequem über eine Kalenderfunktion einstellen. Die praktische Wake-On-LAN-Funktion unterstützen mit dem Lacie und dem Tranquil PC nur zwei der sechs Heim-NAS-Laufwerke. Beim Lacie setzt das allerdings voraus, dass der Betriebsmodus zuvor per Schalter auf der Gehäuserückseite auf Auto. Das Aufwecken geschieht anschließend über den Lacie Network Assistant. Einen kleinen Energiespar-Bonus kann der Windows Home Server mit seiner "grünen" 3,5-Zoll-Festplatte Western Digital WD10EADS für sich verbuchen.

Geplant: Zu welchem Zeitpunkt der Zyxel NSA-220 Plus sich ein- oder ausschalten soll, legen Anwender per Kalenderfunktion fest. (©Smartmedia PresSservice)

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Leserkommentar

, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Einfach mit F5 die Seite nue laden, dann kommt die Beitragsfortsetzung sofort.
Mr.T Mr.T, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Weshalb würde denn die DS209 von Synology nicht mitgetestet? Ok, könnte daran liegen das nach meiner Erfahrung zumindest die D-Link und die Lacie gegen die Synology wie Spielzeug wirken. Man kann die eigentlich garnicht mehr vergleichen. Die Synology hat wirklich umfangreiche Serverfunktionen und ein erstklassiges Web-Interface. Davon können sich die Konkurrenten mal ne ORDENTLICHE Scheibe abschneiden!
, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Warum gibt es denn keine Angaben zum Stromverbrauch? Das ist doch eine sehr wichtige Angabe gerade bei Geräten die immer laufen!! Bitte noch in der Tabelle hinzufügen.
Rainer Rainer, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Hab den SQA-5H 2000 seit einigen Monaten im Einsatz. Bin sehr zufrieden.
, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Auch ich bin stark am Stromverbrauch interessiert. Wäre schön, wenn das noch aufgenommen werden könnte!
, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Warum wird die Lärmentwicklung nicht und die Stromaufnahme nicht gemessen und berücksichtigt? Das ist mir doch zu hause wichtiger wie die Performance
, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Dass ein Gerät, welches Doppelt so teuer ist, doppelt so schnell ist macht es aus meiner Sicht aus nicht zum Testsieger.
<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
lalo lalo, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Kann mir nicht erklären wieso die D-Link DNS-323 (baugleich Conceptronic CH3SNAS - welche ich verwende) so wenig Punkte bekommt. Ein riesen Nachteil muss sein, dass keine Festplatten eingebaut sind :p
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Seit 5 Monaten im Einsatz, tolle Sache, prima erweiterbar !
pecari pecari, Do, 1. Jan. 1970 - 01:00:
Erfreulicher Vergleich, danke dafür warum der Energieverbrauch nicht berücksichtigt wir (30W auf 5 Jahre sind immerhin fast 400 €)ist mir unklar. Den hier angeführten Geräten überlegenen Thecus NAS Combo N0503 habe ich jedenfalls wieder zurückgegeben. Er verbraucht (als stromsparend angegeben) im Netz- Aus 7-9W, ohne Platten 35-45W und im Standbye etwa 30W. Das mit einem Intel 270 Notebok Prozessor von 4W.

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