Vergleichstest Home-NAS
Vergleichstest NAS-Laufwerke Teil 2: Medienzentralen für Heimnetzwerke
Fazit
Wer ein Heim-NAS-Laufwerk mit der höchsten Gigabit-Ethernet-Leistung braucht, kommt um den leisen Tranquil PC SQA-5H 2000 nicht herum. Unterstützt von einer leistungsstarken CPU macht der Windows Home Server sogar einigen KMU-Boliden Konkurrenz und bietet mit insgesamt fünf SATA-Steckplätzen die reichlichhaltigsten Erweiterungsmöglichkeiten unter den Heim-Geräten. Dabei stimmt auch der Preis, der angesichts der gebotenen Leistung mit rund 650 Euro keinesfalls zu hoch ist und dem Tranquil PC letztlich den Testsieg beschert. Damit Backups respektive Verzeichnisduplizierung problemlos laufen, sollten im SQA-5H 2000 allerdings mindestens zwei Festplatten laufen. Wer die Daten in der Standardkonfiguration mit einem Laufwerk nicht regelmäßig auf externe Massenspeicher sichert, riskiert im Ernstfall den kompletten Datenverlust.
Der Tranquil PC überzeugt nicht nur durch hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit und ist der Testsieger bei den Home-NAS-Laufwerken. (©Smartmedia PresSservice)
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Durchwegs solide Leistung bieten der zweitplatzierte Zyxel NSA-220 Plus sowie das Lacie 2big Network 2TB und der D-Link DNS-323. Speziell der Zyxel überzeugt wie der D-Link mit einem gut ausgestatteten Samba Server, der zahlreiche Multimedia-Dienste wie Bittorrent, iTunes und Uploads auf YouTube und Flickr umfasst. Hinzu kommen die sehr kompakte Bauform des Zyxel sowie sein nahezu geräuschloser Betrieb. Die Schreib- und Leseleistung ist jedoch nur durchschnittlich und fällt im Gegensatz zu den übrigen Testkandidaten schlechter aus.
Eindeutig auf die Bereitstellung von Multimedia-Inhalten ausgelegt sind der Cisco Linksys Media Hub NMH305 und das Iomega Home Media Network Hard Drive. Beide erledigen diese Aufgabe mit Bravour und legen dabei trotz schwachbrüstiger Prozessoren eine ordentliche Datenübertragungsrate vor. Viel mehr als Multimedia beherrschen beide allerdings nicht, entsprechend mager ist der Umfang der Web-Interfaces ausgefallen. Dennoch verdient sich der Cisco Linksys den Preistipp – für rund 220 Euro erhalten Anwender ein voll ausgestattetes Heim-NAS, in dem bereits eine 500-GByte-Festplatte sitzt und das sich zum sicheren RAID-1-Datenspeicher ausbauen lässt. Günstiger ist nur das Iomega Home Media Network Hard Drive. Allerdings beinhaltet dessen Samba Server in Firmware-Version 1.029 nur das Allernotwendigste und verliert den Ausstattungs-Vergleich mit den anderen Testkandidaten deutlich.
Unser Preis-Tipp: der Cisco Linksys Media Hub NMH305. (©Smartmedia PresSservice)
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<br />Es verwundert auch, dass das RAID vom Tranquil PC per Webinterface einstellbar ist, obwohl er gar kein RAID kann.
<br />Es verwundert auch sehr, dass der Tranquil bei der \"Ausstattung Hardware\" doppelt so viel Punkte im vgl. zum Cisco-Gerät bekommt.
<br />Sind es die 4 USB Anschlüsse und 2 Festpattenanschlüsse mehr, die gleich die Punktzahl verdoppeln?
<br />Bitte überlegen Sie sich, ob ihre Bewertungsverfahren ein halbwegs realistisches Bild der Geräte geben.
<br />was zusätzlich noch erwähnt werden sollte: mit einem Plugin kann man sogar einen Web-Server uvm. draus machen. Hilfreicher Link dazu: wolf-u.li/ch3snas/
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