Test Igel One
Test Igel One
Thin-Client für kleine Unternehmen
Hintergrundinformationen
Der Igel One kommt mit 512 MByte RAM und einem GByte Flash-Speicher. Das Gerät arbeitet mit einer 400-MHz-VIA-Eden-CPU, dem VIA-CN700-Chipsatz und Igel-Linux als Betriebssystem. An Protokollen unterstützt der Thin-Client
Die Anwender können aber immer nur eines dieser Protokolle nutzen. Wollen sie den Thin-Client auf ein anderes umstellen, so wird zuvor ein Factory Reset nötig, bei dem sämtliche Einstellungen verloren gehen. Damit eignet sich das System nur für Umgebungen, in denen lediglich eines der eben genannten Protokolle zum Einsatz kommt, was allerdings kein Kritikpunkt sein soll, da das bei der anvisierten Zielgruppe sowieso der Fall ist.
Das mit 142 x 55 x 174 Millimetern verhältnismäßig kleine Gerät kann bei Bedarf via VESA-kompatibler Montage direkt an den Bildschirm gehängt werden und lässt sich damit selbst in räumlich sehr beengten Umgebungen sinnvoll nutzen.
An Druckdiensten unterstützt die Lösung LDP/IPP und bringt mit einem VIA-Unichrome-Pro-Chipsatz Auflösungen von bis zu 1920 mal 1440 Bildpunkten bei 16 bis 64 MByte shared Grafik-Memory auf den Monitor.
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Nach dem Auspacken sahen wir uns zunächst die Schnittstellen an, die Igel dem Igel One mitgegeben hat, um diverse externe Geräte mit dem Thin-Client zu verbinden. Dazu gehören neben der VGA- und der Fast-Ethernet-Schnittstelle Line-Out- und Microfone-In-Anschlüsse für das Sound-System (der Thin-Client verfügt über einen internen Lautsprecher), ein PS/2-Tastaturanschluss und zwei USB-2.0-Schnittstellen. Ein PS/2-Mausanschluss fehlt, die Anwender müssen hier also mit USB-Mäusen oder Adaptern arbeiten. Das ist zwar durchaus zeitgemäß, sorgt aber dafür, dass nur ein USB-Anschluss für andere Anwendungen – wie beispielsweise externe Speichermedien oder einen Kartenleser – frei bleibt. In den meisten Umgebungen (vor allem den von Igel angepeilten kleineren Installationen) dürfte das ausreichen, mache Administratoren müssen aber schon im Vorfeld über die Anschaffung von USB-Hubs nachdenken.
Der Igel One lässt sich entweder über ein lokales Setup-Werkzeug oder über VNC konfigurieren und kommt in einem lüfterlosen Design daher. Er erzeugt also keine Betriebsgeräusche.
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