Vergleichstest KMU-NAS
Sechs KMU-NAS-Laufwerke im Vergleich
Datenzentralen im Firmennetzwerk
Vergleichstest KMU-NAS-Laufwerke
NAS-Laufwerke für kleine und mittelständische Unternehmen sind inzwischen mehr als nur reine Datenknechte Die Funktionalität der Netzwerkspeicher geht oftmals weit über das geforderte Maß an Standardaufgaben hinaus. Zu grundlegenden Funktionen wie Datenspeicherung und Bereitstellen der Daten im Netzwerk kommen umfassende Einstellungen für RAID-Level, Netzwerk-Freigaben und Backup-Möglichkeiten dazu. Sind die passenden Dienste aktiviert, verwandelt sich das NAS in einen Multimedia-Lieferant und fungiert zum Beispiel als iTunes-Zentrale, hostet Webseiten oder zieht gar selbstständig Files per Bittorrent aus dem Netz.
Für Admins sind die Multimedia-Funktionen zwar interessant, über den Kauf entscheiden aber meistens andere Kriterien. Ein NAS im KMU-Einsatz sollte eine gute Performance abliefern, eine ausgereifte Benutzer-Verwaltung bieten und zahlreiche Wartungs- und Alarmfunktionen mit sich bringen. Sekundär-Tugenden sind aber ebenfalls gefragt: Bonuspunkte gibt es für einen geringen Lautstärkepegel, ein schickes Gehäuse und eine einfache Bedienung. Ein gutes NAS erzielt im Idealfall in fast jeder Disziplin Bestnoten und überzeugt bei moderaten Anschaffungskosten sowohl durch hohe Performance als auch durch umfangreiche Ausstattung.
Tom´s Networking Guide lotet in diesem Vergleichstest aus, welche Leistung aktuelle NAS-Laufwerke aus dem KMU-Bereich abliefern. Folgende sechs Produkte gehen an den Start:
- Buffalo Terastation III TS-X2.0TL/R5
- Iomega Storcenter iX4-200d 2000GB
- Qnap TS-509 Pro Turbo NAS
- Seagate Black Armor NAS 420 ST320005SHD10G-RK
- Thecus N7700PRO
- Zyxel NSA-2401
Um deren Stärken und Schwächen deutlicher hervorzuheben, besprechen wir die Netzwerkspeicher getrennt nach den Kategorien Ausstattung, Installation, Betrieb, Bedienung und Performance.
Wie schon in den beiden vorausgegangenen Vergleichstests von Heim- und KMU-NAS-Laufwerken und dem aktuellen Heim-NAS-Vergleichstest durchlaufen die Testkandidaten den bewährten Benchmark-Testparcours mit dem Open-Source-Benchmark IOzone. Um Stromfresser zu entlarven überprüfen wir zudem, wie energiesparend die Geräte arbeiten und ermitteln deren Leistungsaufnahme im Ruhezustand, im Leerlauf sowie im laufenden Betrieb.




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