Test NetMotion Wireless Mobility XE 8.5
Test NetMotion Wireless Mobility XE 8.5
VPN ohne Stottern
Der Test
Im Test richteten wir zunächst das VPN so ein, wie wir es im praktischen Betrieb nutzen wollten, also mit allen Beschleunigungs- und Zugriffsregeln und griffen dann mit verschiedenen Clients über unterschiedliche Netze auf den Mobility-XE-Server zu. Dabei stellten wir fest, dass die Regeln zum Beschleunigen, zur Kompression und zur Zugriffssteuerung stets so funktionierten, wie erwartet. Die Datenkompression funktioniert besonders gut mit Textdateien, wie ein Versuch mit dem textbasierten Leistungstest unter http://performance.toast.net ergab. Bei einer Drahtlosverbindung über das O2-Mobilfunk-Netzwerk luden wir die dort angebotene Benchmark-Text-Datei mit einer Größe von 341 Kilobyte einmal über die "normale" Leitung und einmal über das optimierte VPN herunter (jeweils von einem bei 1&1 gehosteten Server).
Über die Standardleitung erreichten wir einen Durchsatz von 71 Kilobyte pro Sekunde, über das VPN waren es 6282 Kilobyte pro Sekunde.
Bei Binärdateien ist der Effekt nicht ganz so deutlich, aber immer noch messbar. Beim so genannten Shuttle-Benchmark des gleichen Anbieters, bei dem es darum geht, eine JPG-Datei mit dem Bild eines Space-Shuttles herunterzuladen, erreichten wir ohne VPN einen Durchsatz von 588 Kilobyte pro Sekunde, mit VPN waren es 9804 Kilobyte pro Sekunde.
Um IMP zu testen, starteten wir auf einem unserer Notebooks eine SSH-Verbindung zu einem Linux-Server im LAN und telefonierten parallel dazu via Skype über den gleichen Rechner. Dann wechselten wir ohne Unterbrechungen und nennenswerte Verzögerungen die Netzwerkverbindung von LAN auf WLAN und zurück. Danach unterbrachen wir die Verbindung durch das Ziehen des Netzwerkkabels und aktivierten etwas später eine WWAN-Verbindung über einen USB-Stick. Sofort nach dem Aufbau der neuen Verbindung konnten wir verzögerungsfrei mit unserer SSH-Konsole weiterarbeiten. Das Skype-Gespräch stand ebenfalls wieder zur Verfügung. Irgendwelche Authentifizierungsvorgänge waren nach dem ursprünglichen Login beim System trotz der ganzen Verbindungswechsel nicht nötig.
Zu guter Letzt versetzten wir das Notebook mit aktiver SSH-Verbindung in den Suspend-Modus und fuhren es am nächsten Tag wieder hoch. Die SSH-Konsole blieb davon unbeeindruckt und stand sofort nach dem Start des Rechners wieder zur Verfügung.
Sonderfall dynamische IP-Adressen
Obwohl Mobility XE normalerweise mit fest eingestellten IP-Adressen arbeitet, lässt das System sich auch in Umgebungen mit dynamischen IP-Adressen einsetzen. Dazu ist es zunächst erforderlich, im Konfigurationsinterface die "Advanced Settings" zu aktivieren. Dazu riefen wir die "Client-Settings"-Seite auf und hängten an die im Browser angezeigte URL "http://{IP-Adresse des VPN-Servers}:8080/client_settings.jsp" den String "?advanced=1" an. Daraufhin erschien am unteren Rand des Fensters eine Box "Show advanced Settings". Nachdem wir diese aktiviert hatten, bot uns das Interface unter anderem die neue Option "Server Address - Clients can use any Server Address" an. Nach der Selektion dieses Punktes war es möglich, auf den Clients anstelle der IP-Adresse auch einen Hostnamen anzugeben.












<br />unter h__p://www.searchsecurity.de/themenbereiche/netzwerksicherheit/vpn/articles/191168/index.html steht fast das gleiche halt nur seit 12.6
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<br />Arno Kral, Chefredakteur
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