Test Peachtree Audio
Test Peachtree Audio nova
High-End-Audio-Nachbrenner fürs Heimnetz
Peachtree nova als Sonos-Sklave
Kombiniert mit dem Sonos-Mehrraum-Audio-System, dessen Netzperformance Tom's Networking jüngst getestet hat, wird der Peachtree nova zum vollwertigen Netzwerk-Player: Die Rückseite des nova weist ein Einschubfach für die Sonos-Module ZP80 oder ZP90 auf. Das Sonos-System ist in der Lage, die Musik (drahtlos) im ganzen Haus zu verteilen – der nova sorgt für druckvolle Wiedergabe. Das kabellose (auf Wunsch auch verkabelte) digitale Mehrraum-Musiksystem ist von einer Fernbedienung (Sonos-Controller, iPhone, iPod Touch oder einem Netbook / Notebook / PC) aus bequem zu steuern. Bis zu 32 Zone-Player können nach Belieben in den verschiedenen Räumen wahlweise die gleichen oder unterschiedliche Songs in abspielen. Die Koppelung an den nova erfolgt wahlweise per Cinch oder – besser – mit einem Coax-Kabel. Damit enden die Gemeinsamkeiten – eine gemeinsame Steuerung gibt es nicht.
Der Digital-Analog-Wandler des Sonos-Zone-Players bleibt im Zusammenspiel mit dem Peachtree Nova außen vor: Der ZP80/ZP90 dient lediglich als Lieferant von Audiodaten, die Digital-Analog-Wandlung übernimmt der Sabre im Nova – und er kann das beträchtlich besser.
Eine Klangverbesserung dürften aber auch CD-Player mit entsprechendem Ausgang erfahren, wenn sie digital Verbindung mit dem nova verbunden sind, was vor allem für ältere CD-Player gelten mag, deren Wandler ebenfalls nicht mehr ganz zeitgemäß sind.
Gehäuse-Design in kirschrot – Peachtree nova. (Bild: Peachtree Audio)
Eine Klangverbesserung erfahren aber zudem die Sonos-User, die bislang ihre Lautsprecher direkt am ZP100 respektive ZP120 angeschlossen hatten: Der DAC im Peachtree nova ist einfach besser, was sich einfach herausfinden lässt, indem man den nova wahlweise mit dem Digitalsignal oder dem Analog-signal aus einem ZonePlayer füttert: Der Peachtree nova fächert die Musik präziser in die Tiefe, die Höhen sind weniger verwaschen, die Bässe runder und druckvoller.
Beträchtlich fällt ferner die Wirkung des Digitalfilter aus: Nach dem Umschalten von "sharp" auf "slow" wird der Klang deutlich wärmer aber auch verwaschener, dafür verliert das Raumklangerlebnis an Tiefenzeichnung und Präzision. Die "slow"-Einstellung sollte daher der Wiedergabe minderwertiger Audiodateien vorbehalten bleiben.









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