Sonos Mesh-Performance
Test Sonos Mesh-Performance
When the Music's all over
Fazit – gutes Audio-, aber noch kein Heim-Netz
ZonePlayer und Controller des Sonos Multiroom Audio-Systems sind untereinander per WLAN-Techik vermascht. (Bild: Sonos)
Die Netto-Bandbreite zwischen den Sonos-Klötzchen ist in deren aktuellem Firmware-Stand für Audio geeignet – und für nichts mehr. Alle anderen Versuche mit Transferraten über zwei MBit/s überfordern das System komplett. Dabei ist es völlig irrelevant, ob WLAN-G- oder WLAN-N-Technik zugrunde liegt. Da sich das proprietäre SonosNet direkter Beobachtung entzieht, können wir nur vermuten, dass die neuen Versionen zwar mit WLAN-N-Chips ausgestattet sind, aber nur im WLAN-G-Kompatibilitäts-Modus arbeiten – siehe Tabelle am Text-Ende.
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Das kann dem Umstand geschuldet sein, dass Sonos das Bundle BU150 weiterhin mit dem Controller CR100 ausliefert, der der alten WLAN-Technik verhaftet ist – oder an einer Produkt-Strategie: Kurz vor Fertigstellung der Mesh-Messungen hatte Sonos registrierte Kunden via Internet befragt: Neben der üblichen demographischen Datenerhebung fanden sich dort auch Fragen nach Verbesserungsvorschlägen und – hoch interessant – nach Wünschen, das Sonos-System auch für die Heimvernetzung einsetzen zu wollen – also nicht nur für Musik, sondern auch für Bilder und Video einschließlich solcher in High-Definition-Qualität. Das nährt Hoffnung, dass Sonos noch einen Trumpf im Ärmel hat.
Vorerst bleibt also ein Heimnetz auf Basis des Sonos-Multi-Room-Audio-Systems ein Traum. (©Smartmedia PresSservice).
Die Ethernet-Schnittstellen sind nicht zur Datenübertragung im Heimnetz gedacht, sondern als Ankoppler für Digital-Audio im LAN oder WAN sowie für Desktop-Controller und iPod- respektive iPhone-Controller via WLAN-Router. Insgesamt ist das System nicht tauglich zum vermaschten Heimnetzwerk, auch wenn es IP-Pakete mit geringer Datenrate transportieren kann.
Vorstehende Tabelle zeigt die für WLAN-N definierten Betriebsmodi. In der zweiten hellblauen Zeile findet sich die WLAN-G-Datenrate. (Bild: Institut fürRundfunktechnik)









