tom's networking guide
 
Buffalo Linkstation Dou

Triple-Play-Messverfahren

Netzwerktests für Triple-Play

Am Ende zählt, was hinten rauskommt

Group C: Voice over IP-Performance

Ein Telefonanruf, der das Internet-Protokoll nutzt, belegt die Verbindung nahezu gleichermaßen in beide Richtungen. (©Smartmedia PresSservice)

Anzeige

IxChariot Leader in Performance Testing

Dieser Test simuliert einen VoIP-Anruf über ein WLAN, das bereits mit der maximalen Bandbeite ausgelastet ist. Dazu wird die Verbindung zum jeweiligen Messort mit jeder TCP-Datenmenge beschickt, die in den vorausgegangenen TCP-Messungen als Maximalwert ermittelt wurde. Die Herausforderung für den betroffenen Access-Point ist, trotzdem Verzögerungen oder gar Datenverlust bei den Voice-over-IP-Daten zu verhindern. Wenn die VoIP-Qualität, die sich als MOS-Wert ausdrückt, unabhängig von der am jeweiligen Messort verfügbaren Bandbreite ist, funktioniert ein QoS-Mechanismus wirklich.

Test C1: Der zeitliche Verlauf des Mean Opinon Score (MOS). Werte über 3,7 sind gut.

Skript

Ergebnis

C1

ein VoIP-Datenstrom down mit 64 kBit/s
ein VoIP-Datenstrom up mit 64 kBit/s
eine TCP Verbindung upstream mit 256 kBit/s
eine TCP-Verbindung downstream mit maximaler Datenrate

Tabelle: IxChariot-Skripte, Gruppe C.

Anzeige

Lexware Kundenmanager - Erfolgreiche Kundenpflege mit System

Gruppe D: UDP/RTP-Transfer

Bei allen vorhergehenden Tests werden erhebliche Mengen an Daten in beide Richtungen geschickt. Bei den Tests der Gruppe D gehen RTP/UDP-Streams vom Access-Point zum Client. Der WLAN-Traffic, der vom Client ausgeht reduziert sich dabei um die ACK-Datenpakete im WLAN-Transportlevel.

Ziel dieses Tests ist zu ermitteln, inwieweit das Pärchen aus Access-Point und Client mit Traffic-Überlastung umgehen kann. Dieser Test hilft Mechanismen zu erkennen, die ein "Verstopfen" des Datenpuffers vermeiden helfen. Das Real time Protokoll (RTP), das oberhalb des UDP-Protokolls arbeitet, kennt weder Bestätigung von Datenpaketen (Acknowledge) noch Mechanismen zur Regulierung der Geschwindigkeit des Datenstroms (Xon/Xoff). Dennoch lassen sich über den Zeitstempel Laufzeit-Veränderungen, Schwankungen und Fehler in der Paket-Reihenfolge feststellen.

In diesem Beispiel fallen die Paket-Verluste niedriger aus, als erwartet – Zeichen für einen Mechanismus zur Datenfluss-Kontrolle auf der kabelgebundenen Seite. (©Smartmedia PresSservice)

Der tatsächliche Datendurchsatz ist weit unter dem Maximum von 100 Mbps. (©Smartmedia PresSservice)

Skript

Ergebnis

D1

ein RTP/UDP-Stream mit 100 MBit/s

D2

zwei RTP/UDP-Streams mit jeweils 100 MBit/s

Tabelle: IxChariot-Skripte der Gruppe D. (©Smartmedia PresSservice)

Anzeige

FONIC

Group E: Streaming-Video-Performance

Dieser Test ermittelt die Qualität von Videoübertragungen in Standard- und HDTV-Qualität. Der Client verwendet dieselben Buffering- und Wiederherstellungs-Mechanismen wie andere, reale Video-Streaming-Clients. Ein Paket gilt hierbei als verloren, wenn es nicht rechtzeitig zur Übermittlung an das Display ankommt. Eventuelle Fehler in der Paket-Reihenfolge werden mit Standard-RTP-Mechanismen abgefangen. Bis zu 0,05 Prozent verlorene Pakete fallen normalerweise nicht auf, da sie von den Wiederherstellungs-Mechanismen von MPEG ausgeglichen werden.

HDTV-Stream mit schlechter Qualität: Verluste von mehr als 100 Datagrammen am Stück verursachen sichtbare Aussetzer. (©Smartmedia PresSservice)

Skript

Ergebnis

E1

ein IP-TV-Stream vom Access-Point zum Client über RTP mit einer Datenrate von 3;75 Mbps

E2

ein HD-TV-Stream vom Access-Point zum Client über RTP mit einer Datenrate von 20 Mbps

Gruppe Z: Aufwärmen

WLAN-Access-Points brauchen nach dem Start eine "Warmlaufphase" um sich an die vorhandenen Gegebenheiten anzupassen Dies ist nur mit einer aktiven Datenübertragung möglich. Etwa 10 bis 20 Sekunden vergehen, bis bei voller Datenrate die optimale Konfiguration ermittelt ist, bei der die Daten mit maximaler Geschwindigkeit übertragen werden können.

Um zu verhindern, dass diese Aufwärmphase sich auf die Ergebnisse des Tests auswirkt, beginnt jede Messung mit einer 20-sekündigen TCP-Übertragung mit maximalem Durchsatz. Die Messergebnisse des AufwärmSkripts werden verworfen.

Anzeige

E-Plus Online-Shop
Rubriken
www.lovefilm.de
vodafoneshop.de
www.conrad.de
Mehr zum Thema
Nachgetestet D-Link DIR-655 Version A3
D-Links WLAN-Router-Flaggschiff mit Atheros-WLAN-N-Chipsatz hatte bisher nicht überzeugen können. Der dritte Test des DIR-655 zeigt, ob es mit Hardware-Version A3 und Firmware-Version 1.11EU besser geht. [mehr]
Test Linksys WRT610N
Den Simultaneous Dual-N Band Wireless Router WRT610N bietet Linksys bereits seit einem halben Jahr an. Aber erst die zweite Firmware beflügelt seine Triple-Play-Qualitäten. [mehr]

Anzeige

Buffalo  Linkstation
Test D-Link DIR-655 Version A2 mit DWA-142
Der DIR-655, D-Links WLAN-Router-Flaggschiff mit Atheros-WLAN-N-Chipsatz hatte im ersten Anlauf WLAN-seitig nicht überzeugen können. Nun liegt Hardware-Version A2 vor, die erneut Linkraten bis 300 MBit/s verspricht. [mehr]
Test Sitecom Gaming Router WL-308
Das Spitzenmodell der Netzwerkreihe von Sitecom der 300N XR soll besonders die Gamer ansprechen. Wir haben getestet ob die Versprechungen sich im alltäglichen Einsatz erfüllen lassen. [mehr]
Test Fritz!Box Fon WLAN 7270
AVMs Fritz!Box Fon WLAN 7270 verspricht, mit dem WLAN-N-Chipsatz von Atheros, die Anforderungen an ein Netzwerk im digitalen Zuhause komplett abzudecken. Ob's reicht? [mehr]
Vergleichstest WLAN Draft-N am IRT
Dieser Test vergleicht acht WLAN-Draft-N-Router der Firmen AVM, Belkin, D-Link, Linksys, Netgear, SMC und Trendnet auf Basis der im Tom's Networking Guide Deutschland durchgeführten Einzeltests mit dem Ziel, die Tauglichkeit des Draft-N Standards zu bewer [mehr]
Test Belkin F5D8232
Belkin Vision N1 den WLAN-Router F5D8232 herausgeputzt mit schickem Display und auffälliger Form. Der Test zeigt, wie innere Werte wie WLAN wirken. [mehr]
Test D-Link DIR-655 mit DWA-645
D-Link verbindet in diesem WLAN-Router aufwändige Technik, reichhaltige Ausstattung und großen Funktionsumfang mit gefälligem Äußeren. Im Inneren versprechen WLAN-N-Chips von Atheros Linkraten bis 300 MBit/s. [mehr]
Test Trendnet TEW-633GR mit TEW-621PC
Trendnet bietet mit dem TEW-633GR einen WLAN-Gaming-Router ebenfalls auf Basis von IEEE802.11n an. Mehr Datendurchsatz und besseren Antwortzeiten sollen WLAN endlich für den lukrativen "Gamer-Markt" als Netzwerktechnik erschließen. [mehr]
Firstlook Trendnet TEW-633GR
Die mit Spannung erwartete neue WLAN-Generation drängt in die Verkaufsregale. Der zweite Entwurf für "Wireless N" will wirbt mit "schneller" und "weiter". Doch die mit IxChariot ermittelten Durchsatzwerte sind enttäuschend, wie unser Firstlook offenbart. [mehr]
Vergleichstest Wireless LAN
Nach langem Ringen um einen gemeinsamen Entwurf warten die ersten Draft-n-Produkte mit faustdicken Überraschungen auf. Außer Konkurrenz erreicht Netgear Fast-Ethernet-, Linksys dagegen nicht mal WLAN-G-Niveau, während Trendnet und Buffalo dem N-Verspreche [mehr]
Vergleichstest Wireless LAN
Vor allen MIMO verleiht WLANs mehr Reichweite, und Mehrantennentechnik sorgt in Kombination mit spazialem Multiplexing in schwierigen Lagen für mehr Durchsatz, wie der Vergleich WLAN-G gegen Pre-n glasklar aufzeigt. [mehr]

Anzeige

Simyo - Hier klicken!