tom's networking guide
 
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27. 02. 2012
4.0/5
Dr. Harald B. Karcher
Tom's Networking Guide

Test AVM Fritz!Box 6840 LTE

Die AVM Fritz!Box 6840 LTE im Praxistest

Die erste Fritz!Box für den schnellen LTE-Funk ist im Handel verfügbar. Sie unterstützt das reichweitenstarke LTE-800 fürs Land und das durchsatzstarke LTE-2600 für die Stadt. Der Autor hat geprüft, wie die LTE-Box auf LTE-Netze und LTE-SIM-Karten von Telekom, 1&1, o2 und Vodafone reagiert.
AVM Fritz!Box 6840 LTE
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Fritz! kann LTE

Man nehme eine High-End-Fritz!Box wie die AVM Fritz!Box Fon WLAN 7390, ersetze das verbaute VDSL-Modem durch ein LTE-Modem, schraube noch zwei lange LTE-Antennen hinten dran - und fertig ist der neue LTE-to-WLAN-Router namens AVM Fritz!Box 6840 LTE. Diesen Eindruck hinterlässt die LTE-Fritz!Box jedenfalls schon beim ersten Blick auf das Gehäuse. Auffälliger Unterschied zu den "normalen" Fritz!Boxen sind die beiden überlangen LTE-Antennen links und rechts. Die mittlere Antenne ist für den WLAN-Teil zuständig - Antennen zwei und drei des WLAN-Teils sind im Inneren der Box verlegt.

Die AVM Fritz!Box 6840 für das LTE-Mobilfunknetz erkennt man an zwei extralangen LTE-Antennen rechts und links hinten. Der Rest hat große Ähnlichkeit mit einer AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270. (Foto: Harald Karcher)

LTE-Normen und -Bänder

Ein erster Prototyp der schnellen 4G-Fritz!Box wurde schon am 16. Dezember 2010 (!) im LTE-800-Testnetz von o2 Germany in Pfaffing bei Ebersberg vorgeführt und für den Tri-Band-Einsatz bei 800, 1800 und 2600 MHz angekündigt. Im Prinzip war das goldrichtig, denn just diese drei LTE-Frequenzen werden derweil ja in Deutschland ausgerollt.

Die AVM Fritz!Box 6840 LTE ist ein "User Equipment" der Gattung "3GPP-Release 8 Categorie 3", schafft also nominal 100 MByte/s im Download und 50 MByte/s im Upload, sofern die Provider die Kanalbandbreite voll auf 20 MHz aufdrehen, was sie zumindest im 800 MHz Spektrum in Deutschland sowieso nicht dürfen. (Grafik: Jan Schöllhammer, AVM)

Seit 24.11.2011 ist die finale AVM Fritz!Box 6840 LTE laut Pressesprecher Urban Bastert nun im deutschen Handel verfügbar. Die erste Hardware-Fassung unterstützt nun aber doch nur Dual-Band-LTE bei 800 und 2600 MHz, kein LTE-1800, das lässt sich auch nicht softwaremäßig nachrüsten.

1&1 vertreibt eine hardware-identische LTE-Fritz!Box als "LTE Homeserver", laut 1&1-Pressesprecherin Ingrun Senft sogar schon seit 19. September 2011. Ganz ohne jeden Pressewirbel, und nur an Kunden, "die keine DSL-Verfügbarkeit haben". Dazu gibt es eine weiße SIM-Karte von 1&1, die Zugang in das LTE-Netz von Vodafone verschafft.

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