Workshop - LAN-Verkabelung
Workshop – LAN-Verkabelung: Richtig verkabeln> So machen Sie Ihr Heim netzwerktauglich
Verlegearten für Kabel
Aus ästhetischen Gründen wollen wir in diesem Artikel auf die Verlegeart Aufputz (mit Kabelkanal) verzichten. Diese optisch nicht gerade ansprechende Methode ist nur für eine nachträgliche Ausrüstung zu empfehlen. Für Neubauten oder Komplettsanierungen kommen die Verlegung im Trockenbau oder die klassische Unterputzmethode in Frage. Alle nachfolgenden Schritte lassen sich nur während der Bauphase durchführen!
Trockenbau
Am billigsten ist nach wie vor die Verlegung im (noch offenen) Trockenbau. Bei abgehängten Decken lassen sich die Kabel im Hohlraum zwischen der tragenden und der später angebrachten abgehängten Decke verlegen. Für Beton gibt es spezielle Clips, für Holzbalken klassische Kabelhalter. Bei Trockenbau-Wänden führt man die Kabel im Hohlraum (C-Profile) zu ihrem Bestimmungsziel.
Unterputz
Bevor der Maurermeister kommt, verlegt man die Kabel am besten in flexiblen Rohren, die im Ziegelwerk angebracht werden. Ebenso müssen die Dosen schon gefräst und eingegipst werden. Danach erhalten die Wände ihren Putz.
Praxistipps
In vielen Wohnungen ist eine Mischform zwischen Unterputz- und Trockenbauverlegung möglich. Hier gilt die Regel: Lieber ein paar Meter mehr Kabel einziehen und Hohlräume in Trockenbau-Wänden / Decken / Dachgiebel nutzen anstatt über Ziegelwerk zu gehen, nur um den kürzesten Weg zu erhalten. Fräsen und Verputzen von Ziegelwänden ist einfach eine kostspielige Angelegenheit. Nachfolgend konzentrieren wir uns auf ein paar Beispiele für Trockenbau-Konstruktionen.










