Workshop - LAN-Verkabelung
Workshop – LAN-Verkabelung: Richtig verkabeln> So machen Sie Ihr Heim netzwerktauglich
Vorausplanung
Haben Sie sich also grundsätzlich für die Installation eines Netzwerks entschieden, müssen Sie sich fragen, welche Art von Netzwerk für Ihre Anwendungen am geeignetsten ist. In unserem Fall wählten wir 100 MBit-Switched-Ethernet als Backbone unseres Netzwerks. Unter Berücksichtigung der Aspekte Leistung und Komfort entschieden wir uns, auch etwas Funk und 100 Mbit-Ethernet zu integrieren.
Grundrisspläne sind hilfreich
Wer Erfahrungen beim Lesen von Bauplänen hat, sollte sich die Grundrisspläne für seine Wohnung besorgen. Das erleichtert erheblich die spätere Arbeit auch für beauftragte Monteure. Im Plan vermerkt man die genaue Position der einzelnen Dosen. Zudem kann man sich daraus eine Einkaufsliste für das Equipment erstellen.
Alternativ kann man auch ad-hoc planen: Man markiert mit einem Zimmermanns-Bleistift oder Edding die Positionen der künftigen Dosen an den Wänden.
Für Neubauten oder Komplett-Sanierungen ist es eventuell erforderlich, alle anderen Leitungssysteme (Telefon, TV und Stromkabel) in die Planung einzubeziehen. Unser Artikel fokussiert jedoch nur auf den Bereich Netzwerk-Verkabelung.
Wo liegt der Server-Raum?
Die wichtigste Entscheidung war nun, wo sich der Anschlusspunkt für die gesamte Verkabelung des Netzwerks befinden sollte. Ein Kelleraum oder ein Verschlag im Dachgeschoss kommen hier meist in Frage. Bei klassischen Eigentumswohnungen sollte dies ein ungenutzter Raum sein, beispielsweise die Abstellkammer, sofern die Bauweise dies zulässt. Dies hängt ferner davon ab, wo die Kabel lang geführt werden sollen.









