Leitfaden - VEWA-Entwicklung
Arbeitsrecht-Leitfaden
Risiken bei Internet-Nutzung am Arbeitsplatz
Haftungsrisiko
Belästigung
Die Stärke des Internets ist gleichzeitig auch eine Schwäche: Alle Inhalte liegen nur einen Mausklick entfernt und das kann unter Umständen dazu führen, dass aus der ungeregelten E-Mail- oder Web-Nutzung am Arbeitsplatz rechtliche Probleme erwachsen. Beispielsweise wenn es um den Versand von E-Mails mit sexistischen, pornografischen und extremistischen Inhalten geht. Auch wenn hierzulande - bislang - keine millionenschweren Schadensersatzklagen von Mitarbeitern wie in den USA anhängig sind, lässt dieser Aspekt z.B. mit Blick auf Haftungsfragen in Bezug auf minderjährige Auszubildende aufhorchen.
Verschiedene Rechtsverstöße
Das Gleiche gilt für das Herunterladen von Inhalten aus dem World Wide Web. Solch ein Verhalten kann rechtliche Konsequenzen für einzelne Mitarbeiter oder das Unternehmen mit sich bringen, und zwar nicht nur bei illegalen Inhalten, wie z.B. Kinderpornografie.
Sorglosigkeit oder Unwissenheit der Mitarbeiter führen nicht selten zu einer Verletzung des Urheberrechts: Ein Mitarbeiter lädt eine Software, ein Bild oder ein anderes urheberrechtlich geschütztes Dokument herunter und hält es aufgrund der freien Verfügbarkeit im Internet für "frei benutzbar", was es de facto nicht ist.
Daneben kann im Internet selbstverständlich auch vorsätzliches Handeln zu Konflikten mit der Justiz führen, z.B. durch fahrlässige falsche Darlegung, Veröffentlichung von obszönem Material, fahrlässige Virusverbreitung, unbeabsichtigte Veränderung von Verträgen usw. Die Liste der möglichen Vergehen oder Straftaten ist lang.





