Workshop Medienspeicherung
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Multimedia Hide and Seek
Best Practice: SmartHome Paderborn
Im SmartHome Paderborn Paderborn ist die Speicherung und Verteilung von Medien natürlich ein zentrales Thema. Als LAN zieht sich eine Category-7-Verkabelung durch das Gebäude. Insgesamt sind 48 Ethernet-Ports als Wandsteckdosen in allen Räumen vorhanden. Die Medienspeicherung und -verteilung übernimmt ein ALL6500 mit derzeit zwei 500-GByte Festplatten, die als RAID-1-Spiegelplatten betrieben werden. Neben den multimedialen Inhalten, streamen die Sicherheitskameras, die im und am Gebäude montiert sind, ihre Inhalte auf das NAS. Aus Sicherheitsgründen – Diebe könnten das NAS stehlen und damit gleichzeitig die Beweismittel des Einbruchs – kopiert eine Serverroutine die sicherheitsrelevanten Dateien sofort auf einen externen Speicher im Internet.
Im SmartHome Paderborn verwaltet ein Server mit RAID-System alle multimedialen Medien und stellt sie den Ausgabegeräten via LAN zur Verfügung. (Foto SmartHome Paderborn e.V.)
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Auf der Media-Ausgabeseite stehen ein Multimedia-PC mit Microsoft Vista im Kinderzimmer und ein Laptop mit Videokonferenz-Bildschirm von Polycom im Home-Office. An den zahlreichen TV-Geräten befindet sich in der Regel je ein Streaming-Media-Device von Discvision. Diese Boxen sind Netzwerk-seitig am LAN und über die HDMI-Schnittstelle mit den TV-Geräten verbunden. Mit Hilfe einer Fernbedienung werden die multimedialen Inhalte von der Box beim NAS angefordert und über das LAN bereitgestellt.
Ein zentraler, mehrkanaliger DVB-S-Receiver von Discvision empfängt eine Reihe von Satelliten-Transpondern mit mehreren Programmen gleichzeitig und legt diese auf dem Plattenspeicher des NAS ab. Die LAN-Streaming-Devices holen sich ihre IP-Video-Streams über das Netzwerk direkt von dort. So ist neben dem konventionellen TV-Empfang per DVB-S der Empfang von Fernsehsendungen über das lokale Netzwerk gewährleistet. Natürlich kann auf diese Weise vom Wohnzimmer-TV-Gerät aus auf Youtube und ähnliche Dienste, aber genauso auf die Wetterkarte vom Deutschen Wetterdienst zugegriffen werden.







