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22.06.04 10:05 Alter: 16 Jahre
Kategorie: VoIP, Office Connectivity, Mobile Generation
Von: Arno Kral

AVM mit neuer FRITZ!Box Fon

FRITZ!Box Fon: Internet-Telefonie und DSL-Surfen in einem Gerät - Erstmals mit vorhandenen Telefonen über das Internet telefonieren.


AVM FRITZBox Fon

Zum Telefonieren über das Internet (Voice over IP) können ab sofort vorhandene analoge Telefone verwendet werden, indem sie einfach an die neue FRITZ!Box Fon des Berliner Telekommunikationsherstellers AVM angeschlossen.

FRITZ!Box Fon ist eine komplette Telekommunikations-Anlage auf Basis eines DSL-Modems. Die Anschaffung neuer Telefonie-Hardware ist nicht erforderlich. Die Box verfügt über ein integriertes Bandbreitenmanagement (Traffic Shaping) und sichert so eine hohe Sprachqualität bei der Internet-Telefonie. Während des Telefonierens muss kein Computer eingeschaltet sein.

Als DSL-Modem/DSL- Router verbindet die Box über Ethernet und USB PCs, Notebooks oder ein kleines Hausnetz mit dem DSL-Anschluss. Eine Firewall, individuelle Portfreigabe und IP-Masquerading bieten hohe Sicherheit beim Surfen.

Die FRITZ!Box Fon ist zunächst nur über Provider erhältlich, die eine Voice over IP-Infrastruktur anbieten. 

Einfache Installation:

Mit FRITZ!Box Fon kann wahlweise über das Festnetz - ISDN oder analog - oder das Internet telefoniert werden. Die Box ist mit wenigen Handgriffen startklar. Bereits nach Anschluss an das Telefonnetz sind die vorhandenen Telefone wie gewohnt einsatzbereit. Mit dem Anschluss an DSL und der Anmeldung beim Provider stehen schnelles Surfen und Internet-Telefonie bereit. Anschließend kann kostengünstig über das Internet telefoniert werden - auch mit schnurlosen Geräten. Da die vorhandenen Telefone weiter eingesetzt werden, entfällt auch eine Umgewöhnung auf neue Geräte. Der PC muss zum Telefonieren nicht eingeschaltet sein.

Bandbreitenmanagement für hohe Sprachqualität:

Da sowohl der PC-Datenverkehr als auch die Voice over IP-Daten (Sprache) über das integrierte DSL-Modem gesteuert werden, verfügt die FRITZ!Box Fon über die einzigartige Möglichkeit, die Sprachdaten durch ein intelligentes Bandbreitenmanagement (Traffic Shaping) bedarfsgerecht zu steuern. Die DSL-Geräte von AVM sind die einzigen Endgeräte, die serienmäßig über Traffic Shaping verfügen und so den Datenfluss optimieren. Das garantiert eine hohe Sprachqualität. Vorhandene analoge Geräte für Festnetz- und Internet-Telefonie einsetzen Die FRITZ!Box Fon bietet als DSL-Modem Internet-Telefonie und gleichzeitig als Telekommunikations-Anlage auch Festnetz-Telefonie. Alle bekannten Features von ISDN-TK-Anlagen sind auch in FRITZ!Box Fon enthalten. Die neue Box bietet auch eine automatische Fallback-Funktion auf eine Festnetzverbindung falls eine Voice over IP-Verbindung einmal nicht zur Verfügung steht. In einer Liste werden Nummern gepflegt, die ausschließlich über das Festnetz erreichbar sein sollen, wie beispiels- weise Notruf- oder Servicenummern. Mit einem speziellen Tastencode können Anrufe auch von Fall zu Fall ins Festnetz geleitet werden. Für Telefonate im Festnetz kann die FRITZ!Box Fon wahlweise am ISDN-Anschluss oder Analog-Anschluss eingesetzt werden. Serienmäßig mit Firewall und Portfreigabe für sicheres Surfen Mit einer integrierten Firewall, die alle ein- und ausgehenden Daten zwischen dem DSL-Anschluss und dem PC kontrolliert, sichert die FRITZ!Box Fon komfortables Surfen. Sämtliche Datenpakete aus dem Internet werden geprüft und nicht angeforderte Daten automatisch abgewiesen. Paketfilter wehren zusätzlich weitere böswillige Angriffe aus dem Internet ab, somit sind einkommende Verbindungsaufbauten nicht mehr möglich. Da im Auslieferungszustand alle Ports geschlossen sind haben Internet-Würmer wie Lovsan oder Sasser keine Chance. Für Serverdienste können gezielt einzelne Ports geöffnet werden.

Voice over IP mit FRITZ! auf Basis internationaler Standards

Für Voice over IP (VoIP) wird das Protokoll SIP (Session Initiation Protocol) eingesetzt. SIP ist der aktuelle Standard für VoIP und durch die IETF (Internet Engineering Task Force) standardisiert.

Für einen Anruf meldet sich die FRITZ!Box Fon als SIP-Client bei dem SIP-Registrar des Internet-Telefonie-Anbieters an. Ist das Ziel des Anrufs eine dem SIP-Registrar bekannte Gegenstelle im Internet, wird der Anruf via IP (Internet Protokoll) kostengünstig dorthin geleitet. Ist die Gegenstelle für den SIP- Registrar nicht unter einer Internet-Adresse zu ermitteln, wird der Anruf über ein SIP-Gateway ins konventionelle Telefonnetz umgeleitet.

FRITZ!Box Fon - Vertrieb über Provider:

Da der erfolgreiche Einsatz von FRITZ!Box Fon auf eine entwickelte VoIP-Infrastruktur angewiesen ist, wird die Anlage zunächst nur über Internet-Anbieter vertrieben, die entsprechende SIP-Services anbieten.


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