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02.04.08 22:17 Alter: 13 Jahre
Kategorie: Mobile Generation, Produkt-News
Von: Nina Eichinger

Juniper Networks präsentiert BX 7000: eine fortgeschrittene Mobilfunk-Lösung

Mit der neuen mobilen Backhaul-Lösung erweitert Juniper die Palette seiner Mobilfunk-Lösungen; BX 7000 sorgt für eine schnelle Bereitstellung von Breitbanddiensten mit mehr Flexibilität, Skalierbarkeit und Effizienz


München - Juniper Networks, führendes Unternehmen im Bereich der Hochleistungs-Netzwerke, erweitert seine Lösungen im Mobilfunk-Bereich um eine integrierte Kombination aus neuen Hardwaresystemen und Software-Features für Backhaul-Anwendungen. Die neue mobile Backhaul-Lösung von Juniper bietet flexible Unterstützung für mehrere Funktechnik-Generationen und verschiedene Transport-Technologien. Die Betreiber von Backhaul-Netzwerke können mit BX 7000 ihr Netzwerk skalieren, innovative Dienste bereitstellen und gleichzeitig Betriebskosten senken.

Das Wachstum bei den breitbandigen Datendiensten erfordert, mobile Backhaul-Netzwerke aufzurüsten und konfrontiert die Betreiber mit den Mängeln der bestehenden Backhaul-Architekturen, die teuer, unflexibel, ineffizient und nur begrenzt skalierbar sind. Um diese Probleme zu bewältigen, präsentiert Juniper Networks seinen neuen Multi-Access Gateway BX 7000 für die zellenseitige Installation sowie die neuen 'Circuit Emulation Physical Interface Cards' (PICs) der M-Serie für die Aggregationsseite. Die Lösung umfasst darüber hinaus umfangreiche Netwerkmanagementfunktionen durch Erweiterungen am JUNOScope-Framework und macht Zero-Touch-Deployments möglich.

Der 'Mobile Backhaul Equipment Worldwide Market Size and Forecast Report' wurde im September 2007 von Infonetics Research vorgelegt. Dieser beschreibt, dass die Mobilfunk-Betreiber in paketorientierte Backhaul-Lösungen investieren, um die Kosten pro Bit zu senken. Darüber hinaus schaffen sie größere Backhaul-Kapazitäten, um der rasch steigenden Beliebtheit mobiler Datendienste Rechnung zu tragen. Als Folge dieser Entwicklung, so Infonetics Research, werden sowohl von den Mobilfunk-Betreibern als auch von den Anbietern von mobilen Backhaul-Transportdiensten große Mittel in Backhaul-Equipment investiert werden. Allein 2007 wurden hier bereits 4,5 Mrd. US-Dollar ausgegeben. Bis 2010 wird eine Zunahme des Marktvolumens auf 8,2 Mrd. US-Dollar erwartet, wobei paketorientiertes IP/MPLS/Ethernet-Equipment die höchsten Zuwachsraten verzeichnen wird.

"Mobilfunk-Betreiber auf der ganzen Welt registrieren seit 2006 eine exponentielle Zunahme des Datenverkehrs. Deshalb sind sie unablässig gefordert, ihre Zugangs-Netzwerke für Applikationen aufzurüsten, die nach weniger Latenz und mehr Durchsatz verlangen", berichtet Dr. Hossein Moiin. Er ist Herausgeber des von der NGMN Alliance publizierten Whitepapers über die nächste Technologiegeneration und Leiter der Ecosystem Working Group. Durch die Verbesserung der Funknetzwerke und die wachsende Nachfrage erweise sich das Backhaul-Netzwerk zunehmend als Engpass, erklärt Moiin und fügt hinzu: "Es freut uns, dass Branchenführer wie Juniper Networks eine wichtige Rolle in der Definition von mobilen Backhaul-Lösungen übernehmen, die flexibel, skalierbar und effizient sind und außerdem Investitionsschutz bieten. Denn damit ist den Carriern ein reibungsloser Umstieg auf die rein IP-basierten Mobilfunk-Netzwerke der nächsten Generation möglich."

Mobile Backhaul-Lösungen für Service-Infrastrukturen
Der Multi-Access Gateway BX 7000 ist ein neues, eigens für den Mobilfunk-Markt entwickeltes System. Mit dieser Lösung überträgt Juniper Networks seine Expertise im IP/MPLS-Bereich und im Multi-Service-Transport von TDM  und ATM-Leitungen auf das Feld der  Funkzellenanbindung. Viele existierende mobile Backhaul-Netzwerke bedienen sich einer Kombination aus verschiedenartiger Transport-Technologien älterer Prägung (z. B. TDM oder ATM). Das Netzwerk wird hierdurch komplexer und somit schwieriger skalierbar. Der BX 7000 löst diese Probleme, indem er viele verschiedene Dienstarten zuverlässig über eine einfache und kosteneffektive IP/MPLS-Verbindung, bei der MPLS-Pseudowires verwendet werden, transportiert.

Das besondere Timing Expansion Modul des BX 7000 schützt Netzwerk-Investitionen. Es bietet eine Vielzahl an Timing-Synchronisations-Optionen. Der Kunde kann die Taktungs-Module austauschen, wenn sich die Technologien weiterentwickeln und sich die Anforderungen an das Netzwerk verändern. Darüber hinaus bietet der BX 7000 einen Erweiterungssteckplatz, der maximale Flexibilität für Uplinks an das Backhaul-Netzwerk bietet. Der Einsatz des Juniper BX 7000 gibt Mobilfunk-Betreibern die Möglichkeit, frühere Investitionen in 2G  und 3G-Funkzellen weiter zu nutzen, gleichzeitig aber von den betrieblichen Vorteilen des IP/MPLS-basierten Transports zu profitieren. Die Dienste lassen sich nach und nach umstellen, indem beispielsweise in einem ersten Schritt nur der stark expandierende Datentransport ausgelagert wird. Diese einzigartige Lösung bewirkt somit einen Paradigmenwechsel bei den Funk-Zugangsnetzwerken - weg von den komplexen und teuren Netzwerken alter Bauart und hin zu kosteneffektiven, konvergierten IP/MPLS-Netzwerken. Solche neuartigen Netzwerke tragen dazu bei, die Innovation und Differenzierung der Dienstkonzepte voranzubringen und zu beschleunigen.

Juniper stellt außerdem neue Circuit Emulation PICs für die Router der M-Serie vor. Mobilfunk-Betreiber können die praxisbewährte M-Serie mit den neuen Circuit Emulation PICs als hocheffiziente, skalierbare Aggregation Site Gateways nutzen. Mit diesen Gateways und dem BX 7000 können Provider ein lückenloses mobiles Backhaul-Netzwerk aufbauen, das in vollem Umfang von der Kosteneffektivität und Einfachheit eines konvergierten IP/MPLS-Netzwerks profitiert.

Hierzu bemerkt Ray Mota, Chief Analyst bei der Synergy Research Group: "Die neue mobile Backhaul-Lösung von Juniper mit ihren hochkarätigen Management-Tools macht die Vorzüge der IP/MPLS-Technik auch in der Funkzelle verfügbar. Dies ermöglicht den Mobilfunk-Betreibern unseres Erachtens, ihre Betriebskosten um nicht weniger als 84 Prozent zu senken, wenn sie von den üblichen Mietleitungen auf Ethernet-Backhaul-Lösungen umstellen."

Als Beitrag zur Senkung der Betriebskosten stellt Juniper Networks außerdem eine Reihe von Software-Features bereit. Mit diesen lassen sich die mobilen Backhaul-Netzwerke einfacher einrichten und managen. Mit der 'Zero-Touch Deployment'-Fähigkeit des BX 7000 kann das System bei der physischen Installation automatisch konfiguriert werden. Überdies können der BX 7000 Multi-Access Gateway und der M-Series-Aggregation-Site-Gateway über das JUNOScope Network Management Framework verwaltet werden. JUNOScope wurde eigens aufgewertet, um sämtliche Aspekte der mobilen Backhaul-Lösung von Juniper zu unterstützen: wie z.B. die Bereitstellung, Überwachung und Diagnose, Remote-Software-Upgrades, das Konfigurations-Management und die Bestandsverwaltung.

Im Rahmen seines J-Partner Solutions Alliance Program gibt Juniper den Kunden außerdem die Möglichkeit, mit Open-Source-Software-(OSS)-Anbietern zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit kann den Betrieb eines mobilen Backhaul-Netzwerks zusätzlich aufwerten - beispielsweise durch Störungs  und Performance-Management.

"Unsere neue, auf bewährter IP/MPLS-Technologie basierende mobile Backhaul-Lösung hilft unseren Kunden, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im mobilen Backhaul-Bereich zu verbessern. Dadurch können sie ihre Effizienz steigern und ihre geschäftlichen Zielsetzungen erreichen", erläutert Kim Perdikou, Executive Vice President und General Manager der Infrastructure Products Group von Juniper Networks. "Elf der zwölf größten Mobilfunk-Betreiber der Welt setzen die leistungsfähigen Netzwerkinfrastruktur-Lösungen von Juniper ein. Sie und künftige Kunden von Juniper Networks können innovative Service-Konzepte anbieten und diese zügig in den Markt einführen. Somit steigern sie die Rentabilität ihrer Netzwerk-Investitionen."

Verfügbarkeit:
Der BX 7000 und die Circuit Emulation PICs für die M-Serie werden voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2008 verfügbar sein.


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