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23.06.08 18:46 Alter: 12 Jahre
Kategorie: Kabel-Netze, Unternehmens-News, Digital Lifestyle, IPTV, Homenetworking
Von: Nina Eichinger

Juniper Networks präsentiert Studie über die Breitband-Nutzungsgewohnheiten

Internetnutzer und deren wachsende Präferenz für vielfältige Internet-Dienste bescheren Breitband-Anbietern zusätzliche Einnahmemöglichkeiten


Juniper Logo

München – Juniper Networks führendes Unternehmen im Bereich der Hochleistungs-Netzwerke, präsentiert die Ergebnisse der Studie, die sich mit den Breitband-Nutzungsgewohnheiten befasst. Europäische Breitband-Anbieter können demnach von vermehrten Einnahmemöglichkeiten profitieren, wenn sie den Internetnutzern verstärkt personalisierte, erfahrungsbasierte und hochwertige Dienste anbieten. Um den steigenden Erwartungen der Breitbandkunden gerecht zu werden, können sich die Provider die Netzwerk-Intelligenz zunutze machen.

Im April 2008 wurden 5.000 Breitband-Nutzer in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien befragt. 39,3 Prozent der Befragten verwenden an einem Breitbandanschluss fünf oder mehr Benutzer-Identitäten, um auf verschiedene Online-Dienste zuzugreifen. Dabei verwenden sie jeweils unterschiedliche Passwörter. 79,9 Prozent geben an, dass ihr Breitbandanschluss regelmäßig von zwei oder mehr Usern genutzt wird. Resultierend aus diesen Ergebnissen unterstützt jeder Breitbandanschluss mehrere Nutzer.

"Die Resultate der Studie zeigen, dass die Service-Provider, wenn sie die Intelligenz leistungsfähiger Netzwerk-Infrastrukturen nutzen, jedem einzelnen Anwender individuell zugeschnittene Bandbreiten- und Performance-Profile bieten können", erklärt Paul Gainham, Director of Service Provider Marketing, EMEA bei Juniper Networks. "Dabei können für wichtige Dienste Aufschläge verlangt werden. Günstigere Tarife sollen aber für Serviceangebote gelten, die weniger qualitäts  oder zeitkritisch sind. Die Beziehung zwischen Netzwerk, Content, Dienst und Nutzer kann so umstrukturiert werden, dass Service-Provider durch Qualitätskontrolle und Priorisierung einen spezifischen Zusatznutzen bieten. Dies sorgt nicht nur für eine gerechtere Aufteilung der Einnahmen auf Service- und Content-Provider, sondern steigert auch die Kundenzufriedenheit. Dieser wird durchaus bereit sein, für Premium-Dienste mehr zu zahlen, wenn er dafür bei weniger anspruchsvollen Angeboten Geld sparen kann."

Die Einnahmen mit der traditionellen Sprachkommunikation sinken und normale Breitbandanschlüsse werden zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Das zwingt die Service-Provider vermehrt, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, um mit Diensten Geld zu verdienen. Um den nachhaltigen durchsatzstarken Zugriff auf die bandbreitenintensiven Inhalte der Provider zu ermöglichen, investieren die Service Provider in die Aufstockung der Bandbreite. Sie tun dies allerdings ohne an den Einnahmen für die Inhalte zu partizipieren.

Die zunehmende Bedeutung des Internets lässt die Performance-Ansprüche wachsen
Die von Juniper Networks in Auftrag gegebene Studie ergibt zudem, dass die Konsumenten das Internet neben der einfachen Verwendung als E-Mail-Medium auch für eine zunehmend breiter werdende Palette von Unterhaltungs , Informations  und Kommunikationsdiensten nutzen. Hieraus lässt sich klar ablesen, welche Möglichkeiten sich den Service-Providern bieten, ihre Netzwerke zur Umsatzsteigerung zu nutzen. Eine leistungsstarke Infrastruktur bildet die Grundlage für jene Dienstqualität. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt und wichtiges Mittel zur Kundenbindung.

24,8 Prozent der befragten Nutzer gaben an, dass Social-Networking-Sites für sie eine wichtige Möglichkeit sind, mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. 37,5 Prozent sind der Auffassung, diese Dienste würden künftig noch wichtiger für sie werden. Im Vergleich schwindet die Bedeutung der traditionellen Kommunikation. 41,7 Prozent sehen Stellenwert ihres Festnetz-Telefonanschlusses als Kommunikationsmedium gering an. 61,3 Prozent erwarten, dass das Online-Fernsehen (IPTV) immer wichtiger für ihren Lebensstil wird, und 35,6 Prozent geben an, dass die auf traditionelle Weise ausgestrahlten Fernsehprogramme an Bedeutung verlieren.

Paul Gainham meint dazu: "Abhängig vom angefragten Dienst, stellen die Verbraucher wechselnde Anforderungen an die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. IPTV z.B. setzt eine ununterbrochen schnelle Verbindung voraus, um störungsfrei empfangen zu werden. Beim Online-Shopping kommt es mehr auf Sicherheit und Zuverlässigkeit an. Juniper ist der Ansicht, dass Service-Provider eine hohe Kundenbindung wahren und ihre Einnahmen zusätzlich zu den Gebühren für den Breitbandanschluss anheben können, wenn sie eine leistungsstarke Netzwerk-Infrastruktur einrichten, die ohne Kompromisse für die angemessene Dienstqualität sorgt."


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