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25.06.08 11:42 Alter: 13 Jahre
Kategorie: Gigabit-Ethernet, Produkt-News, Top-News, Unternehmens-News
Von: Jürgen Netzer

ATLAS von Pyramid mit weniger als 55.000€ pro Teraflop/s

Das Albert-Einstein-Institut verfügt mit ATLAS von Pyramid über den weltweit schnellsten Ethernet-basierten Rechnercluster.


Logo Pyramid Compter

Logo Pyramid Compter

Logo Atlas Projekt

Logo Atlas Projekt

Prof. Bruce Allen

Prof. Bruce Allen vom AEI

Projektleiter Peter Trosien

Projektleiter Peter Trosien von Pyramid

Freiburg / Potsdam / Hannover – Am 22. Mai 2008 erfolgte im Albert-Einstein-Institut (AEI) die Einweihung des weltschnellsten Ethernet basierten Rechen-Clusters. ATLAS kommt am Institut in Hannover für die Gravitationsforschung zum Einsatz. Er durchforstet die von den amerikanischen und europäischen Gravitationswellenobservatorien gemessenen Daten nach Anzeichen für Gravitationswellen. Der Rechner basiert auf Intel Xeon Prozessoren mit 2.4 MHz. Als Betriebssystem wird Debian GNU/Linux verwendet.

Anders als bei vielen anderen Cluster Projekten, die er im Laufe seiner Karriere vornehmlich in den USA geleitet hat, bestätigte Professor Bruce Allen, Direktor am AEI, während der Eröffnungsfeierlichkeiten, dass er sehr zufrieden mit der Umsetzung durch das Pyramid Team ist. So erreichte der von Pyramid gebaute Supercomputer ATLAS Platz 1 des weltweiten TOP500-Rankings in der Kategorie Gigabit-Ethernet-Interconnect. Den Vergleich mit allen anderen Supercomputern musste ATLAS ebenso nicht scheuen. Über alle Kategorien hinweg nimmt der Rechner die sechste Position in Deutschland ein (Ranking).

Pyramid hatte bereits für das Max-Planck- Institut für Gravitationsphysik in Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, und diverse Universitäten und Industriekonzerne leistungsfähige Cluster-Systeme realisiert. Beim ATLAS-Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern ein innovatives Konzept entwickelt und die bestmögliche Lösung - vor allem ein unschlagbares Kosten-Nutzen-Verhältnis - sichergestellt. Dabei konnte der sensationelle Preis von unter 55.000€ proTeraflop/s erzielt werden.

Projektleiter Peter Trosien:Auf Grund der exzellenten und jahrelangen Beziehungen zu den führenden Herstellern aus der IT-Branche konnten wir für das Max-Planck-Institut in Hannover eine kostenoptimierte und hochperformante Lösung bereitstellen. Durch bereits gesammelte Erfahrungen aus vorherigen Projekten und dem seit Jahren entwickelten Know-how im Bereich des Clusterings gelang es uns, neueste Technologien mit optimierten Prozessen in diesem Projekt zu vereinen.


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