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29.07.08 14:09 Alter: 12 Jahre
Kategorie: Digital Lifestyle, Mobile Generation, Sicherheit, Datenrettung, Security
Von: Nina Eichinger

Sommerzeit ist Hochsaison für Datenverlust bei Notebooks

Kroll Ontrack zeigt auf, wie sich Datenverlust bei mobilen Geräten vermeiden lässt


Kroll Ontrack Logo

Böblingen – Die Datenrettungsaufträge für mobile Geräte, allen voran Notebooks, nehmen seit Beginn der Sommerreisewelle bei den Experten von Kroll Ontrack kontinuierlich zu. Viele Urlauber packen ihren mobilen PC wie auch die Digitalkamera und MP3-Player ins Reisegepäck, um sich mit Spielen die Reisezeit zu "verkürzen", zwischendurch Urlaubsfotos von der Kamera auf Festplatte zu überspielen und im Hotel oder am öffentlichen Hotspot aufs Internet zuzugreifen. Doch wie die Realität zeigt, unterschätzen selbst erfahrene Benutzer das Risiko eines Datenverlusts. Urlaubsfotos und -videos sind plötzlich nicht mehr lesbar, der PC streikt, die Speicherkarte scheint leer. Datenverlust in der sommerlichen Reisezeit kann durch hohe Temperaturen, Transportschäden, unsachgemäße Lagerung oder gar Blitzschlag hervorgerufen werden. Kroll Ontrack,Anbieter von Services und Software in den Bereichen Datenrettung, Datenlöschung und Computer Forensik, wird täglich mit Datenverlust bei Notebooks konfrontiert. Die Experten empfehlen daher einige grundlegende Verhaltensregeln zum Schutz vor Datenverlust in der heißen Jahreszeit:

  • Daten in der Hitzefalle
    Auf keinen Fall dürfen Notebooks extremer Hitze ausgesetzt werden, etwa in einem unbelüfteten Auto bei sommerlichen Temperaturen. Sonnenlicht, das direkt auf das Gehäuse trifft, heizt das Geräteinnere zusätzlich auf. Es drohen typische Hitzeschäden. Dabei kann sich etwa der Schreib-/Lesekopf der Festplatte bei großer Wärmeentwicklung zu weit ausdehnen, so dass digitale Informationen fehlerhaft oder gar nicht mehr gelesen werden können. 
  • Heiße Nächte in Palermo
    Selbst besonders leichte und kompakte Notebooks stellen heute eine Rechenleistung bereit, auf die vor wenigen Jahren ein Besitzer eines stationären PCs stolz gewesen wäre. Höhere Prozessortaktraten führen jedoch zu einer erhöhten Leistungsaufnahme und erfordern folglich eine höhere Kühlleistung. Insbesondere bei hohen Temperaturen dürfen mögliche thermische Probleme durch Dauerbetrieb nicht außer Acht gelassen werden. Die Lagerung eines Notebooks spielt keine unwichtige Rolle: Auch Notebooks wollen es im Sommer gerne luftig. 
  • Urlaub vorbei, Fotos weg
    Wenn die Speicherkarte der Digitalkamera voll ist, werden abends im Hotel die Fotos auf das Notebook geladen. Wem seine Urlaubserinnerungen lieb sind, sollte auch in den Ferien nicht auf ein Backup verzichten, am besten auf verschiedenen Medien, wie etwa USB-Festplatte und Memorystick. Wer ganz sicher gehen will, kann auch die Daten zusätzlich online in sein privates Fotoalbum stellen. Ein kurzer Handgriff kann so viel Ärger ersparen. 
  • Wassereinbruch
    Die Gefahr eines Datenverlusts durch Sturz des Notebooks, Transportschäden oder durch das Verschütten eines Getränks ist auf Reisen erfahrungsgemäß höher als am heimischen Schreibtisch oder im Büro. Auch wenn es mittlerweile Geräte mit besonders soliden Konstruktionsmerkmalen gibt, ist Sorgfalt beim Packen dennoch geboten. Manche Hersteller statten ihre Notebooks auch mit einer wasserabweisenden Tastatur aus, so dass zumindest ein Sichern der Daten und Herunterfahren des Betriebssystems möglich ist. Dennoch gilt es, Wasserschäden am besten von vornherein zu vermeiden.
  • Vorsicht beim Transport
    Gerade Notebooks können bei nachlässigem Transport beschädigt werden. Oft werden auf der Rückfahrt in den überfüllten Koffer gequetscht und eingecheckt. Wer sein Notebook transportiert, sollte entweder den Transport "selber in die Hand nehmen" oder das ganze gut gepolstert transportieren. Und vor dem Einpacken Abschalten nicht vergessen!
  • Die Gefahr lauert am Hotspot
    Nicht zu vergessen ist der vorsichtige Umgang beim Internetzugriff über öffentliche Hotspots. Firewall und Anti-Viren-Software gehören ebenso zu den Grundvoraussetzungen für sichere Internetnutzung wie auch der umsichtige Umgang mit Passworten oder beim Download unbekannter Software und Dokumente. Andernfalls können unbemerkt Schadprogramme in das System gelangen und Daten zerstören oder dem rechtmäßigen Benutzer den Zugriff verweigern. 
  • Hochspannung aus heiterem Himmel
    Elektrische Entladungen während eines Gewitters sind in den Sommermonaten eine der Hauptursachen für Datenverlust. Sind Notebooks im stationären Betrieb mit der Steckdose verbunden, empfiehlt es sich, eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz dazwischen zu schalten. So wird verhindert, dass es bei Gewittern zu Schäden durch Überspannungen kommt. Oder man fährt das Gerät bereits bei nahendem Unwetter herunter.

Kommt es dennoch zum Schaden und möglichem Datenverlust, gilt es Ruhe zu bewahren. Selbst wenn auf den ersten Blick die Daten verloren scheinen, muss das nicht zwangsläufig tatsächlich der Fall sein. Ein Notebook mit vermutlich beschädigter Festplatte sollte vorsichtig transportiert werden. Schütteln oder Zerlegen kann den Schaden noch schlimmer machen. Das Gleiche gilt für den Einsatz von Haartrocknern bei Wasserschäden oder das eigenhändige Säubern des empfindlichen Innenlebens der High-Tech-Geräte. Professionelle Maßnahmen zur Datenrettung hingegen bieten die höchste Erfolgsquote bei der Wiederherstellung von Daten. Hierzu wendet man sich am besten an einen professionellen Anbieter. Denn es gibt meist nur eine Chance für eine erfolgreiche Datenwiederherstellung und Rettung der digitalen Erinnerungen. Mehr zu Datenverlust, Ursachen und Möglichkeiten der Vermeidung unter http://www.ontrack.de/datenverlust-ursachen/


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