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31.08.08 11:36 Alter: 13 Jahre
Kategorie: Unternehmens-News
Von: Arno Kral / Nina Eichinger

IFA2008: Razzia bei MSI wegen Cyberlink

Drei Zeilen Code, für den Cyberlink keine Lizenzen gezahlt habe, veranlassten den Zoll, bei MSI Kataloge und Prospekte zu beschlagnahmen


Der Zoll filzt den MSI-Stand

Der Zoll filzt den MSI-Stand

Berlin, Internationale Funkausstellung 2008 – Am Morgen des Eröffnungsfreitages der Internationalen Funkausstellung in Berlin war der Stand von MSI vom Zoll umstellt. Betreten Verboten

Grund waren laut Stefan Ehgartner von MSIs PR-Agentur "drei Zeilen Code, für die Cyberlink die Lizenzgebühren angeblich noch nicht bezahlt hatte." Leidtragende war die taiwanesische Firma MSI Computers, die ausgewählte Computer und Notebooks mit vorinstallierter Cyberlink-Software anbietet. Der Zoll beschlagnahmte alle Kataloge und Prospekte in denen die Software von Cyberlink erwähnt wird und MSI stand danach gänzlich ohne Material da. Gerade mal die Systeme selber konnten noch gezeigt werden, wobei auch hier einzelne Geräte beschlagnahmt worden waren.

Ähnliche Aktionen fanden parallel zu umfangreichen Plagiats-Durchsuchungen auf der ganzen Messe statt. Inwieweit MSI und auch andere Hersteller, die es betrifft, sich bei Cyberlink für den entstandenen Imageschaden schadlos halten, bleibt noch abzuwarten.

Von MSI gab es hierzu noch folgendes Statement:

"Sisvel, der vorgebliche Inhaber von MP3- und Mpeg-Codierungen und die Eintreibergesellschaft italienischen Ursprungs, hat auf der IFA 2008 bei MSI und anderen namhaften Herstellern von Notebooks und TV-Geräten die Notwendigkeit gesehen vermeintliche Verstöße gegen seine Lizenzen aufzudecken. Bei dieser Aktion wurden am ersten Messetag auch Notebooks von MSI kontrolliert und teilweise in Verwahrung genommen, die angeblich mit nicht lizensierten Software-Mediaplayern ausgestattet waren.

In späteren Gesprächen zwischen Sisvel und MSI hat sich diese Annahme vollumfänglich als falsch herausgestellt.

MSI sieht in dieser vorschnellen Vorgehensweise von Sisvel einen unverhältnismäßigen Akt der Aggression gegen einige der dynamischsten Marken auf dem IT- und CE-Markt, die den deutschen Zoll zu unnötigen Aktionen veranlasst haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass Sisvel nicht den Schutz geistigen Eigentums beabsichtigte, sondern Medien-Aufmerksamkeit auf Kosten anderer Firmen erhaschen wollte. MSI hebt nochmals hervor, dass bei keinem der beschlagnahmten Geräte auch nur ein einziger Verstoß gegen Lizenzbedingungen festgestellt werden konnte und behält sich seinerseits rechtliche Schritte gegen Sisvel vor."


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