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19.02.09 14:45 Alter: 12 Jahre
Kategorie: Digital Lifestyle, Homenetworking, Storage, Produkt-News
Von: Nina Eichinger

Docking-Station mit Mehrwert

Obschon Media-Player bezeichnet, ist Seagates Freeagent Theater eher eine Docking-Station mit den Funktionen eines digitalen Bilderrahmens für die Freeagent-Go-Festplatten von Seagate


Seagate Freeagent Theater

Seagate Freeagent Theater

Freeagent Theater mit Dockingstation und Fernbedienung

Freeagent Theater mit Zubehör

Freeagent Theater Anschlüsse

Freeagent Theater Rückseite

München – Bereits auf der CES in Las Vegas erstmal vorgestellt, zeigte Seagte den neuen Media-Player Freeagent Theater in München nun der deutschen Presse. Seagate bezeichnet das Gerät als Media-Player, stuft es preislich und von der Funktionalität aber eher im Bereich eines digitalen Bilderrahmens ein; nur dafür fehlt das eigene Display.

Das Gerät sieht aus wie ein Anrufbeantworter alter Bauart: links Bedienelemente und rechts Kassettenfach – ach nein, das ist der Einschub für die externe Festplatte, passgenau für die USB-Festplatten der Serie Freeagent Go. Zusätzliche Festplatten oder USB-Kameras lassen sich am USB-Port an der vorderseite des Geräts anschließen. Leider wurde hier auf eine Kopierfunktion verzichtet, dafür liest das Freeagent Theater neben FAT32 sogar NTFS und FAT.

Bei den Anschlüssen geht ebenfalls sparsam zu: Audio-seitig sind Stereo-RCA-Buchsen und koaxial S/PDIF verfügbar, für Video gibt es nur Composite-, S-Video- und einen Komponnenten-Ausgang – aber kein zeitgemäßes HMDI. Dürftig geht es auch bei den Formaten zu: Videos spielt das Freeagent Theater in den Formaten MPEG-1, MPEG-2 und MPEG-4, Untertitel in den Formaten SAMI, SRT und SUb. Auflösungen von bis zu 1080i werden unterstützt, 1080p aber nicht. Besser sieht es bei den Audio-Formaten aus: MP3, AC3, WMA, WAV und OGG sind verfügbar, aber auch hier wird wieder an der falschen Stelle gespart. Das Sortieren der verfügbaren Titel anhand der ID3-Tags ist nicht vorgesehen, es bleibt einem nur eine vernünftige Strukturierung der Dateien auf der Festplatte. Dasselbe gilt für die Metadaten von Bildern, die ohnehin ausschließlich im Format JPG abgespielt werden können.

Ganz verzichtet hat Seagate auf Netzwerk-Konnektivität jeglicher Art, was das Freeagent Theater zu einem reinen Stand-alone-Gerät macht.

Umfangreich ist dafür der Lieferumfang: Neben der Software für die Synchronisation der Festplatte mit dem PC, der Fernbedienung und dem Netzteil sind alle erforderlichen Kabel sowie, je nach Paket, sogar noch ein Scart-Adapter im Lieferumfang enthalten.

Preis und Verfügbarkeit
Das Freeagent Theater ist ab Ende März ohne Festplatte zu einem Preis von 119 € im Handel. Im Laufes Jahres sind Kamplettpakete mit 250-GByte-Festplatte oder 500-GByte-Festplatte geplant.


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