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12.05.09 15:34 Alter: 13 Jahre
Kategorie: Unternehmens-News, Top-News
Von: Nina Eichinger

Intel investiert in neues Forschungszentrum

Intel investiert 12 Millionen Dollar in neues Forschungszentrum für Visual Computing in Saarbrücken


Intel Logo

Feldkirchen – In Saarbrücken eröffnet Intel gemeinsam mit der Universität des Saarlandes das Intel Visual Computing Institute. Intel investiert 12 Millionen US-Dollar in die neue Forschungseinrichtung mit Sitz auf dem Campus der Hochschule. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von zukünftigen Grafik- und Visual Computing-Technologien. Die Investition erfolgt über einen Zeitraum von fünf Jahren und ist bislang Intels umfangreichste Kooperation mit einer Universität in Europa.

Mit seinen Innovationen wird das Forschungszentrum dazu beitragen, visuelle oder andere Informationen in Wissenschaft und Forschung, aber auch in der Unterhaltungsindustrie besser analysieren, verarbeiten, übertragen und darstellen zu können. Das jüngste Mitglied der Intel Labs Europe untersucht, wie eine Vielzahl von Rechenkernen auf einem Prozessor eine intuitivere Benutzerinteraktion sowie die Darstellung lebensechterer Grafiken unterstützen können. Damit trägt das neue Lab auch zum Intel Tera-Scale Forschungsprogramm bei.

"Im Saarland unterstützen wir den Technologietransfer zwischen Hochschulen, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft intensiv", erläutert Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes. "Intels Investition im Saarland ist ein Beweis dafür, dass die Universität des Saarlandes, die Forschungsinstitute der Max-Planck-Gesellschaft und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erstklassige Forschungsarbeit leisten - darauf sind wir sehr stolz. Wir erwarten, dass das neue Institut auf dem Gebiet des Visual Computing weitere Forschungsaktivitäten anziehen wird."

Lebensechte Grafikdarstellung in Echtzeit
Visual Computing bezeichnet die Analyse, Verarbeitung und Darstellung visueller oder anderer Informationen mit dem Ziel, die Interaktion von Anwendern mit Computern und anderen Endgeräten in Echtzeit intuitiv und so real wie möglich zu gestalten. Zu den Anwendungsbereichen zählen Computerspiele, medizinische Bildgebung und interaktive 3D-Daten-Modelle, wie sie zum Beispiel in der wissenschaftlichen Forschung oder in der Automobilbranche zum Einsatz kommen. Ziel der Entwicklungsarbeit bei Intel ist es, Computer-Anwendungen zu entwickeln, die lebensecht aussehen, real agieren und sich ebenso anfühlen.

Die Wissenschaftler in Saarbrücken führen sowohl Grundlagenforschung durch als auch angewandte Forschung in den Bereichen realistische, interaktive Computergrafik und Natural User Interface (NUI). Bis zum Jahresende wird das Institut in etwa ein Dutzend Wissenschaftler von Intel, der Universität des Saarlandes, des Max Planck Instituts für Informatik, des Max Planck Instituts für Softwaresysteme, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie andere Forscher beschäftigen.

Mit neuen Software-Designs und -Architekturen, Visual Computing Algorithmen und Parallel-Computing-Lösungen ebnet das Intel Visual Computing Institut den Weg für optimierte Anwendungen. Zudem etabliert das Institut einen engen Austausch mit den Intel Forschungszentren für Hardware-Design. Innerhalb weniger Jahre wird die Forschungsarbeit in neue Software-Tools und in die Hardware-Entwicklung einfließen.

Ein weiteres Ziel des neuen Forschungszentrums ist es, Partner aus der Wissenschaft und Industrie zur Zusammenarbeit zu gewinnen. Die Zahl der Forscher soll in den kommenden fünf Jahren um mehr als das Fünffache steigen und Mitarbeiter aus ganz Europa umfassen.

"Intel arbeitet bereits seit einigen Jahren eng mit den hochkarätigen Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes zusammen", so Justin Rattner, Intel Senior Fellow and Chief Technology Officer. "Angesichts der wachsenden Bedeutung der Visual Computing-Technologie ist es aus unserer Sicht absolut sinnvoll, dass wir unsere Kooperation ausbauen und das Forschungsinstitut zu einem international anerkannten Zentrum und Motor im Bereich Visual Computing machen."


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