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22.05.09 16:39 Alter: 13 Jahre
Kategorie: Office Connectivity, Server-OS, Virtualisierung, Groupware, Produkt-News, Top-News, Sicherheit, Internet-Intranet
Von: Nina Eichinger

Vmware liefert finale Version von Vmware vSphere 4 aus

Vmware vSphere 4 ermöglicht Kunden, IT zu drastisch niedrigeren Kosten in einen dynamischen, flexiblen Service zu verwandeln


vSphere Logo

vSphere 4 Funktionsweise

vSphere 4 Funktionsweise

vSpeher 4 Screenshot

vSpeher 4 Screenshot

München – Vmware, Hersteller von Virtualisierungs-Lösungen für Desktop-Systeme, Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen, liefert ab sofort die  neue Version ihrer Virtualisierungs-Lösung aus, die unter dem Namen Vmware vSphere 4 auf den Markt.

"Mit Vmware vSphere 4 haben wir wieder einmal die Messlatte für die Möglichkeiten von Unternehmen, ihre IT-Performance dramatisch zu verbessern, deutlich angehoben", erklärt Raghu Raghuram, Vice President and General Manager, Server Business Unit von Vmware. "Die Kosteneinsparungen, die mit Virtualisierung einhergehen, sind unbestritten und jetzt, da zunehmend mehr Kunden auf Vmware standardisieren, um eine möglichst hundertprozentige Virtualisierung zu erreichen, realisieren sie die zusätzlichen Vorteile unserer Lösungen wie erhöhte Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit."

Vmware vSphere 4 erweitert die Möglichkeiten von Vmware Infrastructure 3 in drei Dimensionen. Das Cloud-OS liefert die Effizienz und Performance, die für den Betrieb geschäftskritischer Applikationen in umfangreichen Installationen erforderlich sind, es bietet kompromisslose Kontrolle über die Applikations-Sicherheit und die Service-Level und es bewahrt Kunden die freie Wahl der Hardware, des Betriebssystems und der Applikationsarchitektur. Es ermöglicht zudem nach wie vor separates im Unterschied zu zentralem Applikations-Hosting.

Neu in vSphere 4 sind unter anderem das Storage Thin Provisionig, mit dem ein noch flexibleres Zuordnen des Plattenplatzes möglich ist sowie Storage vMotion, mit dem Speicherplatz genauso einfach wie ganze virtuelle Maschinen  von einem "Host" auf einen anderen, respektive einem Data Store auf einen anderen verschoben werden kann ohne, dass der Nutzer davon etwas bemerkt. Ein Quantensprung in Sachen netzwerk ist der neue vNetwork Distibuted Switch, eine Netzwerk-Schnittstelle für Software-Netzwerk-Switche, wie sie zuallererst von Cisco mit dem Nexus 1000V angeboten werden. Parallel ist noch die explizite Anbindung einer virtuellen Maschine an eine bestimmte physikalische Netzwerkkarte möglich. Damit lässt sich für VMs, die hohen Netzwerk-Durchsatz benötigen entsprechende Bandbreite garantieren.

Ebenfalls neu, beziehungsweise nicht mehr nur experimentell verfügbar sind Fault Tolerance und Data Recovery. Interessant ist hierbei vor allem Fault Tolerance. Eine Funktion, die neben der im Betrieb befindlichen virtuellen Maschine eine "Ghost"-Maschine betreibt, die identisch konfiguriert ist und bei Ausfall sofort an die Stelle der Original-Maschine tritt. Um dies zu bewerkstelligen werden jegliche Änderungen an der Original-Maschine über eine protokollierte Verbindung an die "Ghost"-Maschine weitergegeben. Die Differenz zwischen beiden Systemen ist dabei immer maximal im Zehntel-Sekunden-Bereich.

Kunden setzen Vmware vSphere 4 bereits ein, um die Vorteile des Cloud-Computing für ihre Rechenzentren zu nutzen und gestalten damit in der Praxis einen Weg zu ihrer eigenen Private-Cloud, einer Infrastruktur für Cloud-Computing, die den Bogen von der internen IT zu externen Cloud-Service Providern spannt.

"Als eine der größten globalen Produktionsfirmen müssen wir die operativen Kosten auf einem niedrigen Niveau halten", so Daniel Liyew, Director, Data Centres Service Line von Alstom ITSSC. "Wir haben auf Vmware-Infrastructure und seinem umfassenden Toolset für das Applikations-Management standardisiert, um die Flexibilität der technischen Ressourcen zu erhöhen und die operative Effizienz zu maximieren. Diese Effizienzgewinne werden mit Vmware vSphere 4 sogar noch steigen. Wir haben bereits begonnen, unsere Produktionsapplikationen auf Vmware vSphere 4 umzustellen, um die Vorteile von Funktionen wie Vmware Host Profiles und Vmware vNetwork Distributed Switch nutzen zu können. Diese Funktionen erlauben uns, neue Hosts sehr viel schneller in Betrieb zu nehmen, Standardisierung zu erzielen und unsere virtualisierten Umgebungen effizienter zu managen, so dass unsere operativen Unkosten sinken."

Upgrade, Preise und Promotion
Vmware vSphere 4 ist in sechs Ausgaben erhältlich, die sich nach den Anforderungen, Anwendungsfällen und Budgets von Kunden jeder Größe orientieren, vom Kleinunternehmen bis zu den größten Konzernen und staatlichen Organisationen. Die Preisstaffel beginnt bei 166 US-Dollar pro Prozessor für Virtualisierungs-Komplettlösungen für kleine Firmen und steigt bis auf 3.495 US-Dollar pro Prozessor für Vmware vSphere Enterprise Plus, das über eine Funktionalität verfügt, die das Rechenzentrum in eine interne Private Cloud verwandelt. Vmware vSphere 4 ist ab sofort in verschiedenen Währungen (inklusive Pfund Sterling und Euro) weltweit erhältlich.


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