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15.04.10 13:49 Alter: 10 Jahre
Kategorie: Digital Lifestyle, Internet-Intranet, Internetdienste, Browser, Mobile Generation
Von: Nina Eichinger

Das Kreuz mit dem Passwort

Ob Foren, Chats, Social-Media-Netzwerke oder andere Plattformen: Immer wieder ist der Anwender gefordert, sich neue, sichere Passworte auszudenken und zu merken.


PC-Tools-Logo

PC-Tools: Online-Version des Passwort-Generators

Online-Version des Passwort-Generators

München – Das Leben findet zunehmend online statt. Vom einfachen Mail-Austausch über Kommunikations-Plattformen aller Art wie Chats, Twitter, Facebook und ähnliches bis hin zum Online-Banking ist der anwender immer wieder gefordert, ein Passwort zu verwenden, mit dem er Zugang zu diesen Diensten erhält. Bei der Auswahl geht viel zu oft Bequemlichkeit vor Sicherheit, werden einfache Begriffe oder gar Namen und Geburtsdaten statt komplexer Passwörter verwendet und oft genug dasselbe Passwort für mehrere Logins. Eine im September 2009 veröffentlichte Umfrage des australischen Sicherheits-Spezialisten PC Tools, zeigte für Deutschland auf, dass 45% der Befragten für verschiedene Webseiten nur ein einziges Passwort verwenden.

Besonders diesen Anwendern, aber auch allen anderen, denen es schwer fällt, sich immer wieder neue Passwörter auszudenken, bietet PC Tools nun online einen kostenlosen Passwort-Generator an. Auf der Internet-Seite http://www.pctools.com/guides/password/ informiert der Sicherheitsspezialist Nutzer auch darüber, wie sichere Zugangsdaten erstellt werden können, damit private Informationen online geschützt sind.

Ein paar Tipps, wie sichere Passwörter aussehen können:

  • Verwenden Sie den ersten Buchstaben eines Satzes, den Sie sich leicht  merken können, wie zum Beispiel: "Ich habe drei Katzen: Minka, Mietze und Charlie". Daraus ergibt sich folgendes sicheres Passwort: "Ih3K:MM&C" oder "Rollige Kater achten nicht auf Revier-Grenzen", was "RK8naR-G" ergibt.
  • Verwenden Sie den Namen einer Webseite und kombinieren Sie sie mit etwas Persönlichem, wie zum Beispiel Ihre Körpergröße und die Adresse eines Freundes ("AmazonHauptstr’13"). Nehmen Sie dafür aber nicht Ihre eigene Telefon- oder Hausnummer.
  • Schreiben Sie ein Wort oder einen Satz einfach ohne Selbstlaute (Vokale). So wird zum Beispiel aus "Ich esse Schokolade" das Passwort "chssschkld".
  • Verwenden Sie einen Satzteil aus Ihrem Lieblingsbuch und fügen Sie Seitenzahl oder Kapitelnummer hinzu.

Was man tun …

  • Mischen Sie Buchstaben, Zahlen und Symbole sowie Groß- und Kleinschreibung.
  • Je länger, desto besser. Verwenden Sie Passwörter, die länger als sechs Zeichen sind.
  • Ändern Sie Ihr Passwort mindestens alle drei Monate. Indem Sie einfach die dabei verwendeten Zahlen nach unten oder oben verändern, können Sie es sich leichter merken.
  • Versuchen Sie zumindest einige Zeichen Ihres Passworts per Copy & Paste einzugeben. Dadurch kann dieses nicht über die Tastatureingabe nachverfolgt werden.

… und was man lassen sollte:

  • Verwenden Sie keine Ausdrücke oder Zahlen, die einen persönlichen Bezug haben. Das Geburtsdatum lässt sich beispielsweise zu leicht erraten.
  • Schreiben Sie Ihr Passwort nicht auf, nutzen Sie einen vertrauenswürdigen Passwort-Manager, um Ihre Passwörter zu verwalten.
  • Verwenden Sie ein Passwort nicht für verschiedene Log-Ins, vor allem nicht, wenn diese wichtige persönliche oder finanzielle Informationen schützen.
  • Verraten Sie niemanden Ihr Passwort.
  • Wenn Sie bei der Registrierung auf einer Webseite nach Ihrer E-Mail-Adresse gefragt werden, verwenden Sie dieses Passwort auf keinen Fall für die Registrierung auf dieser Website.

Nutzer können sich außerdem kostenfrei die PC Tools Password Utilities herunterladen, bestehend aus einer offline-Version des Web-basierten Passwort-Generators zur lokalen Erstellung von Passwörtern auf dem PC, dem Passwort-Checker und den Passwort-Revealer enthält. Mit dem Checker können Nutzer überprüfen, wie sicher ihr Passwort ist. Der Revealer arbeitet mit dem Internet Explorer und ermöglicht in Eingabemasken gespeicherte Passwörter aufzudecken. Vergessene oder verlorene Zugangsdaten können dadurch wieder sichtbar gemacht werden. Für sicherheitsbewusste Nutzer ein Grund mehr, zumindest auf fremden Rechnern im Internet Explorer keine Passworte einzugeben …


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