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19.04.10 13:32 Alter: 11 Jahre
Kategorie: Sonstiges, Top-News, Unternehmens-News, Veranstaltungshinweis
Von: Nina Eichinger

Hannover Messe: Forschungszentrum Jülich zeigt Brennstoffzellen mit Rekord-Lebensdauer

Am Stand des Forschungszentrum Jülich an Halle 27, Stand H61, gibt es neben der Rekord-Brennstoffzelle noch viele Mitmach-Exponate, die Forschung "begreifbar" machen. | Nano-Forscher zeigen Nanopositionierer.


Rekord-Brennstoffzelle

Rekord-Brennstoffzelle

Funktionsdiagramm einer Brennstoffzelle

Funktionsdiagramm einer Brennstoffzelle

Jülicher Nanopositionierer

Jülicher Nanopositionierer

Jülich / Hannover – Brennstoffzellen erzeugen effizient und klimaschonend Strom für Auto und Haus. Die Labors ds Forschungszentrum Jülich beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit dieser Technologie und können un in Hannover eine beonders langlebige Verion vorstellen. in Halle 27, Stand H61, zeigen die Jülicher vom 19. bis 23. April, dass Brennstoffzellen heute Laufzeiten von über 20.000 Stunden erreichen können, was einer Laufzeit von fast zwei Jahren entspricht.

"Dabei liefert unsere Brennstoffzelle im Schnitt eine Leistung von 0,4 Watt pro Quadratzentimeter Elektrolytfläche, etwa das Doppelte, was heute in kommerziellen Systemen vorgesehen ist", sagt Dr. Robert Steinberger-Wilckens, Leiter des Projekts "Brennstoffzelle" am Forschungszentrum. Für den Einsatz in Fahrzeugen reichen bereits 5.000 bis 10.000 Stunden aus, für eine stationäre Stromversorgung sind aber Betriebszeiten von über 40.000 Stunden notwendig. "Wir sind dem Ziel, solche Betriebszeiten zu realisieren, wieder ein gutes Stück nähergekommen", freut sich Steinberger-Wilckens. Die Jülicher Zellen werden bei vergleichsweise schonenden 700 Grad Celsius betrieben, woduch die Lebensdauer vorausichtlich eher Richtung 30.000 Stunden ghen wird. Erst dann wird der Leistungsverlust 20 Prozent betragen, was gemeinhin als Lebensende angesehen wird.

In Hannover zeigen die Experten aber nicht nur ein typgleiches Modell der langlebigen Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC), die in Jülich weiterhin betrieben und getestet werden. Mittels optischer und Rasterelektronen-Mikroskopen können Besucher einen Blick auf die nur zehn Mikrometer dünnen Funktionsschichten von Brennstoffzellen werfen. Elektrolyte, Gas-Trenn-Membranen und keramische Elektroden müssen extrem dünn und präzise aufgetragen sein, um Zellen mit Spitzenleistungen zu ermöglichen.

Ein weiteres Highlight auf der Messe wird ein Fahrparcours für Besucher sein. Modellfahrzeuge auf einer Geschicklichkeitsstrecke verdeutlichen die Vor- und Nachteile von Elektromobilen mit Batteriespeicher, mit Brennstoffzellen und mit Hybridtechnologie.

"Mit unserer Forschung wollen wir nicht nur Grundlagen schaffen", erklärt Prof. Dr. Detlef Stolten, Direktor des Jülicher Instituts für Energieforschung. "Wir wollen auch die nötigen Schritte hin zur Kommerzialisierung der Brennstoffzellentechnik tun. [...] Wir wollen alle Aspekte im Auge halten und aufeinander abstimmen. Nur so lässt sich das komplexe System Brennstoffzelle wirtschaftlich machen", erklärt Stolten.

Vom Großen zum Kleinen
Neben der Brennstoffzellen-Forschung ist das Forschungszentrum Jülich ebenfalls mit seiner Nanoforschung vertreten. In Halle 2, Stand C38, zeigt das Forschungszentrum Jülich einen Nano-Positionierer, der mit hervorragenden Eigenschaften diese Aufgabe meistert.

Der Jülicher Nano-Positionierer kann auf Bruchteile eines Atoms genau arbeiten, also zum Beispiel die Spitze eines Rastersondenmikroskops auf 0,1 Nanometer (10 Millionstel Millimeter) genau steuern. Gleichzeitig kann er eine Strecke von mehreren Millimetern abfahren, was präzises arbeiten auf einer großen Fläche ermöglicht. Im Gegensatz zur bisherigen Technik, der Trägheits-Translation, ist er komplett rüttelfrei und unanfällig für Schwingungen mit hohen Frequenzen. Seine kompakte Bauweise von rund einem Kubikzentimeter macht ihn stabil und er ist im Vakuum gleichermaßen einsetzbar wie bei tiefen Temperaturen oder starken Magnetfeldern.

Mögliche Einsatzgebiete für den Jülicher Nanopositionierer sind die Kontaktierung von Nano-Objekten oder das Justieren von Linsen, Spiegeln und Blenden in optischen Versuchen. Auf der Hannover Messe wird ein Rastersonden-Mikroskop vorgeführt, das dank der Jülicher Entwicklung eine atomare Auflösung bietet, aber ohne Isolation gegen Schwingung auskommt.


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