tom's networking guide
 
Anzeige
European Identity Conference (EIC) in München >
< Open-E kündigt Support für Disk-on-Module
29.04.10 14:54 Alter: 10 Jahre
Kategorie: Kabel-Netze, Glasfaser, Sonstiges, Analysewerkzeug, Storage
Von: Nina Eichinger

Virtual Instruments stellt neue Monitoring-Hardware vor

Einmal im SAN-Datenstrom platziert wird jeder einzelne Datenstrom ohne Zeitverlust dupliziert und eine Kopie zur Diagnose des Datenstroms verwendet.


Virtual Instruments TAP (6 Verbindungen)

Virtual Instruments TAP

Virtual Instruments TAP (24 Verbindungen)

Scotts Valley, Kalifornien – Virtual Instruments entstand 2008 als Ausgliederung von Finisar, einem Spezialisten für Lichtwellenleiter. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Diagnose von Datenströmen in Storage-Area-Network-Umgebungen. IP-Netze lassen sich schon lange monitoren und Problemquellen meist schnell ermitteln. Die Diagnose-Möglichkeiten enden meist jedoch vor dem SAN, insbesondere, wenn das Storage Area Network mit Lichtwellenleitern vernetzt ist.

Virtual Instruments hat einen Traffic-Access-Point (TAP) entwickelt, der einfach in das Lichtwellenleiter-Kabel eingeklinkt wird und einen Teil der Lichtleistung abzweigt und mit einem Duplikat des Datenstroms zur Monitoring-Software weiterleitet. Dort wird der Datenstrom zerlegt, analysiert und das Ergebnis für den Administrator visuell aufbereitet. Das Splitten des Lichtstrahls lässt eine Verkürzung der möglichen Kabellänge vermuten. In der Praxis lässt sich dieser Effekt nicht feststellen, lediglich fallen bereits bestehende Probleme mit der Verkabelung nach Einbau der TAPs deutlicher ausfallen. Dafür kann die Ursache danach schnell ermittelt werden.

Virtual Instruments hat die neuen TAPs so konzipiert, dass sie wie ein Patch-Feld einetzber sind und gegen einen Aufpreis von etwa 10 bis 15 Prozent bestehende Patch-Felder ersetzen können. Es gibt sie in Varianten für vier bis 48 Verbindungen. Die TAPs selbst enthalten keinerlei Stromverbraucher, erzeugen keine Wärme und brauchen somit keine Kühlung, was sie nahezu verschleißfrei arbeiten lässt. Die Bauweise hat zudem den Vorteil, dass die TAPs schnell in bestehende Installationen eingesetzt werden kann und somit selbst dann helfen kann, wenn das SAN bereits Probleme macht. Diesem Umstand verdankt Virtual Instruments einige große Kundenprojekte. Nahezu rund um die Uhr stehen Spezialisten zur Verfügung, die sofort eingreifen und Probleme analysieren können und viele dieser Notfall-Installationen gehen danach in Dauerbetrieb.


Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
News

CeBIT 2018 - ein holpriger Neustartversuch

CeBIT Logo

"Die CEBIT 2018 wird ein Business-Festival für Innovation und Digitalisierung", sagte Oliver Frese...

[mehr]

Trend Micro trauert um Günter Untucht

Günter Untucht (Bild: Trend Micro)

Der europäische Chefjustiziar von Trend Micro, Günter Untucht, ist Ende Januar überraschend...

[mehr]

Corel VideoStudio Ultimate 2018 mit neuen Funktionen verfügbar

Corel Logo (Grafik: Logo)

Erste Wahl für anspruchsvolle Gelegenheitsanwender – diesen Anspruch erfüllt das...

[mehr]

Argus 2 - kabellose Überwachungskamera für Akku- und Solarbetrieb

Die Argus 2 ist für innen und außen geeignet. (Bild: Reolink)

Reolink stellt mit der Argus 2 seine neueste Kamera vor. Die innovative Überwachungskamera...

[mehr]

Meltdown und Spectre: MSI liefert BIOS-Updates für Z370-Mainboard

MSI Logo

Mit den Updates will MSI mögliche SIcherheitslücken im aktuellen Intel-Microcode schließén. Updates...

[mehr]

CES 2018: Acer lässt Gamer-Herzen höher schlagen

Acer Nitro 5 (Bild: Acer)

Ob für Gamer, Kreative oder Business-Nutzer - auf der CES in Las Vegas stellt Acer für jeden etwas...

[mehr]
Anzeige
Anzeige