tom's networking guide
 
Anzeige
Zyxel N4100: Hospitality-Hotspot-Gateway mit WLAN-N-Geschwindigkeit >
< AVM WLAN-Repeater N/G lernt Audio-Funktionen per Firmware-Update
21.06.10 17:07 Alter: 11 Jahre
Kategorie: Digital Lifestyle, Homenetworking, Internet-Intranet, Produkt-News, Storage, Top-News
Von: Nina Eichinger

Seagate erfindet die Flexibilität neu

Mit den neuen Freeagent-Serie GoFlex wagt Seagate einen mutigen und richtigen Schritt: Weg von den Laufwerken mit festgelegter Schnittstelle hin zu einem offenen Konzept, in dem der Nutzer je nach Bedarf entscheiden kann, welche Schnittstelle er gerade benötigt.


Seagate Freeagent GoFlex Familie

Seagate Freeagent GoFlex Familie

München – Betrachtet man den Markt externer Festplatten, kann man zu der Ansicht kommen, dass es eigentlich nur noch eine gängige Schnittstelle gibt: USB. Dass es da noch IEEE1394, besser bekannt als Firewire, ist bis auf die Mac-Gemeinde nahezu in Vergessenheit geraten. SATA als externe Variante eSATA fristet ebenfalls nur ein Schattendasein. Begründet wird das von Herstellerseite meist mit der Nachfrage. Die Verabschiedung und Markteinführung von USB 3.0 versprach hier etwas Bewegung zu bringen. Nicht nur mangels weiterer Chip-Hersteller neben NEC tut sich die Branche jedoch schwer mit der Umsetzung, obwohl USB-3.0-Geräte ja ebenfalls an "alten" USB-2.0-Schnittstellen verwendet werden können.

Einfach und nachgerade genial ist der Ansatz, den Seagate mit der neuen Generation seiner Freeagent-Festplatten umsetzt: Externe Festplatte und Schnittstelle werden getrennt und die Platte selbst hat nur noch einen Universal-Steckplatz, der mit unterschiedlichen Schnittstellen-Adaptern bestückt werden kann. Somit lässt sich ein und dieselbe Festplatte mal mit USB-, mal mit Firewire-800- oder eSATA-Schnittstelle verwenden. In der Grundausstattung der Festplatten ist zum aktuellen Zeitpunkt ein Adapter für USB 2.0 enthalten, weitere Schnittstellen-Adapter können bei Bedarf einzeln nachgekauft werden. Dank eines speziellen Treibers, den Seagate für alle Laufwerke zur Verfügung stellt, bewegen sich die Platten zudem problemlos im Wechsel in der Windows-Welt und der Mac-Welt.

Konsequent setzt Seagate das neue Konzept nicht nur für die kleinen 2,5-Zoll-Festplatten in der Standard- und Pro-Version um, sondern ebenfalls für die großen Geschwister im 3,5-Zoll-Format. Da diese eine eigenen Stromversorung benötigen sind die Adapter jedoch leider nicht identisch mit denen der "Hosentaschen"-Platten. Dennoch gibt es hier ebenfalls das komplette Portfolio an gängigen Schnittstellen. Der Adapter dient hier gleichzeitig als Standfuss.

"Die GoFlex-Schnittstellen-Kabel liefern die nötige Geschwindigkeit, Performance und Konnektivität, die die Menschen für das Nutzen ihrer digitalen Inhalte möchten. Das explodierende Wachstum der gespeicherten Video- und anderen Multimedia-Dateien vergrößert die eigenen digitalen Bibliotheken auf mehrere Terabyte wertvollen Inhalts", sagt Bernd Breinbauer, Regional Sales Director für Zentraleuropa bei Seagate. "Diese Trends steigern die Nachfrage nach High-Performance Storage mit hoher Kapazität. Die Speicherprodukte der FreeAgent GoFlex-Familie erfüllen diese Anforderungen mit einfachen USB 2.0-Speicher- und Backup-Geräten – und das mit der Flexibilität, sich an neuere Schnittstellentechnologien anzupassen. Um auf den gleichen Datenträger zuzugreifen, wird einfach eines der diversen GoFlex-Kabel und Accessoires genutzt."

Seagate hat innerhalb der GoFlex-Familie ein neues System entwickelt, in dem einfaches Backup und verbesserter Schutz aller Daten möglich wird. Genauso, wie es von einem traditionellen Laufwerk erwartet wird.

Preis und Verfügbarkeit
Die Freeagent GoFlex Ultra-Portable-Laufwerke gibt es in Kapazitäten von 320 GByte bis 1 TByte, die Freeagent GoFlex Desktop-Laufwerke in Kapazitäten von 500 GByte bis zu 2 TByte. Sie vereinen Speicherplatz, Anpassungsfähigkeit und einfache Benutzbarkeit mit Schutz- und Backup-Features – so wie man es von Seagate erwartet. Die verschiedenen modelle der Freeagent GoFlex starten preislich bei etwa 80 €. Die einzelnen Schnittstellen-Adapter sind für 20 € bis 35 € erhältlich.


Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
News

CeBIT 2018 - ein holpriger Neustartversuch

CeBIT Logo

"Die CEBIT 2018 wird ein Business-Festival für Innovation und Digitalisierung", sagte Oliver Frese...

[mehr]

Trend Micro trauert um Günter Untucht

Günter Untucht (Bild: Trend Micro)

Der europäische Chefjustiziar von Trend Micro, Günter Untucht, ist Ende Januar überraschend...

[mehr]

Corel VideoStudio Ultimate 2018 mit neuen Funktionen verfügbar

Corel Logo (Grafik: Logo)

Erste Wahl für anspruchsvolle Gelegenheitsanwender – diesen Anspruch erfüllt das...

[mehr]

Argus 2 - kabellose Überwachungskamera für Akku- und Solarbetrieb

Die Argus 2 ist für innen und außen geeignet. (Bild: Reolink)

Reolink stellt mit der Argus 2 seine neueste Kamera vor. Die innovative Überwachungskamera...

[mehr]

Meltdown und Spectre: MSI liefert BIOS-Updates für Z370-Mainboard

MSI Logo

Mit den Updates will MSI mögliche SIcherheitslücken im aktuellen Intel-Microcode schließén. Updates...

[mehr]

CES 2018: Acer lässt Gamer-Herzen höher schlagen

Acer Nitro 5 (Bild: Acer)

Ob für Gamer, Kreative oder Business-Nutzer - auf der CES in Las Vegas stellt Acer für jeden etwas...

[mehr]
Anzeige
Anzeige