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02.09.10 20:34 Alter: 10 Jahre
Kategorie: Drahtlos-Netze, Internet-Intranet, Mobile Generation, Sicherheit, Security, Anti-Virus, Unternehmens-News
Von: Nina Eichinger

Selbst Androiden kriegen Schnupfen

Lange Zeit war das Betriebssystem Android frei von gefährdender Software. Doch je größer die Verbreitung, des größer auch das Interesse daran, diese Plattform zu infiltrieren. Nun hat Kaspersky Lab den ersten Trojaner für Android-Smartphones entdeckt. Ist ein Mobiltelefon einmal infiziert, versendet es – vom Nutzer unbemerkt – kostenpflichtige SMS.


Logo Kaspersky Labs

Moskau/Ingolstadt – Mit dem SMS-Trojaner mit Namen Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.a ist den Kaspersky Labs der erste Trojaner ins Netz gegangen, der speziell für Smartphones mit dem Android-Betriebssystem entwickelt wurde. Als scheinbar harmlose Media-Player-Applikation nistet sich das böswillige Programm auf Android-Smartphones ein. Anwender werden aufgefordert, eine Datei von lediglich 13 KByte mit der üblichen Android-Erweiterung .APK zu installieren. Einmal auf dem Mobiltelefon eingerichtet, schickt der Trojaner SMS an kostenpflichtige Nummern, ohne dass der Anwender etwas davon bemerkt. Die Cyber-Kriminellen streichen die Gebühren für die kostenpflichtigen Textnachrichten ein. Die Klasse der SMS-Trojaner ist derzeit auf Mobiltelefonen am meisten verbreitet. Der nun entdeckte Trojaner zielt jedoch als Erster speziell auf die Android-Plattform ab. Zuvor gab es schon Fälle von Android-Telefonen, die mit SpyWare infiziert waren – das erste Programm dieses Typs tauchte 2009 auf.

"Die Marktanalysten von IDC haben festgestellt, dass das Android-Betriebssystem derzeit die höchsten Zuwachsraten im Mobiltelefonmarkt erreicht. Wir erwarten daher, dass die Schadsoftware auf dieser Plattform ebenfalls stark zunimmt", erklärt Denis Maslennikov, Mobile Research Group Manager bei Kaspersky Lab. "Unser Unternehmen arbeitet bereits an Sicherheitslösungen für dieses Betriebssystem. Kaspersky Mobile Security für Android wird voraussichtlich Anfang 2011 erscheinen."

Kaspersky Lab empfiehlt den Anwendern bei Installation einer App genau darauf zu achten, welche Dienste diese Applikation frei schaltet beziehungsweise anfordert. Die Freigabe kostenpflichtiger Nummern kann zur Folge haben, dass ein infiziertes Telefon selbst ohne Einverständnis seines Besitzers kostenpflichtige SMS-Nachrichten schickt.


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