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16.03.11 15:38 Alter: 10 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Top-News, Drahtlos-Netze, UMTS, LTE, Echtzeitkommunikation, Internet-Intranet, Mobile Generation, Office Connectivity, Cloud Computing
Von: Arno Kral / Nina Eichinger

Wolken-Stütze: Neue Router-Plattform für industrielle und mobile Einsatzfelder von Viprinet

Mit UMTS-/LTE-Kanalbündelung der Multichannel VPN Router 500/550 kommen Industrieanwendungen sicher in die Cloud.


Viprinet Multichannel-VPN-Router-500

Viprinet Multichannel-VPN-Router-500

Bingen – Zur CeBIT 2011 hatte der der rheinhessische Router-Hersteller Viprinet eine speziell auf den Einsatz in mobilen und industriellen Szenarien ausgerichtete Geräteplattform und die darauf aufbauenden neuen Modelle Multichannel VPN Router 500 und Multichannel VPN Router 550 präsentiert.

„Diese Plattform revolutioniert die Internetanbindung für stationäre Geräte im Außenbereich sowie für Fahrzeuge und Fahrzeuginsassen“, freute sich Viprinet-Geschäftsführer Simon Kissel. „Wir haben damit auf die steigende Nachfrage aus unserem Distributoren- und Partnerumfeld nach einer besonders robusten Routervariante reagiert“, so Kissel weiter.

Mit den beiden Routern lässt sich die Bündelung von bis zu fünf unterschiedlichen Breitbandanschlüssen nun selbst unter schwierigen Umfeldbedingungen realisieren. Dank eines erweiterten Temperaturbereichs von -20 bis +65°C und einer erhöhten Resistenz gegen physikalische Umwelteinflüsse können Betreiber von Industriemaschinen oder von stationären Geräten im Außenbereich wie Automaten aller Art, Windkraft- oder Solar-Anlagen ebenso von höheren Bandbreiten und mehr Ausfallsicherheit profitieren wie Ausstatter von Fahrzeugen, sei es auf der Straße, auf der Schiene oder in Gewässern. Die Schutzklasse der Outdoor-Gehäuse wird heute bereits mit IP-54 garantiert und kann nach weiteren Labor-Tests sogar auf IP-67 ansteigen.  

Sowohl der Multichannel VPN Router 500 als auch der Multichannel VPN Router 550 bestehen aus einem stoßsicheren und spritzwassergeschützten Gehäuse und speziell auf den Außeneinsatz ausgerichteten Komponenten. Für die Außenanbindung in Richtung WAN sind die beiden Router mit vier integrierten UMTS/LTE-Modems ausgestattet. Zusätzlich lässt sich im stationären Einsatz über einen Ethernet-Anschluss ein externes Modem, beispielsweise für ADSL, anbinden, so dass insgesamt maximal fünf WAN-Anbindungen bereit gestellt werden können.

Für die LAN-seitige Kommunikation stellen beide Router einen Gigabit-Ethernet-Anschluss (GbE) bereit, und das Modell 550 bietet zusätzlich einen integrierten WLAN-ABGN-DualBand-Access-Point mit 2x2-MIMO-Technik, die eine Linkrate von bis zu 300 MBit/s erzielt. So wird die die gebündelte WAN-Bandbreite den lokalen Anwendungen zur Verfügung gestellt. Viprinets innovative Bündelungs-Technik soll dabei dafür sorgen, dass selbst  bei sehr stark gestörten UMTS/LTE-Verbindungen eine sehr hohe Durchsatzstabilität erreicht wird.

Die gebündelte Nutzung mehrerer UMTS/LTE-Netze soll die  Verbindungsqualität und -sicherheit vervielfachen um die Kommunikations-Lücke selbst an Orten  schließen zu können, an denen mobiles Internet für den Industrieeinsatz bisher nicht ausreichend zuverlässig verfügbar war. Beim aggregierten WAN-Durchsatz gilt es, zwischen den theoretischen Limits und den realen maximalen Durchsätzen in 3G/4G Netzen zu unterscheiden. Sie liegen bei UMTS/HSPA+ theoretisch bei 4x 42 MBit/s und bei LTE theoretisch 4x 50MBit/s. In der Praxis sind jedoch selbst unter Laborbedingungen bei UMTS/HSPA+ nicht mehr als 10 MBit/s zu erzielen, in LTE-Netzen sind so  maximal 20 MBit/s darstellbar. Insgesamt können die 500/550er also WAN-seitig 40 MBit/s respektive 80 MBit/s durchsetzen. Der UMTS/LTE-Router selber hat genug Rechenpower, um die Bündelung von maximal *realen* 100 MBit/s durchzuführen.

Ethernet-seitig fahren die Multichannel VPN Router 500/550 noch das Internet-Protokoll IPv4, lassen sich aber im vierten Quartal 2011, wie alle anderen Viprinet-Router auch, durch ein kostenloses Firmware-Upgrade bei Bedarf auf IPv6 nachrüsten. Selbstvertändlich versteht sich Viprinet auf die Einrichtung von VLANs auch über die WAN-Schnittstelle(n) hinweg. 

Die Multichannel-VPN-Router gehen sorgsam mit Energie um: Trotz vier UMTS/LTE-Moduken und GbE-Schnittstelle bescheiden sie sich mit durchschnittlich 25 Watt (2A bei 12V, Eingangsspannungsbereich 9...36 Volt).

„Die vornehmlich für den Konsumenten-Einsatz gedachten Mobilfunknetze werden so veredelt und erstmals vollständig für die industrielle Nutzung erschlossen“, erläutert Simon Kissel. “Mit den Multichannel VPN Routern 500 und 550 bringen wir die weltweit ersten Geräte auf den Markt, welche eine solche Bündelung mehrerer Mobilfunkanbieter auch unter rauen Bedingungen ermöglichen.“

Die neue Router-Variante lässt sich auf die spezifischen Anforderungen verschiedener Anwendungsbereiche hin anpassen: "Wir sehen eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten zum Beispiel in der M2M-Kommunikation", erklärt Simon Kissel. "Zwar werden hier oft nur geringe Datenmengen übertragen, doch diese Anbindung muss vollkommen ausfallsicher sein, um die Produktivität der Geräte zu gewährleisten."

Preis und Verfügbarkeit:

Es wird Entry-Level-Produkte mit geringer Schutzklasse und eingeschränktem Temperaturbereich  (IP21, 0-40°C), deren Preis je nach Ausstattung zwischen 2000 und 3000 € liegen wird. Der PReis der "richtige" Industrievariante wird je nach Modelltyp zwischen 4500 und 5500 € liegen.

 

Für seine neue Industrie-Produktsparte ist Viprinet nun auch auf der Suche nach passenden OEM- und Distributionspartnern.


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