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06.10.04 09:03 Alter: 16 Jahre
Von: Arno Glompner

WatchGuard entlarvt Sicherheits-Sünder

Umfrage unter IT-Managern: Größtes Sicherheitsrisiko bleibt das Öffnen von unautorisierten Attachments.


Die größte IT-Sicherheitssünde, die Nutzer in Unternehmensnetzwerken begehen können, ist und bleibt das Öffnen von unbekannten Attachments. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die WatchGuard Technologies Inc. unter 200 IT-Administratoren und Sicherheits-Beratern auf der diesjährigen RSA Conference durchgeführt hat. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Befragten, die mehrheitlich in mittleren Unternehmen mit weniger 1000 IT-Nutzern tätig sind, gaben zudem an, dass Viren im vergangenen Jahr mindestens einmal durch die Sicherheitsvorkehrungen ihres Firmennetzwerks durchgeschlüpft sind.

WatchGuard kann diese Ergebnisse mit einer zweiten Umfrage untermauern, an der sich 214 Abonnenten des LiveSecurity Service beteiligten. Mit diesem Informationsdienst macht der Anbieter von Internet-Sicherheitslösungen für kleine und mittelgroße Unternehmen rund um die Uhr auf aktuelle IT-Gefahren aufmerksam. Die Befragung der LiveSecurity Service-Empfänger zeigte, dass nur sieben Prozent der Nutzer Sicherheits-Policies bis ins Detail befolgen – 46 Prozent versuchen erst gar nicht, sicher zu arbeiten.

WatchGuard hat die befragten IT-Manager zudem gebeten, ihre Strategien vorzustellen, wie sie Nutzer davon abbringen wollen, unbekannte Attachments zu öffnen. Die häufigste Antwort war, unautorisierte Attachments gleich an der Firewall herauszufiltern, bevor sie den eigentlichen Empfänger erreichen. Eine Zusammenfassung aller Antworten ist online unter www.watchguard.com/lsspoll erhältlich. 

Der Vergleich der schlimmsten Verstöße gegen Sicherheitsregeln, die Nutzer durch Fehler oder falsche Gewohnheiten verursachen, bringt Überraschendes zutage: 40 Prozent der Befragten halten das Öffnen eines unautorisierten Attachments für schädlicher, als rechtzeitig die nötigen Viren-Updates zu installieren, ein unautorisiertes Wireless-LAN ins Firmen-Netzwerk einzuklinken oder ein Passwort anderen zugänglich zu machen. Diese drei Sicherheitsverstöße wurden jeweils nur von 14 Prozent der Befragten ausgewählt. Die Ergebnisse zeigen, dass Administratoren verseuchte Attachments für die größte Sicherheitsbedrohung für Unternehmen ansehen – unabhängig davon, dass die meisten Firmen mit Antiviren-Software arbeiten.

Der WatchGuard-Umfrage unter den LiveSecurity Service-Empfängern zufolge zeigt sich, dass 31 Prozent der IT-Nutzer in Unternehmen Sicherheitsregeln nur dann befolgen, wenn es ihnen passt. Weitere zwölf Prozent halten sich nur selten daran, während drei Prozent die Regeln schlichtweg ignorieren.


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