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23.05.11 15:33 Alter: 9 Jahre
Kategorie: Top-News, Security, Anti-Phishing, Anti-Spam, Anti-Virus, Hacking, Internet-Filter
Von: Arno Kral / Nina Eichinger

Kaspersky: Safer Surf in Deutschland

Laut Kaspersky Lab zählt die Bundesrepublik mit Luxemburg, Tschechien, Serbien und Japan zu den weltweit sichersten Surf-Regionen


Kaspersky-Lab-Logo

München, Moskau, Ingolstadt – Folgt man dem jüngsten Malware-Report, den Kaspersky Lab am 18. Mai 2011 für das erste Quartal 2011 veröffentlicht hat, surfen Nutzer hierzulande mit denen aus Japan, Serbien, Tschechien und Luxemburg am sichersten. Kaspersky Lab stützt seine Aussagen auf Auswertungen seines Kaspersky Security Networks (KSN), an dem Millionen von Nutzern der Heimanwenderprodukte aus 213 Ländern teilnehmen – der jedoch den jüngsten Daten-Diebstahl-Skandal von SONY noch nicht berücksichtigt ist.

SONY waren über 100 Millionen User-Profile samt deren Konto-Informationen aus dem Playstation-Netzwerk entwendet worden. Zum Einbruch in die SONY-Server hatten die Hacker sich der Rechenpower des Amazon-Cloud-Computing-Netzes bedient. Dazu erklärt Christian Wirsig, Communications Manager von Kaspersky Lab DACH: „Wir warnen schon länger davor, dass gerade auch Onlinespieler immer häufiger von Cyberkriminellen angegriffen werden. Die Daten der Gamer – virtuelle Werte aus den Spielen, aber auch Adress- und Bankdaten – lassen sich auf dem Schwarzmarkt gut zu Geld machen. Der Angriff auf Sonys Playstation Network zeigt dies sehr deutlich und macht klar, dass auch diese geschlossenen Systeme nicht unbedingt sicherer Sind als herkömmliche Computer".

Wie Kaspersky Lab meldet, waren allein im ersten Quartal des laufenden Jahres  über 254 Millionen (exakt 254.932.299) Malware-Angriffe aus dem Web blockiert worden. Dabei waren 89 Prozent aller Webangriffe aus insgesamt nur zehn Ländern gekommen.

An erster Stelle dieser Liste der Bösen stehen unangefochten die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sich gerne über europäische Sicherheitsbedenken lustig macht. So war zwischen Januar und März 2011 der Anteil der bösartigen Webseiten aus den USA um 1,7 Prozentpunkte angestiegen. Dabei ist der Großteil des gefährlichen Inhalts auf kompromittierten, legalen Webseiten enthalten! Die Anzahl der Webseiten mit schädlichem Inhalt aus China und Deutschland nahm hingegen stetig ab. Aus beiden Ländern konnten die Experten von Kaspersky Lab 3,33 respektive  3,28 Prozentpunkte weniger Webattacken als noch im Jahr 2010 feststellen.

Dem größten Infektionsrisiko im Internet waren hingegen Nutzer in Russland und dem Oman ausgesetzt: Nahezu jeder zweite Computer (insgesamt 49 Prozent) stellte in diesen beiden Ländern in den ersten drei Monaten des Jahres das Ziel einer Webattacke dar.

Zu den Ländern mit einem ähnlich hohen Risiko zählten der Irak, Weißrussland, Armenien, Aserbaidschan und Kasachstan. Japan, Deutschland, Serbien, Tschechien und Luxemburg zeichneten sich hingegen als die Länder mit dem sichersten Surf-Erlebnis im Internet aus.

Nutzer, die Teil Kaspersky Security Networks sind, konnten sich im ersten Quartal 2011 freuen: Die Lösungen von Kaspersky Lab blockierten über 412 Millionen (412.790.509) lokale Infektionen auf Anwendercomputern.

Angeführt wird die Top-10-Liste der Länder mit dem höchsten Computer-Infektionsrisiko von Asien und Afrika. Die Variationsbreite der eingesetzten Schad-Software ist groß – aufgedeckt wurde sie zumeist mit Hilfe der Cloud-basierten Technologien der Kaspersky-Software. Während Signaturen oder heuristische Werkzeuge zur Erkennung eines Schadcodes, der zum ersten Mal auftritt, noch nicht aktiv werden können, sind in der Cloud zumeist Informationen über ihn verfügbar.

In den Top 10 der auf Anwendercomputern entdeckten Schwachstellen nahm die Verwundbarkeit eines Microsoft-Produktes Rang acht ein. Insgesamt nahmen die Schwachstellen in Adobe-Produkten fünf Positionen in der Zehnerliste ein – davon auch Rang eins und zwei.

„Die Auswertungen der Daten unseres Kaspersky Security Networks zeigen, dass Anwendercomputer in Entwicklungsländern einem viel höheren Risiko ausgesetzt sind, sich sowohl lokale als auch webbasierte Infektionen einzufangen, als in Industrienationen“, erklärt dazu Yury Namestnikov, Project Manager bei Kaspersky Lab und Autor des Malware-Reports für das erste Quartal 2011. „Wenn wir von lokalen Infektionen sprechen, sind Entwicklungsländer immer zwischen hohem und maximalem Risiko angesiedelt. In den Ländern, die in den Bereich des maximalen Risikos fallen, konnten 60 Prozent der lokalen Schädlinge von unseren Security-Produkten blockiert werden. In diesen Ländern steigt die Verbreitung von IT unglaublich rasant an. Leider kann das IT-Sicherheitsbewusstsein dieser Verbreitung nicht im gleichen Tempo folgen. Hochentwickelte Trojaner – beispielsweise TDSS, Sinowal und Zbot – greifen allerdings in der Regel auch hochentwickelte Länder an – darunter die Vereinigten Staaten von Amerika, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Italien, Frankreich und Spanien. Cyberkriminelle sind in diesen Fällen hinter den gut gefüllten Geldbeuteln der Nutzer her“, so Namestnikov abschließend.

Der gesamte Malware-Report für das erste Quartal 2011 kann komplett im Internet eingesehen werden.    


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