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20.10.11 15:41 Alter: 9 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Top-News, Gamer, Heim-Anwender, SOHO, KMU, Administratoren, Mobile Generation, Energieversorgung, Analysewerkzeug
Von: Arno Kral / Nina Eichinger

TuneUp Utilities 2012 veredeln Windows-PC

Performance wie am ersten Tag und 50% mehr Akkulaufzeit verspricht Version 2012 der TuneUp Utilities durch und eine neuartige Start-Stopp-Automatik für Programme.


TuneUp Utilities 2012 Box-Shot

TuneUp Utilities 2012 Box-Shot

TuneUp Utilities 2012 Startbildschirm

TuneUp Utilities 2012 Startbildschirm

TuneUp Utilities 2012 Economy Modus

TuneUp Utilities 2012 Economy Modus

TuneUp Utilities 2012 Dritt-Software-Analyse

TuneUp Utilities 2012 Dritt-Software-Analyse

TuneUp Utilities 2012 Start-Stopp-Automatik

TuneUp Utilities 2012 Start-Stopp-Automatik

TuneUp Utilities 2012 Programm-Deaktivator

TuneUp Utilities 2012 Programm-Deaktivator

München – In der heutugen Web-Konferenz hat Christoph Laumann, Geschäftsfüher des deutschen Software-Unternehmens TuneUp Distribution GmbH aus Darmstadt, die neue Version 2012 der beliebten und erfolgreichen TuneUp Utilities vorgestellt. TuneUp hat sich auf die Fahnen geschrieben, im eigenen Haus qualitativ hochwertige Software zu entwickeln, sie benzutzerfreundlich und optisch anprechend zu gestalten und sie so einfach bedienbar zu machen, dass sie auch "Normalos" unter dne Windows-Usern problemlos einsetzen und bedienen können.

Laumann hatte TuneUp bereits als 16-Jähriger zusammen mit einem Freund gegründet und die Firma bis heute zum Marktführer unter den Windows-Utility-Herstellern ausgebaut. Inzwischen ist die Tuning-Software für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 in vierzehn Sprachen verfügbar.

Neu: TuneUp 2012 optimiert nicht nur Windows sondern auch Programme und Anwendungen

Während Version 2011 bereits mit einem Turbo-Modus ausgestattet war, der nicht laufend benötigte Windows-Dienste auf Knopfdruck anhalten dun wieder starten konnte, nimmt sich die neue Version sogar der Programme an, die der Anwender auf seinem PC installiert hat. Denn selten wird ein PC in exakt der Software-Konfiguration genutzt, in der er ausgeliefert worden ist. Die Hälfte der User, das haben Marktforscher ermittelt, haben einer Analyse von Secunia zur Folge durchschnittlich 66 Programe zusätzlich eingerichtet - ohne auch nur eines der vorinstallierten Programme zu löschen. Schon 10 zusätzliche Programme führen bereits dazu, dass sich

  • die Boot-Zeit des PC fast verdoppelt,
  • die Anzahl der Festplattenzugriffe verdreifacht und
  • die CPU-Auslastung gar versechsfacht!

So kommt es, dass der PC / Notebook / Netbook / Tablet mit der Zeit nicht nur immer länger zum Booten braucht, im Einsatz immer zäher läuft und langsamer herunterfährt - wenn überhaupt. Anwendungen, also Programme und ihre kleinen im Hintergrund laufenden Helferlein, aber belegen wertvollen Arbeitsspeicher, erhöhen die Last auf den Prozessor und fressen somit unnötig Energie.

Was bei am Stomnetz hängende PC vielleicht mit schlechten Öko-Gewissen noch toleriert werden mag, das wird beim mobilen Windows-Rechner zum Ärgernis. Denn die im Hintergrund verrichtete Arbeit saugt unnötig Energie aus den Batterien und verringert so die Akku-Laufzeit beträchtlich.

Und weil mobil "in" ist (stationäre, klassische Computer erreichen nicht einmal mehr ein Drittel Marktanteil), bereichert TuneUp die Version 2012 nun um enen einfach einzuschaltenden und leicht konfigurierbaren Economy-Modus. Der kümmert sich beispiesweise darum, dass im mobilen Betrieb der Bildschirm früher gedimmt und die Festplatte rascher abgeschaltet wird, dass im Hintergrund laufende Dienste gestoppt (und wieder gestartet) werden und Energie fressende optische Effekte (transparente Desktop-Symbole, abgerundete Fensterecken) durch Einfacheres ersetzt werden. Die Benchmarks, die Christoph Laumann vorgelegt hat, belegen für gängige Net- respektive Notebooks wenigstens 50 Prozent mehr Akku-Laufzeit im Vergleich zum Windows-Energiesparmodus.

Anwendungnen "on demand", Windows "wie am ersten Tag"

Kernstück von TuneUps Öko-Technik ist jedoch die revolutioäre Start-Stopp-Automatik für Programme. Was eigentlich Sache des Betriebssystems (respektive der korrekten Nutzung der Betriebssystem-Ressourcen durch eine Anwendung) wäre, erledigt nun TuneUp 2012: Programme, die nicht dauernd benötit werden, putz7t der Windows-Optimierer so effizient aus dem Arbeitsspeicher, als ob sie deinstalliert worden wären -- und fährt sie bei Bedarf einfach wieder hoch. Tests im Hause TuneUp belegen eindrucksvoll, dass Deinstallieren von Programmen die Startzeit wieder auf Werte drückt, wie sie am ersten Tag des Rechner-Lebens messbar waren. Ergo hat TuneUp einen Mechanismus in Version 2012 eingebaut, der Programme so deaktiviert als ob sie deinstalliert weorden wären. Das nimmt den Druck vom Anwender sich entscheiden zu müssen, welche Programme er denn auch in Zukunft nicht mehr brauchen wird und befreit ihn von der Arbeit, die de-installieren und re-intallieren zu müssen. Insbesondere Letzteres könnte für Kummer sorgen wenn es sich Software handelt, die der HErsteller vorinstalliert hat und für die in der Regel CD-Keyes oder Aktivierungsschlüssel beizubringen sind. 

Die neue Start-Stopp-Automatik für Programme stellt die wohl bedeutendste Verbesserung gegenüber TuneUp 2011 dar: Dieses Utility hatte zwar ebenfalls einen Programm-Deactivator, doch erst die neue, automatische Start-Stopp-Funktionalität soll laut Christoph Laumann dafür sorgen, dass Windows "wie am ersten Tag" läuft – fast. Denn eine spezielle Sorte fassen selbst die TuneUp-2012-Utilities nicht an: Virenscanner, Anti-Malware, Anti-Phishing, etc. "Security-Software ist sehr ressourcenfressend", weiss Laumann zu berichten. Weil sich TuneUp aber ausschließlich um die Optimierung der lokalen Ressourcen kümmert, muss der Anwender selbst entscheiden, welche Anti-Malware er einsetzen will. Immerhin gibt der TuneUp-Blog, wenngleich nur in Englisch, nützliche Hinweise und liefert Benchmarks zu den gängigsten Anti-Malware-Programmen, darunter Microsoft Security Essentials (MSE 2.0), ESET SmartSecurity4 und den Internet-Security-2011-Suiten von Norton, Kaspersky, AVG und McAfee.

Natürlich hat TuneUp auch vor der eigenen Türe gekehrt und den Start des User-Interface durch Wechsel von Internet-Exlorer- zu Google-Chrome-Browser-Technik um 50 Prozent beschleunigt.

Die Neuerungen von TuneUp 2012 im Überblick

  • Neu: Economy Mode
  • Neu: Program Deactivator mit Start-Stopp-Automatik
  • Neu: Übergreifendes Einstellungs-Center
  • Verbessert: SSD-Unterstützung
  • Verbessert: Usability etwa durch schnelleres, klareres Start-Center und einen einfacher zu begreifenden Tuning-Status

Natürlich bietet auch Version die bekannten Optimierungs-Funktionen der Vorgängerversionen, sei es Festplatten-Defragmentierung (optimiert nun durch automatisches Herunterfahren des Rechners, wenn fertig) über sichers Festplattenlöschen, Windows Individualisieren, Registry Aufräumen, autostart--Programmen Aufräumen, und weitere Features. Erwähnenswert: Der bessere Support für Solid-State-Drives (SSD), die TuneUp "besser erkennt als Windows", so Laumann, und deshalb schonender behandelt. 

Einfach herunterladen und ausprobieren

Die TuneUp Utilities 2012 kann der interessierte Anwender als kostenlose 15-Tage-Testversion herunterladen, installieren und ausprobieren. Als Vollversion kostet die Software knapp 40€, das Ugrade zu TuneUp Utilities 2011 (mit denen der tng-Chefredakteur seinen alten 32-Bit-Vista-PC erfolgreich zu bändigen verstand) schlägt mit knapp 25€ zu Buche. TuneUp verkauft die Software aber auch weiterhin im gewohnten Look-and-Feel im Fachhandel.


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