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09.03.12 12:06 Alter: 10 Jahre
Kategorie: Administratoren, SOHO, Drahtlos-Netze, WLAN, Internet-Intranet, Mobile Generation, Office Connectivity
Von: Nina Eichinger

Ruckus Wireless - Kommentar zur Ankündigung des "New iPad"

Die Ankündigung des neuen iPads sorgt im Zuge des "Bring Your Own Device"-Trends für Bedenken – können Wi-Fi-Netzwerke mithalten?


Ruckus Wireless Logo

Hannover – Mit der Ankündigung des neuen iPad ist bei vielen Unternehmen wieder einmal die Frage aufgekommen, ob den Mitarbeitern gestattet werden soll, ihre eigenen Geräte an ihren Arbeitsplatz mitzunehmen. Mit der (limitierten) 4G-Unterstützung, der höheren Bildschirmauflösung und den verbesserten Kamera- und Video-Möglichkeiten wird das Gerät ohne Zweifel ein Verkaufsschlager, wenn auch sicher nciht der einzige Player in diesem Segment: Dazu kommen die bereits zahlreich verkauften Smartphones und Tablet-PCs. Die Analysten von JP Morgan schätzen für das Jahr 2012 Verkaufszahlen in Höhe von 99,3 Millionen Geräten. Consumerization of IT heisst das Stichwort und Ruckus Wireless geht davon aus, dass sich Unternehmen weniger fragen müssen, ob diese, zumeist mobilen, Geräte in Unternehmensnetzwerke integriert werden, sondern wie.

"Die Aufregung um das neue iPad wird einen erheblichen Effekt auf die Verkaufszahlen von Tablet-PCs haben – sowohl für Apple als auch für die Konkurrenz-Unternehmen", sagt Arnaud Le hung, EMEA Marketing Director bei Ruckus Wireless. "Die Geräte sind aufgrund der Möglichkeit, überall auf der Welt zu kommunizieren und unterwegs auf Daten zuzugreifen, sehr beliebt, sie setzen die bereits bestehenden kabellosen Netzwerke aber auch unter enormen Druck. Nicht allein aus diesem Grund ist Wi-Fi für viele Anwender die Verbindung ihrer Wahl – schließlich kann auch das neue iPad wie so viele andere Geräte nicht per Kabel an ein Netzwerk angeschlossen werden."

Selbst wenn 4G in einigen Netzwerken unterstützt wird – zahlreiche Nutzer verfügen gar nicht erst über einen Mobilfunkvertrag und zumindest in Deutschland sind die mit dem iPad verfügbaren Frequenzen gar nicht erst verfügbar. Der Großteil des Datenaufkommens wird also bis auf Weiteres über Wi-Fi übertragen werden.

Arnaud Le hung kommentiert weiter: "Ob in einem Coffee-Shop, im Zug oder in der Arbeit: Die Nutzer erwarten heutzutage einfach eine nahtlose kabellose Netzabdeckung. Unternehmen, Hotspot-Anbieter und Anbieter von mobilen Netzwerken bereitet dies Kopfschmerzen. Da Tablet-PCs wie das neue iPad sowohl für den privaten Entertainment-Gebrauch als auch für Unternehmens-Anwendungen verwendet werden, nehmen viele Arbeitnehmer diese Geräte als Ersatz für ihren PC an ihre Arbeitsstelle mit. Und sie erwarten, dass auch dort eine Verbindung ermöglicht wird. Zahlreiche Wi-Fi-Unternehmensnetzwerke und Hotspots sind dieser Aufgabe noch nicht gewachsen und die Integration in die Netzwerke wie auch Sicherheitsbedenken werfen Fragen auf. Wir schätzen, dass bis zum Jahresende Führungskräfte drei unterschiedliche Wi-Fi-Geräte haben werden. Das heißt, dass das Problem so schnell nicht wieder verschwinden wird, gleichzeitig werden aber schon heute Lösungen benötigt."

Auch auf dem Mobile World Congress hörten wir von allen Seiten, dass selbst die Mobilfunk-Anbieter nach Lösungen suchen, mit denen sie die wachsende Datenflut über die UMTS-Netze bändigen können. Die Überlegungen hier gehen dahin, dass bestehende WiFi-Infrastruktur genutzt und ausgebaut werden soll um die UTMS-Sende-/Empfangsmasten zu entlasten und den Kunden dennoch einen ausreichenden Service bieten zu können. Ganze Innenstädte insbesondere großer Städte könnten so komplett mit WiFi-Hotspots ausgestattet werden, die ihre Daten dann per UMTS, DSL, LTE, etc. ins Netz abladen.


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