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04.05.12 14:40 Alter: 8 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Administratoren, Kabel-Netze, Gigabit-Ethernet
Von: Nina Eichinger

Dell präsentiert ersten 40-Gigabit-Switch

Neben dem neuen Switch für die Blade-Server-Chassis PowerEdge M1000e stellt Dell noch neue Management-Tools vor, die helfen sollen, den Betrieb von Rechenzentren zu erleichtern.


Dell PowerEdge M1000e

Dell PowerEdge M1000e

Frankfurt am Main – Dell hat mit dem Force10 MXL 10/40GbE den ersten 40-Gigabit-Ethernet-Switch für das Blade-Server-Chassis PowerEdge M1000e vorgestellt. Der Switch eignet sich für die Übertragung sehr großer Datenmengen in traditionellen IT-Umgebungen. Er besitzt 32 10-GbE-Anschlüsse für Server, Storage-Lösungen und Netzwerke. Ergänzt wird er durch neue Netzwerk-Management-Tools, die Arbeitsprozesse vereinfachen und die Effizienz in Rechenzentren erhöhen.

Hohe Performance, einfachere Verwaltung
Der Dell-Switch Force10 MXL 10/40GbE erreicht eine besonders hohe Datenübertragung und erfüllt damit die Anforderungen von Rechenzentren in großen Unternehmen, Behörden oder in der Forschung. Der Layer-2- und Layer-3-Switch nutzt das Force10-Betriebssytem (FTOS) und ist für den Betrieb mit Blade-Servern optimiert. FTOS wird in den weltweit größten Rechenzentrums-Umgebungen genutzt und bietet eine zuverlässige Netzwerk-Performance bei gleichzeitig reduziertem Verwaltungsaufwand.

Der Dell-Switch Force10 MXL 10/40GbE besitzt eine Reihe weiterer Features:

  • Integrierte Ethernet-Stacking-Technologie:
    Anwender können mit der Ethernet-Stacking-Technologie Ports konsolidieren. Mit Ethernet Stacking lassen sich bis zu sechs Switch-Module in ein oder mehrere Chassis integrieren und als ein logisches Gerät ansprechen
  • Performance-optimierte Konstruktion:
    Der High-Performance-Ethernet-Switch ist für große Datenmengen und anspruchsvolle sogenannte "East-West"-Traffic-Muster (oder Intra-Chassis) konstruiert. Gleichzeitig bietet er eine hohe Dichte, Skalierbarkeit und niedrige Latenz im PowerEdge-M1000e-Blade-Chassis
  • Verschiedene Übertragungstechniken:
    Die FlexIO-Module unterstützen die Übertragungstechniken 40GbE QSFP+, 10GbE SFP+ und 10GBase-T
  • Integrierter Storage-Support:
    Über iSCSI und Data-Center-Bridging lässt sich eine End-to-End-IP-Storage-Lösung mit einem gemeinsamen Ein- und Ausgang über eine einzige 10-GbE-Verbindung realisieren, was die Effizienz verbessert und Kosten reduziert.

Neue Funktionen im Force10-Betriebssystem
Dell hat zudem das Force10-Betriebssystem FTOS weiterentwickelt, um den Betrieb von Rechenzentren zu vereinfachen. FTOS bietet folgende Verbesserungen:

  • Unterstützung für die Layer-2-Multipath-Technologie:
    Mit der Virtual-Link-Trunking-Technologie (VLT) lässt sich die Skalierbarkeit und die Kontrolle in Layer-2-Umgebungen steigern
  • Ethernet-Switch-Stacking-Technologie:
    Die Ethernet-Switch-Stacking-Technologie erleichtert das Management in Umgebungen mit mehren Switches
  • Support für Data Center Bridging (DCB):
    Die DCB-Unterstützung bietet eine verlustfreie Ethernet-Übertragung, um konvergente Speicher-Lösungen wie iSCSI und Fibre Channel über dieselbe Infrastruktur zu ermöglichen
  • Automatisierte Workload Mobility:
    Mit virtuellen LANs können virtuelle Maschinen ohne Probleme integriert werden. Es gibt zudem einen Support für Open-Source-Virtualisierungslösungen.

Management-Software für mehr Kontrolle in Rechenzentren
Die neue Software Fabric Manager ist für die Konfiguration, Verwaltung und Überwachung von Dells Distributed-Core-Implementierungen in Rechenzentren konzipiert. Die Distributed-Core-Architektur ist eine Alternative zu traditionellen, Chassis-basierten Umgebungen. Das bietet Vorteile für High Performance Computing, bei dem Leistung, Flexibilität und Kosteneffizienz eine wichtige Rolle spielen. Der Dell Fabric Manager bietet eine einheitliche Sicht auf Systemebene in verteilten Core-Implementierungen jeder Größe, um die Zeit zur Konfiguration zu verkürzen und das Management sowie Monitoring zu vereinfachen.

Zusätzlich hat Dell die Version 5 des Open Manage Network Manager (OMNM) vorgestellt. Die Software bietet eine einheitliche Konsole für die Verwaltung von Netzwerk-Funktionen und -Plattformen. Der OMNM hilft, die Betriebskosten zu reduzieren, indem Netzwerk-Management-Funktionen automatisiert werden. Die Verfügbarkeit des Netzwerks wird durch Diagnose, Netzwerk-Monitoring sowie Backup- und Restore-Fähigkeiten erhöht. Anwender können Netzwerke zudem innerhalb weniger Stunden einrichten.

Die neuen Funktionen des Open Manage Network Managers 5.0 im Überblick:

  • Leichtere Verwaltung:
    Durch die neu entwickelte webbasierte grafische Oberfläche lässt sich die Installation und Nutzung von Switches vereinfachen
  • Unterstützung für Dell-Produkte:
    Das gesamte Produkt-Portfolio von Dell-Switches wird unterstützt, darunter Force10 sowie die Controller und Wireless Access Points der W-Serie
  • Analyse des Netzwerk-Traffics:
    Eine Analyse des Netzwerk-Verkehrs hilft, die richtigen Konfigurationseinstellungen für eine optimale Performance zu finden
  • Resource Group Management:
    Das Resource Group Management ermöglicht eine oder mehrere Switch-Konfigurationen.

"Unternehmen setzen bei Server-, Storage- und Netzwerklösungen verstärkt auf Lösungen mit 10-Gigabit-Ethernet-Anbindung. Dell ist der richtige Partner auf diesem Gebiet", sagt Dario Zamarian, Vice President und General Manager Networking bei Dell. "Wir helfen den Anwendern, ihre IT-Infrastruktur zu optimieren. Damit legen Unternehmen den Grundstein für eine intelligente Netzwerk-Architektur und können sich auf zukünftige Herausforderungen einstellen."

Dell präsentiert alle neuen Netzwerklösungen der Virtual Network Architecture (VNA) auf der IT-Konferenz Interop Las Vegas 2012. Dario Zamarian wird dort am 8. Mai 2012 auch eine Keynote halten.

Verfügbarkeit
Der Dell-Switch Force10 MXL 10/40G für das M1000e-Blade-Server-Gehäuse und der Dell Fabric Manager werden im Sommer 2012 erhältlich sein. Der Open Manage Network Manager 5.0 ist bereits jetzt verfügbar.


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