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06.07.12 11:43 Alter: 8 Jahre
Kategorie: Top-News, Administratoren, Heim-Anwender, KMU, SOHO, Gamer, Mobile Generation, Sicherheit, Security
Von: Nina Eichinger

Malware DNS-Changer: Hintergrund und Testtool

Am 9. Juli 2012 soll der DNS-Changer zahllose Nutzer vom Internet aussperren. Durch Aufruf einer Webseite können Sie schnell feststellen, ob Sie betroffen sind.


Sophos Logo

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Testseite des BSI unter www.dns-ok.de

Testseite des BSI www.dns-ok.de

Wiesbaden – Am Montag, 9. Juli 2012, sollen durch die Malware DNS-Changer potentiell mehrere Hunderttausend PC-Besitzer den Internet-Blackout erfahren. Das klingt dramatisch, ist aber mit ein paar einfachen Vorbereitungen zu verhindern. Zunächst einmal hat die DNS Changer Working Group (DCWG) in Deutschland zusammen mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Webseite eingerichtet, die schnell darüber Aufschluss gibt, ob das eigene System betroffen ist oder nicht. Zusätzlich ist es aber empfehlenswert, den eigenen Rechner mit einem aktuellen Antivirus-Programm zu checken, um unliebsamen Überraschungen aus dem Weg zu gehen. Zudem können die DNS-Einstellungen natürlich auch noch selbst überprüft werden. Wie das geht zeigt ein kurzes Video mit Sophos-Sicherheitsexperte Paul Ducklin.

DNS Changer – ein Blick hinter die Kulissen
Wo liegen die Wurzeln der großen DNS-Changer-Welle? Im November 2011 beschlagnahmte das FBI mehrere kriminell betriebene DNS-Server, sogenannte Rogue DNS Server. Mit Hilfe dieser Systeme konnten die Cyberkriminellen alle PCs, die mit einer entsprechenden DNS-Changer-Malware infiziert waren, zu betrügerischen Seiten weiterleiten, die auf das Geld der ahnungslosen Nutzer aus waren. Experten gehen davon aus, dass trotz weltweiter Aufklärungskampagne selbst heute noch mehr als 350.000 Computer die betroffenen DNS-Server nutzen. Auch wenn diese nach der Sicherstellung durch das FBI keine Gefahr mehr darstellen, werden sie dennoch abgeschaltet. Das hat einen einfachen Grund: Die Systeme werden aktuell mit US-Steuergeldern finanziert; eine Situation, die die Regierung nicht endlos hinnehmen kann. Nachdem die betroffenen Server bereits am 8. März 2012 abgeschaltet werden sollten, hatte das FBI noch einmal einen Aufschub erwirkt, um möglichst vielen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, ihre Systeme zu bereinigen.

Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant bei Sophos: "Am kommenden Montag ist endgültig Schluss! Wer dann noch die kritischen DNS-Server-Einstellungen aktiviert hat, wird weder im Internet surfen, noch Emails empfangen oder sonst irgendetwas online tun können. Jeder PC-Besitzer sollte also auf Nummer sicher gehen und sein System überprüfen. Das sind nur ein paar Klicks, die aber eine Menge Ärger ersparen können."

Ausführliche Informationen zur DNS-Changer-Malware gibt es unter http://nakedsecurity.sophos.com/2012/04/25/internet-doomsday-dont-panic/


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