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08.03.13 13:26 Alter: 7 Jahre
Kategorie: Top-News, Produkt-News, Heim-Anwender, KMU, SOHO, Digital Lifestyle, Fernbedienung, Mobile Generation, Energieversorgung, Sensorik
Von: Arno Kral

Fibaro Wall Plug erhält Technik-Preis des tng

Hausautomation muss weder kompliziert, noch teuer, noch hässlich sein. Die Firma Fibaro hat ihre Aktor- und Sensor-Produktserie auf Basis des Funkstandards Z-Wave zur CeBIT 2013 um den "Wall Plug" ergänzt. Dieser Fernschalter mit integriertem Stromverbrauchsmesser wird ob seiner Bauform selbst dem Women Acceptance Factor gerecht.


Fibaro Wall Plug

Fibaro Wall Plug

Fibaro Home-Center-App

Fibaro Home-Center-App

Fibaro Wall Plugs leuchten farbig

Fibaro Wall Plugs leuchten farbig

Fibaro Wall Plug Verkaufsverpackung

Fibaro Wall Plug Verkaufsverpackung

tng verleiht den Technik-Preis zur CeBit 2013 an Fibaro für den Wall Plug

tng verleiht den Technik-Preis zur CeBit 2013 an Fibaro für den Wall Plug

München/Hannover – Seit Smartphones und darauf laufenden Apps die beiden größten Probleme der Hausautomation (Bereitstellung preiswerter Control-Points und intuitiver Bedienung ) gelöst haben, erfährt die Vernetzung privater Haushalte zum Zweck der Energieersparnis und des Komfort-Zugewinns, einen regelrechten Schub. Denn nur in den seltensten Fällen können es sich Häuslebauer leisten, schon in der Planung- oder Bauphase ein ausgefeiltes System zum Messen, Steuern und Regeln zu berücksichtigen. So bleibt die Heizungssteuerung in der Regel rudimentär und fernebedienbare Rolläden oder Leuchten ein schöner Traum. Dabei steht seit 2005 mit "Z-Wave" ein Funkstandard bereit, der eine herstellerübergreifende Grundlage für die Errichtung eines Smarthome in Eigenregie schafft.

Für Professor Dr. Christian Pätz, Sprecher der Z-Wave Alliance, Geschäftsführer der Z-Wave Europe GmbH und Professor an der TU Chemnitz, stellt das Smarthome einen klassischen Nachrüstmarkt dar, der nur durch preiswerte, einfach zu bedienende Produkte zu erschließen sei. Er will das kreative Potenzial der Digital Natives erschließen; jenen (noch) Jugendlichen, die bereits mit Digital-Technik aufgewachsen sind und für die das Smarthome das darstellt, was für seine Generation noch die elektrische Eisenbahn gewesen sei. Er will ihre Kreativität fördern, indem er ihnen eine extrem preiswerte Entwicklungs-Plattform bereit stellt, etwa den mehr als eineinhalb Millionen Mal verkauften Mini-Computer "Raspberry", für den seine Firma die grafisch bedienbare Scripting-Engine von Google Chrome portiert hat. Mit dem Rasberry, der rund 35 Euro kostet und schon mehr als eineinhalb Millionen Mal verkauft wurde, steht Hausautomations-Entwicklern eine erheblich preiswertere Hardware-Plattform zur Verfügung als die typischerweise rund 500 Euro teuren Z-Wave-Gateways zum Steuern der Z-Wave-Sensorik und -Aktorik. Wenn es an die Hauselektrik geht, müssen allerdings zertifizierte Produkte eingesetzt werden, denn Hausstrom ist gefährlich. Aber hier herscht kein Mangel.

Mehr als 700 Z-Wave-kompatible Produkte im Markt
In der Z-Wave Alliance sind heute Dutzende von Firmen organisiert, die – Stand 2012 – bereits mehr als 600 Z-Wave-kompatible Produkte anbieten. Der erste Z-Wave-Distributor in Europa, Z-Wave Europe, vertreibt als One-Stop-Shopping-Partner beispielsweise Produkte von Qees, CasaWorks, FortrezZ, Z-Wave>Me, Remotec, Düwi, Merten, Horstmann, Aeon Labs, Fakro, Danfoss und IP-Symcon. Zur CeBIT 2013 waren es schon wieder 100 Produkte mehr. Zu den wohl interessantesten Z-Wave-kompatiblen Hausautomations-Produkten zäht das Portfolio der polnischen Firma Fibaro. Es umfasst Dimmer, einfache und doppelte Relais-Schalter und eine Rolladensteuerung für die Montage in Unterputzdosen der Hauselektrik sowie batteriebetriebene Tür- respektive Fenster-Sensoren (mit integriertem Temperaturfühler) sowie die Cebit-2013-Neuheit, den Wall Plug und das Z-Wave-IP-Gateway Home Center 2, das die drahtlose Brücke zwischen Smartphone-App, Internet und Z-Wave-Komponenten (keineswegs nur aus eigener Produktion) schlägt. 

Fibaro Wall Plug — Strom-Intelligenz kompakt verpackt
Der Fibaro Wall Plug ist Zwischenstecker, passend auch für hiesige Schutzkontakt-Steckdosen, der einen daran angesteckten elektrischen Verbraucher bis 2500 Watt per Z-Wave-Kommando nicht nur ein- und ausschalten kann, sondern gleichzeitig dessen Leistungsaufnahme misst und mit einem farbigen Ring in der Steckerfassung farblich darstellt. Seine Bauform ist derart kompakt, dass er in Mehrfachsteckdosen anreihbar ist. Die zugehörige Z-Wave-App kann damit nicht nur nahezu alle elektrischen Geräte mit Schuko- oder Euro-Stecker (sei es ein Mixer, Fernsehgerät, Haartrockner oder Wasserkocher) im Haus fernschalten sondern auch deren Stromverbrauch aufzeichnen und (aus der Ferne) überwachen. Ist beispielsweise die Türe des Kühlschrankes nicht richtig geschlossen, wird der untypisch viel Strom verbrauchen, was bei geeigneter Programmierung eine Alarmmeldung auslösen wird. Natürlich gibt es auch eine Timer-Steuerung über das Z-Wave-Netzwerk, etwa um Daddel- oder Fernsehzeiten im Kinderzimmer zu begrenzen oder die Beleuchtung im Wintergarten oder Gewächshaus zu steuern.

Der Fibaro Wall Plug wird mit einem einfachen Knopfdruck (ähnlich wie ein WLAN- oder Powerline-Adapter) in das Z-Wave-Netzwerk im Haus eingebunden und dient, so lange nichts daran angeschlossen ist, über seine Schalt- und Mess-Funktionalität hinaus, als Reichweiten-Indikator für das Z-Wave-Netzwerk. Eine Kindersicherung ist eingebaut. Für Prof. Dr. Pätz ließe sich die in den Fibaro Wall Plug integrierte Signalisierungs-Intelligenz sogar als Indikator einsetzen um zu signalisieren, wann der Strom an der Leipziger Strombörse besonders günstig (leuchtet grün) oder besonders teuer ist (leuchtet rot): Der Anwender könnte dann beispielsweise entscheiden, nur bei günstigem Tarif zu Bügeln, Fönen, Geschirrspülen oder Wäsche zu waschen (allerdings stehen entsprechende Stromabnahmeverträge für Endverbraucher noch in den Sternen, aber die Energiewende wird auch ihm einst den Weg zum Zocken an der Strombörse ebnen). 

Fibaro Wall Plug erhält Technik-Preis des tng
Mit dem Wall Plug zeigt Fibaro, wie sich anwenderfreundliche Technik kompakt und formschön verpacken lässt. Den Fibaro Wall Plug zeichnen aus: Ausgereiftes technisches Konzept, großer Funktionsumfang, gelungene Bauform, Komfort des Bedienkonzepts und der Beitrag zur Energiewende. Und: Weil der mit rund 35 Euro recht preiswerte Wall Plug nicht nach Technik aussieht, weder Antennen noch Kabel und damit einen hohen "Women Acceptance Factor" hat, dürfte nicht einmal weibliches Technik-Widerstreben seinem Einsatz im Privathaushalt im Weg stehen. Daher verleiht die tng-Redaktion dem Fibaro Wall Plug den Technik-Preis zur CeBIT 2013. 

Preis und Verfügbarkeit

Der empfohlene Verkaufspreis für den Fibaro Wall Plug beträgt 64,99 € incl. 19% MwSt. Die Geräte werden ab Freitag für Händler über www.zwaveeurope.com und für Endkunden unter www.zwave4u.com und danach sicherlich über andere Händler ebenfalls verfügbar sein.


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