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18.02.14 14:44 Alter: 7 Jahre
Kategorie: Produkt-News, Top-News, Administratoren, KMU, Drahtlos-Netze, WLAN, Internet-Intranet, Office Connectivity, Cloud Computing, Virtualisierung
Von: Nina Eichinger

Dell Cloud Connect: Mobiler Client für die Westentasche

Desktop-Virtualisierung ist nichts Neues mehr. Der Trend geht aktuell zum einen hin zu virtualisierten GPUs für höhere Grafikleistung und zum anderen hin zu noch kleineren, noch mobileren Lösungen. Mit Dell Cloud Connect stellt Dell eine Lösung vor, die an jedem Monitor oder gar Fernseher mit HDMI-Anschluss funktioniert.


Dell Cloud Connect: Der Anschluss erfolgt per HDMI-Schnittstelle.

Dell Cloud Connect: Der Anschluss erfolgt per HDMI-Schnittstelle.

Dell Cloud Connect: Ein MicroSD-Steckplatz und ein USB On-the-Go-Port runden das Gerät ab. Für Tastatur und Maus betet der Stick neben USB noch Bluetooth als Anschlussmöglichkeit.

Dell Cloud Connect: Ein MicroSD-Steckplatz und ein USB On-the-Go-Port runden das Gerät ab. Für Tastatur und Maus betet der Stick neben USB noch Bluetooth als Anschlussmöglichkeit.

München – Virtualisierung ist in aller Munde und da wundert es nicht, dass Dell mit dem Erwerb von Wyse und Quest intensiv in diesen Bereich investiert und Anfang 2013 eine eigene Business-Unit gegründet hat: Dell Cloud Client Computing. Diese Abteilung deckt vom Thin- und Zero-Client bis hin zu spezialisierten Servern für virtualisierte Umgebungen alles ab und hat derzeit weltweit etwa 1200 Mitarbeiter, die mit den regionalen Berater-Teams zusammenarbeiten.

Neuestes Kind dieser Abteilung ist Dell Cloud Connect, ein mobiler, Android-basierter Client mit HDMI-Schnittstelle, der an jedem Monitor oder Fernseher mit HDMI-Anschluss funktioniert. Voraussetzung sind neben dem HDMI-Port noch ein kabelloser Internetzugang über WLAN sowie Tastatur und Maus mit Bluetooth oder Mini-USB-Anschluss. Das Gerät selbst ist ein etwas größer geratener USB-Stick, der über einen Multi-Core-Prozessor vom Typ ARM Cortex-A9 verfügt sowie ein GByte RAM und acht GByte lokalem Speicher. Letzterer kann über eine MicroSD-Karte auf 40 GByte erweitert werden.

Die Stromversorgung erfolgt entweder über den HDMI-Port, sofern das Display MHL (Mobile High-Definition Link) unterstützt oder über die USB-Schnittstelle. Die zweite USB-Schnittstelle ist als USB On-the-Go ausgeführt und kann so wiederum als Host für andere Geräte dienen, die darüber mit Strom versorgt werden können.

Software-seitig setzt Dell auf Android 4.1, wobei das Betriebssystem laut Dell für diesen Einsatz noch speziell "gehärtet", also sicherer gemacht wurde. Standardmäßig vorinstalliert sind neben einigen Basis-Apps noch der Citrix-Receiver, der View Client für Android von VMware, der Dell-eigene App PocketCloud sowie der Sonicwall VPN-Client. Außerdem hat Dell noch eine App entwickelt, mit der die Bildschirmgröße bei Bedarf an den tatsächlichen Bidschirm angepasst werden kann. Weitere Apps lassen sich über Google Play nachinstallieren, sofern die Policy es zulässt. Für die bereits vorinstallierten Apps gibt es zudem einen App-Updater, der sich direkt mit dem von Dell gehosteten Cloud Connect Manager verbindet und dort jeweils die aktuellste Version der App zieht.

Über den Cloud Connect Manager lassen sich verschiedene Szenarien und Berechtigungen vordefinieren, die bei der ersten Installation auf ein Device ausgerollt werden können. Es besteht zudem die Möglichkeit, diese nachträglich anzupassen und zu übertragen. Neben dem reinen Policy-Management kann das Gerät zudem in einen der drei vordefinierten Betriebs-Modi versetzt werden:

  • Standard-Mode
    Hier sind im Rahmen der Berechtigungen alle Funktionen einer Android-Umgebung verfügbar.
  • Launchpad-Mode
    In diesem Betriebszustand kann der Nutzer nur auf einen vordefinierte Anzahl an Apps zugreifen, nicht aber auf die Übersicht aller installierten Apps oder sonstige Einstellungsoptionen. Ausgenommen davon sind der App-Updater, die App Resize sowie die Bildschirmsperre. Diese sind als Icons am Rand des Biildschirms immer verfügbar.
  • Kiosk-Mode
    Eine App und sonst nichts. In diesem Modus läuft nur eine, vordefinierte App und es gibt keine weitere Interaktion mit dem Nutzer. Geeignet ist dieser Modus zum Beispiel für digitale Informationstafel oder andere Digital-Signage-Lösungen.

Im Dell Cloud Connect Manager können Administratoren zudem bereits alle erfoderlichen Daten zum Aufbau eines VPN hinterlegen oder genau festlegen, in welchen WLAN-Netze der Client sich anmelden darf.

Preis und Verfügbarkeit
Das Gerät ist ab sofort verfügbar und kostet inklusive einer Einzellizenz für den Cloud Connect Manager 105 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Im Lieferumfang sind neben dem Stick selbst noch ein Gender-Changer für HDMI, ein kurzes HDMI-Verlängerungskabel sowie ein Micro-USB-Kabel zum Anschluss an eine externe Stromversorgung enthalten.


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